Liste jüdischer Persönlichkeiten (a-m)

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Dies ist eine Liste jüdischer Persönlichkeiten. (Siehe auch: Kategorie: Person des Judentums, Jüdische Erfinder und Entdecker während ihres Aufenthalts in Deutschland) Ziel dieser Liste ist es, Personen zu erfassen, die für das Judentum relevant sind.

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M

A

Microsoft übernahm 2015 die israelische Cyber-Security-Firma Adallom für deren Cloud-Service
Sheldon Adelson wollte stets offene Grenzen in der Welt, aber sichere Grenzen für Israel[1]
Albright in ihrer Zeit als US-Außenministerin, mit Joschka Fischer
Ehem. israelische Ministerin Schulamit Aloni (gest. 2014)
2014, 23 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion, ehrte Russland Juri Andropow u. a. mit einer Sonderbriefmarke. Andropow war zu Wladimir Putins KGB-Zeit dessen Dienstherr. Putin wurde später ein Nachfolger im Amt (1998/1999 Direktor des FSB)
Arkia Israeli Airlines ist die zweitgrößte israelische Fluggesellschaft mit Sitz in Tel Aviv
Jewno Fischelewitsch Asef
Edward Asner als Hauptdarsteller der US-Serie „Lou Grant“
Der jüdische „Aufbau“ wurde von Manfred Georg geprägt
Die Automotive Industries Ltd. ist ein israelischer Automobilhersteller. Hauptabnehmer sind die israelischen Streitkräfte sowie die israelische Polizei.
Babylon Translator ist ein israelisches Übersetzungsprogramm für Microsoft Windows
Politiker Robert Badinter
Rabbiner Leo Baeck
Politiker Egon Bahr
Josephine Baker
La Revue des Revues 1927
Die Warenkauskette ging 2015 an Richard A. Bakers Firmenkonglomerat
  • Karl Abraham (geb. 3. Mai 1877 in Bremen; gest. 25. Dezember 1925 in Berlin) war ein Schüler von Sigmund Freud. Er zählte zu den eifrigsten Verfechtern der von seinem jüdischen Meister erfundenen Psycho-Theorien. 1920 machte er mit seinem gleichfalls jüdischen Kollegen Eitington eine psychoanalytische Klinik in Berlin auf. 1922 wurde Abraham Generalsekretär, 1924 Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft.[2]
  • Jill Abramson (geb. 19. März 1954 in New York) ist eine Journalistin. Sie war zeitweilig Chefredakteurin der „New York Times“.
  • Morris B. Abram (geb. 19. Juni 1918 in Fitzgerald/Georgia; gest. 15. März 2000) war ein Anwalt in den USA und Präsident der Brandeis-Universität. Als „juristischer Berater der Anklagebehörde” hatte Abram erheblichen Einfluß hinter den Kulissen des Nürnberger Tribunals. Er war Major der US-Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
  • Alexander Abramowitsch (geb. 1888 in Odessa am Schwarzen Meer; Todesdatum unbekannt) schloss sich 1908 der sozialdemokratischen Bewegung Russlands an, aus der die Bolschewisten hervorgingen. 1913 emigrierte er in die Schweiz. 1917 kam er mit Lenin zurück. Abramowitsch war entscheidend an der Bolschewisierung Russlands beteiligt und 1919 der wichtigste Verbindungsmann zwischen bayerischer Räterepublik und den Sowjets. Später zählte er zu den Führern der Komintern.
  • Roman Arkadjewitsch Abramowitsch (geb. 24. Oktober 1966 in Saratow an der Wolga) gehört zu den Oligarchen in Russland und war von 2000 bis Juli 2008 Gouverneur der Region Tschukotka. Abramowitsch, Sohn jüdischer Eltern aus Saratow gilt als einer der vermögendsten Männer der Welt (3,3 Milliarden Dollar; Stand 2012). Im Jahr 2011 verklagte sein früherer Geschäftspartner Boris Beresowski Abramowitsch auf 5,6 Milliarden US-Dollar. Am 31. August 2012 wurde Beresowskis Klage von einem Londoner Gericht abgewiesen.
  • Alexander Abusch (geb. 14. Februar 1902 in Krakau; gest. 27. Januar 1982 in Ostberlin) sein Pseudonym war Ernst Reinhardt. Er war Journalist, Literat und führender Partei- und Staatsfunktionär in der DDR.
  • Bella Savitzky Abzug (geb. 24. Juli 1920 in Neuyork Stadt; gest. 31. März 1998 ebenda) war eine Feministin in den USA.
  • Josef Ackermann (geb. 7. Februar 1948 in Mels, Kanton St. Gallen, Schweiz) ist ein Finanzmanager in der Schweiz. Von 2002 bis 2006 war er Vorstandssprecher, von 2006 bis Ende Mai 2012 der Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank AG. Im März 2012 übernahm Ackermann den Verwaltungsratsvorsitz der Schweizer Zurich Insurance Group. Als deren Verwaltungsratspräsident trat er am 29. August 2013 wenige Tage nach und im Zusammenhang mit der Selbsttötung seines Finanzvorstands Pierre Wauthier zurück. Im Jahr 2014 hat die Staatsanwaltschaft München Ackermann wegen Prozeßbetruges angeklagt.[3]
  • György Aczél (geb. 31. August 1917 in Budapest, Österreich-Ungarn; gest. 6. Dezember 1991 in Budapest, Ungarn) geb. Henrik Appel; war ein kommunistischer Politiker in Ungarn, Mitglied des politischen Komitees (Politikai Bizottság) der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei von 1970 bis 1988. Über Jahrzehnte spielte Aczél eine Hauptrolle im kommunistischen Kádár-System.
  • Peter Adam (geb. 1929 im Deutschen Reich) ist ein Film- und Buchautor. Er lebte seit 1957 in England und stellte über 20 Jahre lang Filme für die BBC her. Unter anderem legte er eine ressentimentgeladene und anschmierende „Dokumentation“ zur Architektur im Dritten Reich vor („Kunst im Dritten Reich“, 1992), selbstverständlich ohne – wie auch andere „dokumentarische“ oder „biographische“ jüdische Großverwerter der vergangenen NS-Zeit (Joseph Wulf[4], Léon Poliakov, Robert Wistrich) – seine Abstammung offen- und damit das rein materielle Interesse am Thema bloßzulegen. Unter anderem die judäozentrische FAZ schrieb ihn hoch.[5]
  • Ken Adam (geb. 5. Februar 1921 in Berlin als Klaus Hugo Adam) war Szenenbildner (James Bond); war bei der britischen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs.
