Kahane, Anetta
Anetta Kahane (
25. Juli 1954 in Berlin-Pankow) ist eine Jüdin in der BRD. Sie betätigte sich von 1974 bis 1982 als Spitzel für die Staatssicherheit der DDR, seit 1990 vor allem als deutschfeindliche Umvolkungspropagandistin.
Inhaltsverzeichnis
Leben
Anetta Kahane wurde 1954 in Ost-Berlin als Enkelin eines Rabbiners und Tochter des jüdischen Altkommunisten Max Kahane, eines Journalisten und Auslandskorrespondenten, und dessen Frau Doris Klement, einer Malerin und Grafikerin, geboren. Ihr Bruder Peter ist Filmregisseur.[1]
Kahane wuchs im Ausland – in Indien und Brasilien – auf. Als sie mit ihren Eltern in die DDR zurückkehrte, empfand sie das Land als farblos, eng und bedrückend.[2] Sie studierte Lateinamerikanistik und arbeitete als Übersetzerin.
Wirken
Während der sowjetischen Besatzung Mitteldeutschlands arbeitete Kahane als zivile Mitarbeiterin unter dem Decknamen IM „Victoria“[3] für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS); ihr Führungsoffizier Mölneck notierte, daß sie bereits beim zweiten Treffen „ehrlich und zuverlässig“ berichtet und auch „Personen belastet“ habe.[4]
Schnaps, Zigaretten, ein goldener Füllfederhalter und eine Geldprämie. Obendrein das Privileg, in den Westen reisen zu dürfen. Das war laut Neue Zürcher Zeitung die Belohnung, die Anetta Kahane für ihre Spitzeldienste von der Stasi bekommen haben soll. Unter dem Decknamen „Victoria“ soll sie von 1974 bis 1982 nicht nur über ausländische Diplomaten und Journalisten berichtet, sondern auch Freunde und Kommilitonen belastet haben.
Nach der „politischen Wende“ durch den Zusammenbruch des DDR-Systems wurde sie erste und zugleich letzte Ausländerbeauftragte des Magistrats von Ost-Berlin. Sie war von den Parteien des sogenannten Runden Tisches in das Amt berufen worden. Als Ziel gab sie vor, daß es auch im Osten Berlins möglichst rasch „multikulturell“ zugehen möge, da es ihr ein „Greuel“ sei, wenn nur eine Kultur, die der Deutschen, herrsche. Das Emigrantenschicksal ihres Vaters sei mitentscheidend für ihr ausländerpolitisches Engagement, betonte sie.[1]
1991 gründete Kahane für die neuen Bundesländer die „Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule“ (RAA e.V.), die sich unter ihr „zu einem kleinen Antirassismus-Imperium entwickelte“,[5] dessen Hauptbetätigungen die Unterstützung und Trägerschaft verschiedener Umerziehungs-Projekte in Schulen und im Schulumfeld sind.[1]
Kahane ist Mitinitiatorin von „Rock gegen Rechts“.[6] 1998 gründete sie die Amadeu Antonio Stiftung, deren Kuratoriumsvorsitzende sie war. Diese setzt sich nach eigenen Angaben „gegen rechte Gewalt und für die Opfer dieser Gewalt ein“ und berät inhaltlich das „antirassistische“ Civitas-Programm der Bundesregierung.[6] Zwischen 2003 und 2022 war Kahane hauptamtliche Vorsitzende der Stiftung.
2003 wurde Anetta Kahane von Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (PDS) als Nachfolgerin von Barbara John als Ausländerbeauftragte des Berliner Senats vorgeschlagen. Erst nach Diskussionen über ihre Verpflichtung zur inoffiziellen Mitarbeiterin (IM) des MfS im Alter von 19, die sie eigenen Angaben zufolge von sich aus 1982 beendete, erklärte sie ihren Verzicht auf diese Position.[4][6]
Als Beraterin des BRD-Regimes ist Kahane gefragt: Als der damalige Justizminister Heiko Maas 2015 eine „Taskforce“ gegen Meinungsverbrecher im Weltnetz ins Leben gerufen hatte, soll sie neben den Chefs großer Weltnetzfirmen mit am Tisch gesessen haben.[7][8]
Die Kahane-Klage 2021 gegen COMPACT führte nicht zum Verbot der Spezialausgabe ‚Antifa‘ – Die linke Macht im Untergrund – sondern zu ihrem restlosen Ausverkauf (drei Auflagen).
Kriegstreiberei
Anetta Kahane gehört zu den Unterstützern der Lügenkampagne „Stop the bomb“, mit denen israelische Kriegstreiber und (globalistisch agierende) Zionisten einen Angriffskrieg gegen den Iran vorzubereiten versuchen. Sie verfaßte eine regelmäßige ausführliche Kolumne in der linksgerichteten „Berliner Zeitung“ und der „Frankfurter Rundschau“.