  • Sheldon Adelson, auch Sheldon Gary Adelson (geb. 1. August 1933 in Boston, USA; gest. 11. Januar 2021 in Malibu, USA), war ein Oligarch in den USA, der sein Vermögen vor allem in der Immobilienbranche in Las Vegas gemacht hatte. Er war Besitzer der Las Vegas Sands-Gruppe. Auf der Forbes-Liste der reichsten Personen der Welt belegte er 2012 den 14. Platz mit einem Vermögen von 24,9 Milliarden Fed-Dollar. Nach US-Medienberichten entschloß sich Adelson im Frühjahr 2016, einen hohen Millionenbetrag in Donald Trumps Bemühung zu investieren, am 8. November 2016 zum Präsidenten gewählt zu werden. Es war bei dieser Kampagne wie bei der im Jahr 2012 von bis zu 100 Millionen Fed-Dollar die Rede – für Adelson war es keine ungewöhnlich hohe Summe, wenn es darum ging, einen „eigenen“ Präsidentschaftskandidaten durchzusetzen.[6]
  • Alfred Adler (geb. 7. Februar 1870 in Rudolfsheim bei Wien; gest. 28. Mai 1937 in Aberdeen/Schottland) war ein Arzt und Psychotherapeut.
  • Friedrich Adler (geb. 9. Juli 1879 in Wien; gest. 2. Jänner 1960 in Zürich) war ein Politiker und Journalist in Österreich.
  • Hans Günther Adler (geb. 2. Juli 1910 in Prag; gest. 21. August 1988 in London; Pseudonym H. G. Adler) war ein Schriftsteller.
  • John Adler (geb. 1912 im böhmischen Tachau) war ein Politiker und Finanzberater. Von 1945 bis 1947 wirkte Adler als Chef der Devisenabteilung bzw. als stellvertretender Leiter der Finanzabteilung der US-Besatzer in Österreich. Später rückte er in führende Stellungen der Weltbank auf, deren Planungs- und Budgetabteilung er von 1968 bis 1977 vorstand.
  • Max Adler (geb. 15. Jänner 1873 in Wien; gest. 28. Juni 1937 ebenda) war ein Jurist, Politiker und Soziologe, maßgeblicher Theoretiker des „Austromarxismus“.
  • Salomon Adler-Rudel (auch: Schalom Adler-Rudel, geb. 23. Juni 1894 in Czernowitz; gest. 14. November 1975 in Jerusalem) war ein Führer des Weltzionismus.
  • Victor Adler (auch Viktor; geb. 24. Juni 1852 in Prag; gest. 11. November 1918 in Wien) war Politiker und Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Österreich. Zeitlebens war er energischer Verfechter des großdeutschen Gedankengutes. Der ebenso großdeutsch gesinnte Sozialistenführer Friedrich Adler war Victor Adlers Sohn.
  • Theodor W. Adorno, eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund (geb. 11. September 1903 in Frankfurt am Main; gest. 6. August 1969 in Visp, Schweiz) Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und neben Max Horkheimer bekanntester Vertreter der „Frankfurter Schule”. Der sadistische Deutschenhasser[7] erwarb sich solche Verdienste als Theoretiker der Umerziehung, dass die Stadt Frankfurt am Main einen nach ihm benannten Preis stiftete.
  • Samuel Agnon (geb. 17. Juli 1888 in Butschatsch, Galizien; gest. 17. Februar 1970 in Rechowot bei Tel Aviv) war ein Verfasser von Judaika. 1966 erhielt er zusammen mit Nelly Sachs den Nobelpreis für Literatur.
  • Ilse Aichinger (geb. 1. November 1921 in Wien) war eine Schriftstellerin.
  • John Albert (geb. 1912 in Wien) war Journalist. Er war Chefdolmetscher beim Nürnberger Tribunal und von 1947 bis 1953 Chefredakteur des „Deutschland-Dienstes“ des US-Außenministeriums in Neuyork.
  • Conrad Alberti, eigentlich Konrad Sittenfeld (geb. 9. Juli 1862 in Breslau; gest. 24. Juni 1918 in Berlin) war ein Literat und Chefredakteur der „Berliner Morgenpost“.
  • Heinrich Albertz (geb. 22. Januar 1915 in Breslau; gest. 18. Mai 1993 in Bremen) war ein evangelischer Pastor und Politiker (SPD). Er war von 1966 bis 1967 Regierender Bürgermeister von Berlin-West.
  • Madeleine Albright, geborene Marie Jana Korbelová (geb. 15. Mai 1937 in Prag) war eine Politikerin. Sie war die erste Frau im Amt des Außenministers der USA.
  • Woody Allen (geb. 1. Dezember 1935 in Brooklyn, Neuyork; bürgerlich Allen Stewart Konigsberg) ist ein Filmregisseur, Autor, Schauspieler in den USA.
  • Jigal Allon, auch Yigael Allon geschrieben, (geb. 10. Oktober 1918 in Kfar Tabor/Palästina; gest. 29. Februar 1980 in Afula) war ein israelischer Politiker. Der fanatische Zionist schuf 1941 die „Palmach“, eine rücksichtslos militante Sondertruppe der zionistischen Untergrundstreitkräfte in Palästina.
  • Schulamit Aloni (geb. 29. November 1928 in Tel Aviv; gest. 24. Januar 2014) war zeitweilig Ministerin in der israelischen Regierung. Die Politikerin, Rechtsanwältin und Schriftstellerin sagte in einer Fernsehsendung in den USA über den Antisemitismus-Vorwurf: „Nun, es ist ein Trick, den wir immer benutzen... Wenn in Europa jemand Israel kritisiert, bringen wir den ‚Holocaust’. Wenn hier [in den USA] Personen Israel kritisieren, dann sind sie eben ‚antisemitisch’.“ (Filmausschnitt mit dem lapidaren Bericht, wie jüdische Lobby funktioniert[8])
  • Robert Alt (geb. 1905 in Breslau; gest. 1978) war ein Pädagoge. Er war nach 1945 maßgeblich am Aufbau der kommunistischen Diktatur in Mitteldeutschland beteiligt.
  • Daniel Alter (geb. 1959 in Nürnberg) ist ein Rabbiner. Im August 2012 war er Opfer eines [fingierten] religiösen Überfalls in Berlin und nutzte dieses für seine Belange aus.[9] In Friedenau lockte daraufhin eine Initiative im Kiez mit 6000 Euro Prämie, für den entscheidenden Hinweis auf die Täter. Alter erhielt im Zusammenhang mit dem Vorfall für das Jahr 2012 einen Bambi verliehen. Der Bambi ist ein Medien- und Fernsehpreis der Hubert Burda Media und laut Veranstalter für „Menschen mit Visionen und Kreativität, die das deutsche Publikum in (dem jeweiligen) Jahr besonders berührt und begeistert haben“, bestimmt. Die Jury leitet regelmäßig der Leo-Baeck-Preisträger Hubert Burda. Der Bambi wurde am 22. November 2012 überreicht.
  • Louis Althusser (geb. 16. Oktober 1918 in Birmandreis bei Algier, Algerien; gest. 22. Oktober 1990 in Paris), war ein marxistischer Philosoph, bekannt insbesondere durch seine Stalin-Apologetik, KP- bzw. KPdSU-Treue und später das Interesse am Freudianismus. 1980 erwürgte der Kommunist seine Frau und wurde daraufhin in ein Krankenhaus für Geisteskranke gesperrt.
  • Alois Alzheimer (geb. 14. Juni 1864 in Marktbreit; gest. 19. Dezember 1915 in Breslau) war ein Nervenarzt. Er gilt als derjenige, der als erster eine Demenzerkrankung beschrieb, die nach ihm Alzheimersche Krankheit benannt ist, welche zur Senilität mit vollständigem Schwund des Gedächtnisses führt.
  • John Amery (geb. 14. März 1912; gest. 19. Dezember 1945 in London) war ein politischer Aktivist in Großbritannien. Er wurde im Dezember 1945 in London hingerichtet, weil er im Zweiten Weltkrieg über deutsche und italienische Radiosender Propaganda für die Achsenmächte betrieben hatte.
  • Karel Ančerl, ursprünglich Antscherl (geb. 11. April 1908 im südböhmischen Tucapy bei Saleslav, Österreich-Ungarn; gest. 3. Juli 1973 in Toronto, Kanada) war ein Dirigent.
  • Günther Anders, eigentlich Günther Siegmund Stern (geb. 12. Juli 1902 in Breslau; gest. 17. Dezember 1992 in Wien) war ein Sozialphilosoph und Schriftsteller.
  • Fritz Andreae, eigentlich Franz Friedrich Andreae, (geb. 21. Februar 1873 in Frankfurt am Main; gest. 30. Januar 1950 in Zürich) war ein Bankier. Er war u. a. Chef des Bankhauses Hardy & Co, Aufsichtsratsvorsitzender der Dresdner Bank, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der AEG seines Schwiegervaters, Emil Rathenau, und Chef der Aufsichtsräte zahlreicher weiterer Unternehmen, vor allem des Bankwesens, der Montan- und der Bauindustrie. Er gehörte dem Zentralausschuß der Deutschen Reichsbank an.
  • Leopold Andrian, eigentlich Leopold Freiherr Ferdinand von Andrian zu Werburg (geb. 9. Mai 1875 in Berlin; gest. 19. November 1951 in Fribourg) war ein Schriftsteller und Diplomat. Seine jüdische Mutter, Cäcilie Meyerbeer, war die Tochter des Komponisten Giacomo Meyerbeer. Andrian war Mitglied des Dichterkreises um Stefan George und Hugo von Hofmannsthal.
  • Juri Wladimirowitsch Andropow (russ. Юрий Владимирович Андропов; geb. 15. Juni 1914 in Nagutskaja, Kaukasus; gest. 9. Februar 1984 in Moskau) war ein Judäokommunist in der Sowjetunion. Unter seiner langjährigen Leitung entfaltete der KGB in den 1970er und Anfang der 1980er Jahre eine vielgestaltige Terrorherrschaft. Er folgte 1982 als Generalsekretär der KPdSU und 1983 als Staatsoberhaupt der UdSSR Leonid Breschnew nach und behielt die Funktionen bis zu seinem Tod im Jahr 1984.
  • Moses Annenberg (geb. 11. Februar 1877 in Kaiwischen, Ostpreußen; gest. 20. Juli 1942) war ein Publizist in den USA und 1936 Herausgeber des The Philadelphia Inquirer|Philadelphia Inquirer. Er war aber auch ein bekannter Mobster, der heute der Kosher Nostra zugerechnet wird. Er war der Vater von Walter Annenberg.
  • Walter Annenberg (geb. 13. März 1908 in Milwaukee, Wisconsin; gest. 1. Oktober 2002 in Wynnewood, Pennsylvania) war ein Diplomat und Verleger in den USA. Er war der Ehemann von Leonore Annenberg Cohn und Sohn von Moses Annenberg.
  • Alfred Apfel (geb. 12. März 1882 in Düren; gest. 26. Juni 1940 in Marseille) war ein Rechtsanwalt und Zionist.
  • Bruno Apitz (geb. 28. April 1900 in Leipzig; gest. 7. April 1979 in Berlin) war ein Schriftsteller. Der SED-Literat Apitz wurde mit seinem Roman „Nackt unter Wölfen“ (veröffentlicht 1958) bekannt, der von DDR-Regisseur Frank Beyer verfilmt wurde.
  • Léo Apotheker (geb. 18. September 1953 in Aachen) ist ein Manager und war bis zum 7. Februar 2010 Vorstandssprecher der SAP AG. Zum 1. November 2010 wurde Apotheker zum CEO des amerikanischen Technologiekonzerns Hewlett-Packard berufen.
  • Anne Applebaum (geb. 25. Juli 1964 in Washington D. C.) ist eine Journalistin in den USA, die Arbeiten über die Geschichte Osteuropas und des Kommunismus verfaßt. Anne Applebaum ist mit dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski verheiratet und lebt seit 2006 in Polen.
  • Georg Graf von Arco (geb. 30. August 1869 in Großgorschütz bei Ratibor, Oberschlesien; gest. 5. Mai 1940 in Berlin) war ein Physiker, Funktechniker und Geschäftsmann.
  • Anton Graf von Arco auf Valley (geb. 5. Februar 1897 in Sankt Martin im Innkreis; gest. 29. Juni 1945 in Salzburg) war ein Jurist und Journalist sowie Attentäter. Er war Sohn einer aus der rheinischen jüdischen Bankiersfamilie Oppenheim stammenden Mutter. 1945 kam er bei einem mysteriösen Autounfall (Zusammenstoß mit US-Besatzern) ums Leben.
  • Hannah Arendt (geb. 14. Oktober 1906 in Linden, heute Teil von Hannover; gest. 4. Dezember 1975 in New York Stadt; eigentlich Johanna Arendt) war eine Zionistin und veröffentlichte Judaika. In erster Ehe war sie bis 1936 mit dem jüdischen Literaten Günther Anders (recte Stern) verheiratet.
  • Mosche Arens (geb. 27. Dezember 1925 in Kaunas, Litauen) ist ein israelischer Politiker und Flugingenieur. Er war Mitglied des Likud, war dreimal Verteidigungsminister und von 1988 bis 1990 Außenminister Israels. 1983 eingesetzt als Botschafter in den Vereinigten Staaten.
  • Helmut Aris (1908–1987) war Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden der DDR und ein SED-Politiker.
  • Chaim Arlosoroff (geb. 23. Februar 1899 in Romny in der Ukraine; gest. 16. Juni 1933 in Tel Aviv), Zionist, jung ermordeter Mapai-Führer. Er gehörte zu den Mitbegründern sowohl der sozialistisch-zionistischen Organisation „Hapoel Hazair“ als auch des „Sozialistisch-Zionistischen Weltverbandes“.
  • Adolf Arndt (geb. 12. März 1904 in Königsberg, Ostpreußen; gest. 13. Februar 1974 in Kassel) war ein Jurist, Politiker (SPD) und Architekturkritiker.
  • Eduard Arnhold (* 10. Juni 1849 in Dessau; gest. 10. August 1925 in Neuhaus am Schliersee) war ein Geschäftsmann.