Zitate
- „Im Osten gibt es gemessen an der Bevölkerung noch immer zu wenig Menschen, die sichtbar Minderheiten angehören, die zum Beispiel schwarz sind. [...] Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, würde ich sagen: Es ist Zeit für die zweite Wende und einen neuen Aufbau Ost, infrastrukturell, emotional, kulturell. [...] Das muss man wollen, man muss sich darüber klar werden, dass es im Osten mehr Unerfahrenheit mit Fremden, mehr Abwehr gibt. [Es ist] die größte Bankrotterklärung der deutschen Politik nach der Wende [gewesen, dass sie zugelassen hat], dass ein Drittel des Staatsgebiets weiß blieb. [...] Willy Brandt sprach vom Zusammenwachsen dessen, was zusammengehöre, und meinte die weißen Deutschen. [...] Das hat einen nationalistischen Auftrieb ausgelöst Ein paar Millionen andere wurden glatt vergessen. Wenn damit jetzt Schluß wäre, fände ich das ausgezeichnet.“[9]
- „Immigration ist die Zukunft. Man kann nicht in einer globalisierten Welt, in der Mitte der Welt, in Europa, arbeiten und leben, ohne Immigration und sich bewegenden Bevölkerungen. Man muß also eine wirklich gute Immigrationspolitik in ganz Europa betreiben, und wir sehen jetzt, daß Europa mit seiner langen Geschichte des Nationalismus und der kleinen Länder in eine Krise gerät. Wir werden deshalb eine lange Zeit brauchen, um es besser zu machen. [...] man muß das Erziehungssystem und das Selbstverständnis der Staaten anpassen. Sie sind nicht mehr länger nur weiß oder nur schwedisch oder nur portugiesisch oder nur deutsch, sie sind multikulturelle Orte in der Welt.“[10]
- „Ich bin sozusagen das Synonym für die volksverräterische Jüdin, die den Volkskörper zersetzt und jetzt die Leute kontrolliert, zensiert und ins Gefängnis bringt.“[11][12]
Netzwerke (Auswahl)
- Freudenberg Stiftung[13]
- Theodor-Heuss-Stiftung (seit 1997)
- RAA e.V. – Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V. (Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule)
- Jüdische Gemeinde zu Berlin
Auszeichnungen
Schriften
- Ich durfte, die anderen mußten... in: von Wroblewsky (Hg): Zwischen Thora und Trabant. Juden in der DDR – Aufbau-Verlag, Berlin 1993, ISBN 374667011x, S. 124–144
Siehe auch
- Kritisches Weißsein • Xenophilie
- Weiße Schuld • Ethnomasochismus
- Positive Diskriminierung („Affirmative action“)
- Einwanderungsindustrie
Literatur
- Günter Scholdt: Die Denunzianten-Republik. Über Saubermänner, Säuberfrauen und Schmuddelkinder. Lichtschlag Medien und Werbung, Meerbusch 2018, ISBN 978-3939562832
- Compact (Hg.): COMPACT-Spezial 29: Antifa – Die linke Macht im Untergrund, 2021, S. 69 (Bestellmöglichkeit)
Verweise
- Francis Carr Begbie: Die Stasi-Wurzeln der deutsch-jüdischen „antirassistischen“ Linken und ihr Programm zur Zerstörung des ethnischen Deutschland, übersetzt von Deep Roots. Das Original Stasi Roots of the German-Jewish „Anti-Racist“ Left and Its Program of Destroying Ethnic Germany erschien am 5. Oktober 2015 in TOO.
- Thorsten Hinz: Die Zuträgerin, Junge Freiheit, 31. August 2007
- Manuel Ochsenreiter: Stubbe, Filz und Vetternwirtschaft – Das ZDF als Propagandist linksradikaler Verschwörungstheorien, Zuerst!, 14. Dezember 2009
- Erik Lehnert: Anetta Kahane und der kleine Heil Odin, Sezession, 9. August 2010
- Philipp Lengsfeld: ›Habe niemanden geschadet‹ oder außer Kaffee und Zigaretten war nichts – der Fall ›IM Victoria‹. Kritische Durchsicht eines Gutachtens aus gegebenen Anlass, Lengsfeld-Mitte.de, 7. September 2016
- Erst Sauline, dann Pauline? Die merkwürdige Wandlung der Anetta Kahane, ScienceFiles.org, 26. Oktober 2015
- Tim Murray: You Gotta Love Anetta Kahane, Queen Inquisitor for Facebook Crimes, Eurocanadian, 16. Juli 2016
- Don Alphonso: Säuberung und gelenkte Meinungsfreiheit im Social Media Gulag, FAZ, 5. August 2016