  • Georg Arnhold (geb. 1. März 1859 in Dessau; gest. 25. November 1926 in Innsbruck) war ein Bankier. Er wurde 1881 Inhaber der 1864 von seinem Bruder Max in gegründeten Bank, die sich sodann „Bankhaus Gebrüder Arnhold” nannte und bis zur Übernahme durch die Dresdner Bank 1935 eine der führenden jüdischen Privatbanken im Deutschen Reich war.
  • Siegfried Arno, eigentlich Siegfried Aron, ab 1940 auch Sig Arno (* 27. Dezember 1895 in Hamburg; gest. 17. August 1975 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein deutschsprachiger Schauspieler, Komiker, Sänger und Tänzer. Sein Bruder war der Schauspieler und Tänzer Bruno Arno.
  • Raymond Aron (geb. 14. März 1905 in Paris; gest. 17. Oktober 1983 ebenda) war ein Philosoph, Publizist und Soziologe.
  • Gustav Aschaffenburg (geb. 23. Mai 1866 in Zweibrücken; gest. 2. September 1944 in Baltimore) war ein Psychiater, der sich auch mit forensischer Psychiatrie und Kriminologie befasste; er beeinflusste auch Eugenik und Rassenhygiene.
  • Paul Ascher (geb. 18. Dezember 1899; gest. 27. Mai 1941), Halbjude, war der Artillerie-Offizier an Bord des Panzerschiffs Admiral Graf Spee während ihrer Kreuzfahrt in den Südatlantik. Er wurde im Dezember 1939 nach der Versenkung des Schiffes in Argentinien interniert, später flüchtete er zurück nach Deutschland. Er war Fregattenkapitän an Bord der Bismarck zum Zeitpunkt der Selbstversenkung.
  • Selmar Aschheim (geb. 1. Oktober 1878 in Berlin; gest. 15. Februar 1965 in Paris) war ein Gynäkologe. Mit dem gleichfalls jüdischen Gynäkologen Bernhard Zondek gelang dem Frauenarzt Aschheim 1927 der Schwangerschaftsnachweis der „AZ-Reaktion“.
  • Jewno Fischelewitsch Asef (geb. 1869 in Lyskowo nahe Grodno, WeißRussland; gest. 24. April 1918 in Berlin), war ein Terrorist und Polizeispitzel in Russland.
  • Isaac Asimov (geb. 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Russland; gest. 6. April 1992 in Neuyork) war ein Biochemiker und Unterhaltungsliterat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Verbreitet sind seine Zukunftsgeschichten („Science Fiction“).
  • Edward Asner, eigentlich Yitzhak Edward Asner, auch Ed Asner (geb. 15. November 1929 in Kansas Stadt; gest. 2021) war ein Schauspieler und Filmproduzent in den USA.
  • Jacques Attali (geb. 1. November 1943 in Algier) ist ein Wirtschaftswissenschaftler, Autor und war hoher Beamter. Er war langjähriger Berater des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand. Attali hat einen Zwillingsbruder, Bernard Attali, der von 1988 bis 1993 Vorstandsvorsitzender der Luftlinie Air France war.
  • Gilad Atzmon (geb. 9. Juni 1963 in Jerusalem) ist ein Jazzmusiker und Autor, in einigen elementaren jüdischen und israelischen Fragen Dissident. Atzmon setzt sich in einem von ihm verfassten Judaikum kritisch mit jüdischen Identitätsfragen auseinander.[10] Für die offizielle Zahl jüdischer Todesopfer während der Zeit des Zweiten Weltkrieges gebe es „keinerlei forensischen Beweis“.[11]
  • Philipp Auerbach (geb. 8. Dezember 1906 in Hamburg; gest. 16. August 1952 in München) war Leiter des bayerischen Landesentschädigungsamtes, Mitglied des ersten Direktoriums des Zentralrats der Juden sowie Staatskommissar in der Bundesrepublik Deutschland. Wegen zahlreicher Delikte wie Unterschlagung, Betrug, Untreue, unberechtigten Führens eines Doktor-Titels wurde er von einer Münchener Strafkammer zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Selbsttötung vor Haftantritt.
  • Uri Avnery (geb. 10. September 1923 in Beckum, Deutschland als Helmut Ostermann) ist ein israelischer Journalist und Schriftsteller.
  • Pawel Borissowitsch Axelrod, eigentlich Pinchas Borutsch, (geb. 25. August 1850 im Gouv. Tschernigow; gest. 16. April 1928 in Berlin) war Theoretiker der russischen Sozialdemokratie.
  • Hermann Axen (geb. 6. März 1916 in Leipzig; gest. 15. Februar 1992 in Berlin) war ein hoher SED-Funktionär. Er war Mitbegründer der FDJ, zog 1950 ins ZK der SED ein, war von 1956 bis 1966 Chefredakteur des Zentralorgans „Neues Deutschland“, wirkte von 1966 bis 1989 als ZK-Sekretär für internationale Beziehungen und gehörte von 1970 bis zum Untergang der SED-Herrschaft dem Politbüro an.

B

Winston Churchill und Bernard Baruch, 14. April 1961.
Staatsanwalt Fritz Bauer
Beastie Boys: Michael Diamond, Adam Horovitz, Rick Rubin, Adam Yauch
Menachem Begin, Terrorist, Ministerpräsident Israels 1977–83, Friedensnobelpreisträger
Ben & Jerry’s: Ben Cohen, Jerry Greenfield
Die „Blutige“ Hilde Benjamin
Chris Blackwell,
Amy Winehouse
H&R Block: Henry W. Bloch, Richard Bloch
Michael Rubens Bloomberg
Léon Blum, als Ministerpräsident Frankreichs gegen jede Verständigung mit dem Deutschen Reich
Herschel Mordechai Bogrow (1910), Mörder
Pinkas Braun
Abraham Brauner, als Steuerhinterzieher in Millionenhöhe verdächtigt
Israelische Schnellimbiss-Kette Burgeranch
Burger King: Daniel Schwartz
George Burns, geb. Birnbaum
  • Lauren Bacall, eigentlich Betty Joan Weinstein Perske (geb. 16. September 1924 in Neuyork Stadt; gest. 12. August 2014) war eine Filmschauspielerin in den USA. Sie war bis zu dessen Tod mit dem Filmmimen Humphrey Bogart verheiratet.
  • Robert Badinter (geb. 30. März 1928 in Paris; gest. 2024) war ein Jurist und ehemaliger sozialistischer Politiker in Frankreich. Er war ein prominenter Freimaurer, Mitglied des B'nai B'rith und war französischer Justizminister unter Präsident François Mitterrand.
  • Leo Baeck (geb. 23. Mai 1873 in Lissa, Preußische Provinz Posen; gest. 2. November 1956 in London) war ein Rabbiner und ein prominenter Vertreter des Judentums in Deutschland.
  • Egon Bahr (geb 18. März 1922 in Treffurt; gest. 19. August 2015 in Berlin) war ein SPD-Parteifunktionär. Er stand von 1972 bis 1974 dem Bundesministerium für besondere Aufgaben vor (daher im Volksmund „Sonder-Bahr”), von 1974 bis 1976 verwaltete er das Bundesministerium „für wirtschaftliche Zusammenarbeit“.
  • Josephine Baker, geb. Freda Josephine McDonald (* 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri; gest. 12. April 1975 in Paris) war eine dunkelhäutige Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin. Ab 1925 wurde sie auch in Europa bekannt als „Tänzerin mit dem Bananengürtel“.
  • Richard A. Baker ist CEO der Hudson's Bay Company (HBC), einer in Kanada ansässigen AG, die am 15. Juni 2015 (zum September 2015) von dem deutschen Handelskonzern Metro Group die Warenhauskette Kaufhof und die dazugehörenden Immobilien für 2,8 Mrd. Euro kaufte. Eigentümer der HBC ist die Investmentfirma NRDC Equity Partners, die Richard A. Baker 2006 zusammen mit seinem Vater Robert C. Baker gegründet hatte.
  • Hugo Egon Balder (geb. 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg), ist der Sohn einer jüdischen Mutter, erlangte Bekanntheit mit seiner Fernseh-Nuditätenschau „Tutti Frutti“, Komödiant, Produzent.
  • Albert Ballin (* 15. August 1857 in Hamburg; gest. 9. November 1918 ebenda) war ein Hamburger Reeder (HAPAG) und eine der einflußreichsten jüdischen Personen des Deutschen Kaiserreichs.
  • Steve Ballmer (* 28. März 1956 in Detroit, Michigan) ist ein Tech-Oligarch in den USA. Er war von 2000 bis 2014 Geschäftsführer bei Microsoft. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen auf 15,7 Milliarden Fed-Dollar (2012).
  • Julius Bamberger (* 17. März 1880 in Schmallenberg, Sauerland; gest. 16. Januar 1951 in Los Angeles) war ein Kaufhausbesitzer in Deutschland.
  • Ludwig Bamberger (* 22. Juli 1823 in Mainz; gest. 14. März 1899 in Berlin) war Bankier und Politiker. Er war Vertreter des deutschen Liberalismus der Reichsgründungszeit. Aus einer jüdischen Bankiersfamilie stammend, gehörte er 1870 zu den Gründern der Deutschen Bank. In den frühen 1870er Jahren war Bamberger Finanzpolitiker. Er war an der Gründung der Reichsbank beteiligt.
  • Simon Bamberger (* 27. Februar 1846 in Eberstadt, Hessen-Darmstadt; gest. 6. Oktober 1926 in Salt Lake City, Utah) war ein Unternehmer und Politiker in den USA. Er war der erste Gouverneur des Bundesstaates Utah, der nicht den Mormonen angehörte.
  • Ehud Barak, eigentlich Ehud Brog (geb. 12. Februar 1942 im Kibbuz Mischmar haScharon) ist ein israelischer Politiker; engste Verbindungen zu dem Sexualverbrecher Jeffrey Epstein. Der ehemalige Generalstabschef war von 2007 bis März 2013 Verteidigungsminister des Landes, zeitweilig auch Vorsitzender der Arbeiterpartei „Awoda“. Barak nahm als Offizier an den meisten Kriegen Israels teil, war auch Außenminister und Ministerpräsident.
  • Robert Barany (* 22. April 1876 in Wien, Österreich; gest. 8. April 1936 in Uppsala, Schweden) war ein Mediziner und Neurobiologe.
Ruth Handler gilt als „Mutter” der Barbie-Puppe. Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in der Schweiz in einem Schaufenster eine deutsche Mannequinpuppe namens Lilli (Bild Lilli doll), die sie für ihre Tochter Barbara kaufte. Diese Puppe wurde das Vorbild für die Barbie-Puppe, die Mattel ab 1959 verkaufte.
  • Chaim Bar-Lew, auch Haim Bar-Lev (* 16. November 1924 in Wien; gest. 7. Mai 1994 Tel Aviv, Israel) war ein israelischer Politiker, General und Generalstabschef der israelischen Streitkräfte während des Abnutzungskrieges zwischen Ägypten und Israel von 1968 bis 1970.
  • Salvatore Barzilai (* 7. Mai 1860 in Triest; gest. 5. Januar 1939 in Rom) war ein ein Freimaurer und Politiker in Italien. Er bestimmte über viele Jahre die italienische Politik mit.
  • Tomáš Baťa (* 3. April 1876 in Zlin; gest. 12. Juli 1932 in Otrokowitz) war ein Unternehmer und Begründer des Baťa-Konzerns (Schuh-Produktion).
  • Thomas John Bata (* 17. September 1914 in Prag; gest. 1. September 2008 in Toronto) war ein Geschäftsmann in Kanada.
  • Fritz Bauer (geb. 16. Juli 1903 in Stuttgart; gest. 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) war ein Richter und Staatsanwalt, der eine maßgebliche Rolle beim Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozeße spielte. 1961 gründete er zusammen mit Gerhard Szczesny die Humanistische Union. Nach seinem Tod stiftete die Humanistische Union den nach ihm benannten Fritz-Bauer-Preis. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut, das sich mit jüdischer Geschichte befasst, ist ebenfalls nach ihm benannt.
  • Leo Bauer (* 18. Dezember 1912 in Skalat/Galizien; gest. 18. September 1972 in Bonn) war ein einflußreicher Kommunist bzw. Sozialdemokrat. 1928 schloß er sich der SPD, 1931 der KPD an. Er gehörte jener KP-Abteilung an, die „Schwarze Listen“ mit den Namen von „Parteischädlingen“ führte. Später war er Berater Willy Brandts.
  • Otto Bauer (* 5. September 1881 in Wien; gest. 5. Juli 1938 in Paris) war ein Politiker in Österreich. Er war von 1918 bis 1934 stellvertretender Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP).
  • Leopold Baum (* 1909 in Prag; gest. 1946 in Jerusalem) war ein Publizist. Er zählte zu den annähernd einhundert Todesopfern, die 1946 dem Sprengstoffanschlag der radikalzionistischen „Stern-Bande“ (Avraham Stern, Menachem Begin, Jitzchak Schamir usw.) auf das King-David-Hotel in Jerusalem zum Opfer fielen.
  • Vicki Baum, eigentlich Hedwig Baum (* 24. Januar 1888 in Wien; gest. 29. August 1960 in Hollywood) war eine Musikerin und Schriftstellerin in der Weimarer Republik.
  • Zygmunt Bauman (* 25. November 1925 in Posen) war ein Soziologe und Philosoph aus Polen.
  • Jurek Becker (* 30. September 1937 in Lodsch, Polen; gest. 14. März 1997 in Sieseby, Schleswig-Holstein) war ein Schriftsteller und Drehbuchautor.
  • Menachem Begin (geb. 16. August 1913 in Brest-Litowsk, Russisches Kaiserreich; gest. 9. März 1992 in Tel Aviv) war ein Zionist und Massenmörder in Palästina. Begin war u. a. verantwortlich für den Sprengstoffanschlag auf das King David Hotel 1946 in Jerusalem, bei dem 91 Menschen ums Leben kamen, sowie verwickelt in das Massaker von Deir Yassin vom 9. April 1948, verübt an Arabern. Er war Ministerpräsident von 1977 bis 1983 und 1979/80 geschäftsführender Außenminister Israels. 1978 gab ihm das Nobel-Komitee den Friedensnobelpreis.
  • Louis Begley, geb. Ludwig Begleiter (* 1933 im galizischen Stryi) ist ein Rechtsanwalt und Schriftsteller in den USA.
  • Alfred Beit (* 15. Februar 1853 in Hamburg; gest. 16. Juli 1906 auf dem Landsitz Tewin Waters in der Nähe von Welwyn in der englischen Grafschaft Hertfordshire) war ein britisch-südafrikanischer Gold- und Diamantenmagnat. Er war einer der reichsten Männer seiner Zeit. Politisch war er Anhänger Cecil Rhodes’ und seiner Ideen eines britischen Imperialismus. Die beiden gründeten den De Beers-Konzern, der den größten Teil des Welt-Diamantenmarktes beherrschte und in den später die Oppenheimer einstiegen.
  • Saul Bellow, eigentlich Solomon Bellows (* 10. Juni 1915 in Lachine, Québec, Kanada; gest. 5. April 2005 in Brookline, Massachusetts) war ein Schriftsteller in den USA und Träger des Nobelpreises für Literatur.
  • Ralph Benatzky, eigentlich Rudolph Josef František Benatzky (* 5. Juni 1884 in Mährisch Budwitz; gest. 16. Oktober 1957 in Zürich) war ein halbjüdischer Operettenkomponist. Die Operette „Im weißen Rößl“ (1930) war eines seiner bekanntesten Werke.
  • Schalom Ben-Chorin, eigentlich Fritz Franz Rosenthal (* 20. Juli 1913 in München; gest. 7. Mai 1999 in Jerusalem) war ein israelischer Religionsphilosoph, Journalist und Schriftsteller.
  • Ernst Benda (* 15. Januar 1925 in Berlin; gest. 2. März 2009 in Karlsruhe) war ein Jurist und Blockparteipolitiker (CDU). Er war 1968/69 Bundesinnenminister und von 1971 bis 1983 Präsident des Bundes„verfassungs“gerichts.
  • Felix von Bendemann‎ (* 8. August 1848 in Dresden; gest. 31. Oktober 1915 in Halensee bei Berlin) war ein Seeoffizier, zuletzt Admiral der Kaiserlichen Marine.
  • David Ben-Gurion, eigentlich David Grün (* 16. Oktober 1886 in Płońsk, Kongreßpolen; gest. 1. Dezember 1973 in Tel HaSchomer, Israel), Zionistenführer; war der erste Premierminister Israels und einer der Gründer der sozialdemokratischen Arbeitspartei Israels. Er war Parteivorsitzender von 1948 bis 1963. Von 1948 bis 1953 und von 1955 bis 1963 war Ben-Gurion israelischer Premierminister und gilt seither als „Vater des Staates Israel“. 1955 amtierte er kurz als Verteidigungsminister.
  • Shlomo Benizri (geb. 1961) ist ein israelischer Politiker und Mitglied der Schas-Partei. Er war zwischen 1992 und 2008 stellvertretender Gesundheitsminister, später Minister für Gesundheit sowie Arbeits- und Sozialminister. Strafrechtlich wurde Schlomo Benizri 2009 wegen der Annahme von Bestechungsgeldern, Betrugs und Behinderung der Justiz zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.[12]
  • Hilde Benjamin, eigentlich Hilde Lange (* 5. Februar 1902 in Bernburg; gest. 18. April 1989 in Berlin) war Justizministerin der DDR. 1926 heiratete sie den kommunistischen Funktionär Georg Benjamin, den Bruder des Linksliteraten Walter Benjamin. 1932 wurde ihr Sohn Michael Benjamin geboren. Nach dem Einmarsch der Roten Armee begann ihre Karriere als „oberste Staatsterroristin in Mitteldeutschland”. Wegen ihrer brutalen Amtsführung in Schlüsselstellungen der DDR-„Justiz” erhielt Hilde Benjamin im Volksmund den Beinamen die „Rote Guillotine”, „Rote Hilde“ oder „Blutige Hilde“. Sie führte den Vorsitz in zahlreichen Schauprozessen, die mit der Verhängung der Todesstrafe endeten.[13]
  • Walter Benjamin (1892-1940) geb. Walter Bendix Schönflies Benjamin; Pseudonyme: Benedix Schönflies, Detlef Holz; war ein deutschsprachiger Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Literaturkritiker und Übersetzer. Er war Schwager der nachmaligen Chef-Anklägerin und Justizministerin der DDR, Hilde Benjamin (genannt „Rote Guillotine”) und Cousin von Gertrud Kolmar und Günther Anders. Walter Benjamin war der Sohn des Kunstversteigerers Emil Benjamin (1856–1926) und dessen Frau Pauline (1869–1930) (geb. Schönflies).
  • Naftali Bennett (geb. 25. März 1972 in Haifa, Israel) ist ein israelischer Geschäftsmann und Politiker, von 2013 bis 2015 Wirtschafts- und Handelsminister des Landes, danach Bildungsminister bis Juni 2019, November 2019 Verteidigungsminister, später kurzzeitig Ministerpräsident.
  • Jizchak Ben Zwi (Izhak Ben-Zwi) eigentlich Isaak Schimschilewitsch (* 6. Dezember 1884 in Poltawa, Ukraine; gest. 23. April 1963 in Jerusalem) war ein israelischer Historiker, Politiker der zionistischen Arbeiterbewegung und von 1952 bis 1963 Präsident Israels.
  • Oliver Berben (geb. 29. August 1971 in München) ist ein Filmregisseur und Filmproduzent. Er ist Sohn von Iris Berben und dem israelischen Sänger Abraham Reichstadt, der unter dem Künstlernamen Abi Ofarim auftrat.
  • Alexander Beresowski (Lebensrune.png 1965 in Odessa), lebt seit 1991 in Baden-Württemberg, AfD-Landtagskandidat. Er ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde Stuttgart.
  • Boris Abramowitsch Beresowski (geb. 23. Januar 1946 in Moskau; gest. 23. März 2013 in London) war ein Oligarch und Milliardär, der sein Vermögen in Russland gemacht hatte. Beresowki entzog sich Prozessen in Russland und lebte als Asylant in London. In Russland mehrfach als Wirtschaftsverbrecher verurteilt, rief er von der Insel aus zum gewaltsamen Sturz der russischen Regierung auf und finanzierte destruktive politische Kräfte in Russland. Nach hohen Vermögensverlusten fand man ihn am 23. März 2013 stranguliert auf.
  • Robert Berger, genannt „Buzz“ (geb. 1934) ist ein Filmproduzent in den USA. Sein größter Erfolg war der Shoa-Business-Mehrteiler „Holocaust”, eine Phantasiegeschichte, die er im Auftrag des NBC-Programmdirektors Irwin Siegelstein in Szene setzte.
  • Samuel („Sandy“) Berger (28. Oktober 1945), ist ein Rechtsanwalt in den USA, der zwischen 1997 und 2001 während der zweiten Amtszeit von US-Präsident Bill Clinton auch Nationaler Sicherheitsberater der USA war und der 2005 von einem Gericht wegen Entwendung geheimer Dokumente verurteilt wurde.[14]
  • Heinz Berggruen (geb. 5. Januar 1914 in Berlin; gest. 23. Februar 2007 in Paris) war ein internationaler Kunsthändler und Kunstsammler. Er verkaufte im Jahr 2000 über das damalige Kabinettsmitglied Michael Naumann (Jude) den Großteil seiner Gemäldesammlung für 240 Millionen D-Mark an die BRD.
  • Nicolas Berggruen (geb. 10. August 1961) ist Sohn des Kunsthändlers Heinz Berggruen und Bruder von Olivier Berggruen, John Berggruen und Helen Berggruen. Der Finanzoligarch tätigt internationale Geschäfte und setzt sich mit einem eigenen Institut für die Neue Weltordnung ein. Ihm gehörte vom Juni 2010 bis zum August 2014 der Warenhauskonzern Karstadt. Berggruen investierte nicht in die aus der Insolvenz für 1 Euro übernommene Firma, vielmehr ließ er sich von dem Unternehmen zwischen 40 und 50 Millionen Euro an Lizenzgebühr zahlen[15], für die Nutzung des eigenen Namens (und der Eigenmarken). Berggruen hatte die Rechte an der Marke „Karstadt“ für fünf Millionen Euro erworben, um aus ihr Gewinne zu erzielen. Sein Vermögen schätzte das Forbes-Magazin im September 2012 auf 2,3 Milliarden Fed-Dollar.[16]
  • Henri Bergson (* 18. Oktober 1859 in Paris; gest. 4. Januar 1941 dortselbst) war ein Philosoph und Literat, Nobelpreis für Literatur 1927.
  • Christian Berkel (geb. 28. Oktober 1957 in Berlin) ist ein Schauspieler. Er heiratete 2011 die Schauspielerin Andrea Sawatzki.
  • David Berkowitz, eigentlich Richard David Falco (* 1. Juni 1953 in Brooklyn, Neuyork) ist ein US-amerikanischer Serienmörder. Er ist auch bekannt als „Son of Sam“.
  • Ulla Berkéwicz → Kurzportrait unter Buchstabe „U“ (Ulla Unseld-Berkéwicz)
  • Emil Berliner (* 20. Mai 1851 in Hannover; gest. 3. August 1929 in Washington) wirkte mit an der Erfindung der Schallplatte.
  • Edward Bernays (geb. 1891 in Wien) war ein Publizist; er wird als „Vater der modernen PR“ bezeichnet.
  • Arnold Bernstein (* 23. Januar 1888 in Breslau; gest. 1971 Palm Beach) war ein Großreeder. 1934 gründete er nach Verhandlungen mit den Nationalsozialisten und in Kooperation mit den Zionisten für die jüdische Auswanderung die Palestine Shipping Co. Ltd. in Haifa. Er wurde danach in Hamburg wegen Devisenvergehens zu einer Haftstrafe verurteilt, die auch den Zwangsverkauf seines Unternehmens zur Folge hatte. 1935 erwarb Bernstein die amerikanisch-englische Red Star Line.
  • Eduard Bernstein (* 6. Januar 1850 in Berlin; gest. 18. Dezember 1932 ebenda) war ein Politiker der SPD. „Kein jüdischer Parlamentarier, ausgenommen Oskar Cohn, hat so intensiv für jüdische Interessen gewirkt wie er“.[17] Bernstein war der „Begründer des marxistischen Revisionismus“, der sowohl das Gothaer als auch das Görlitzer Programm der SPD entscheidend beeinflusst hat.
  • Elmer Bernstein (geb. 4. April 1922 in Neuyork; gest. 18. August 2004 in Ojai, Kalifornien) war ein Filmmusik-Komponist in den USA.
  • Leonard Bernstein (* 25. August 1918 in Lawrence, Massachusetts; gest. 14. Oktober 1990 in Neuyork) geboren als Louis Bernstein; war ein Komponist, Dirigent und Pianist in den USA.
  • Hans Albrecht Bethe (* 2. Juli 1906 in Straßburg; gest. 6. März 2005 in Ithaca, Neuyork) war ein Physiker in den Vereinigten Staaten von Amerika, Nobelpreisträger für Physik (1967), und zählt zu den Vätern der jüdischen Atombombe und der Wasserstoffbombe.
  • Bruno Bettelheim (* 28. August 1903 in Wien; gest. 13. März 1990 in Silver Spring, Maryland) war ein Psychoanalytiker und Kinderpsychologe in den USA.
  • Ole von Beust, Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust (geb. 13. April 1955 in Hamburg) Politiker, von 2001 bis 2010 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, wurde am 1. Oktober 2010 Senior Advisor der Unternehmensberatung Roland Berger.
  • Bielski-Brüder – Tuvia, Asael und Zusja Bielski waren in den 1940er Jahren rabiate Räuber in Polen, die sich im Zweiten Weltkrieg versprengten sowjetischen Verbänden, sogenannten Partisanen, die sich in den ostpolnischen Wäldern versteckt hielten, anschlossen. Durch Raubzüge und Morde an der Zivilbevölkerung (Massaker von Naliboki) in der Umgebung führten sie dort ein luxuriöses Leben.
  • Wolf Biermann (geb. 15. November 1936 in Hamburg) ist ein deutschsprachiger Liedermacher und Lyriker. Er war 1976 wegen Aufwiegelung des Volkes aus Mitteldeutschland (DDR) ausgebürgert worden. Sein Vater war Aktivist der stalinistischen KPD, er betrieb Sabotage in Hamburg. Wolf Biermann ist Ziehvater der Sängerin Nina Hagen.
  • Immanuel Birnbaum (* 12. August 1894 in Königsberg; gest. 22. März 1982 in München) war ein Journalist und Publizist. Er war ab 1960 stellvertretender Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, Mitbegründer der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft“ und setzte sich für die Verzichtspolitik Brandts gegenüber Polen ein.
  • Nathan Birnbaum (jiddisch: Nosn Birnboym; * 16. Mai 1864 in Wien; gest. 2. April 1937 in Scheveningen) war ein jüdischer Literat und Aktivist, der zunächst den Zionismus unterstützte und sich dann von ihm abwandte.
  • Béla Biszku (* 13. September 1921 in Marok, Grafschaft Bereg) ist ein Kommunist und ehemaliger Politiker. Er war zwischen 1957 und 1961 ungarischer Innenminister und bei der Niederschlagung der ungarischen Revolution von 1956 beteiligt. Im Jahr 1972 versuchte er einen Putsch gegen János Kádár.
  • Conrad Moffat Black (* 25. August 1944 in Montreal, Québec, Kanada) ist ein ehemaliger Presse-Magnat. Er beherrschte die Druckmedien Kanadas, kaufte in den 1980er und 1990er Jahren namhafte Zeitungen wie den Daily Telegraph in London, The Jerusalem Post und die Sun Times in Chicago auf und baute das einstmals drittgrößte Zeitungsimperium der Welt auf. Im Jahr 2005 wurde er von der Staatsanwaltschaft in Chicago angeklagt, 84 Millionen Fed-Dollar in betrügerischer Weise in die eigene und in die Taschen von Komplizen umgeleitet zu haben. Das Urteil wurde im Jahr 2007 gesprochen und lautete auf sechseinhalb Jahre Haft und eine Geldstrafe in mittlerer einstelliger Millionenhöhe.
  • Eli M. Blach, eigentlich Elihu Menashe Blachowitz (* 9. April 1921 in Polen; gest. 3. Februar 1975 in Neuyork) war ein US-amerikanischer Investment-Banker und Manager. Er war seit 1969 Chef der „Chiquita Brands International“ („Chiquita“-Banane) und kontrollierte 33 Prozent des gesamten Welt-Bananenmarktes und die größte kommerzielle Flotte der Welt. Sein Sohn Leon Black gründete 1990 das Investment- und Beteiligungsunternehmen „Apollo Management“.
  • Leon Black (geb. 1951), Milliardär (Chiquita), gründete 1990 das Investment- und Beteiligungsunternehmen „Apollo Management“. Edvard Munchs „Der Schrei“ war bei einer Rekordauktion am 2. Mai 2012 von Leon Black ersteigert worden – Kaufpreis von 119,9 Millionen Fed-Dollar (91,3 Millionen Euro).
  • Lloyd C. Blankfein (geb. 20. September 1954 in Bronx, Neuyork) ist ein Finanzoligarch in den USA. Als Chief Executive Officer (CEO) und Präsident der amerikanischen Bank Goldman Sachs zählt er zu den mächtigsten Bankern der Welt. Blankfein ist seit 1983 verheiratet mit der ehemaligen Anwältin Laura Jacobs Blankfein.
  • Selma Blair Beitner (geb. 23. Juni 1972 in Southfield, Michigan) ist eine Schauspielerin in den USA („Hellboy“).
  • Leonard Blavatnik (* 14. Juni 1957 in Moskau) ist ein Milliardär in den USA, der im Jahr 2008 laut Forbes-Liste mit einem Vermögen von 11 Milliarden Fed-Dollar auf Platz 28 der Reichsten der Welt lag. Er lebt in Neuyork und London.
  • James von Bleichröder (* 14. Oktober 1859 in Berlin; gest. 1937) war ein deutschsprachiger Bankier und Kunstsammler. 1910 schenkte er dem Berliner Zoo ein Nilpferd.
  • Heinz Max Bleicher (* 9. Februar 1923 in Esslingen-Mettingen; gest. 9. März 2005) war ein Verleger und Inhaber des Bleicher Verlages in Gerlingen.
  • Wolf Blitzer (geb. 22. März 1948 in Augsburg) ist ein Journalist und war herausgehobener Fernsehmoderator bei dem US-Lügensender CNN.
  • Camille Bloch (* 28. April 1891 in Bern; gest. 8. Dezember 1970 in Bern) war ein Schokoladen-Fabrikant (Chocolats Camille Bloch) in der Schweiz.
  • Ernst Bloch, eigentlich Ernst Simon Bloch (geb. 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; gest. 4. August 1977 in Tübingen) war ein marxistischer Philosoph.
  • Felix Bloch (* 23. Oktober 1905 in Zürich; gest. 10. September 1983 dortselbst) war ein Physiker in der Schweiz und in den USA. Er erhielt 1952 den Nobelpreis für Physik und gehörte zu den Vätern der jüdischen Atombombe.
  • Karola Bloch, gebürtige Karola Piotrkowska (* 22. Januar 1905 in Lodz; gest. 31. Juli 1994 in Tübingen) war eine Architektin, Kommunistin und Feministin und verheiratet mit Ernst Bloch.
  • Konrad Emil Bloch (* 21. Januar 1912 in Neisse; gest. 15. Oktober 2000 in Burlington, Massachusetts) war ein Biochemiker und Nobelpreisträger für Medizin (1964).
  • Marcel Bloch, später Namensänderung in Marcel Dassault (geb. 22. Januar 1892 in Paris; gest. 17. April 1986 in Neuilly-sur-Seine) war ein Luftfahrtunternehmer und Flugzeugkonstrukteur in Frankreich.
  • Alexander Alexandrowitsch Blok (* 28. November 1880 in Sankt Petersburg; gest. 7. August 1921 in Petrograd) war ein Dichter der russischen Moderne („Symbolist“).
  • Claire Bloom, eigentlich Patricia Claire Blume (* 15. Februar 1931 in London) war eine britische Schauspielerin.
  • Orlando Bloom (* 13. Januar 1977 in Canterbury, England) ist ein Film- und Fernsehschauspieler.
  • Michael Bloomberg (geb. 14. Februar 1942 in Boston, Massachusetts) ist ein Finanzoligarch und Medieneigner (Bloomberg TV) in den USA. Von 2002 bis Ende 2013 war er Bürgermeister von Neuyork Stadt. Er gehört zu den reichsten Personen der Welt (2012: Platz 20), sein Vermögen wurde im Jahr 2012 auf 22 Milliarden Fed-Dollar geschätzt.[19]
  • Léon Blum (geb. 9. April 1872 in Paris; gest. 30. März 1950 in Jouy-en-Josas bei Versailles) war ein Jurist, Schriftsteller, Politiker und zwischen 1936 und 1950 mehrfach Premierminister von Frankreich.
  • Baruch Samuel Blumberg (geb. 28. Juli 1925; gest. 5. April 2011) war ein Arzt in den USA und Träger des Nobelpreises für Medizin (1976).
  • Kurt Blumenfeld (* 29. Mai 1884 in Treuburg, Ostpreußen; gest. 21. Mai 1963 in Jerusalem) war ein Jurist und Politiker. Bevor er 1933 nach Palästina gegangen war, hatte Blumenfeld als Chef der zionistischen Propaganda in Deutschland (ab 1909), als Generalsekretär des Zionistischen Weltkongresses (ab 1911), als Chefredakteur des zionistischen Zentralorgans „Die Welt“ (ab 1913) und als Vorsitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland gewirkt.
  • Oscar Blumenthal (* 13. März 1852 in Berlin; gest. 24. April 1917 ebenda) war ein Schriftsteller, Journalist und Bühnenautor.
  • Franz Boas (geb. 9. Juli 1858 in Minden; gest. 21. Dezember 1942 in Neuyork) war ein Physiker und Geograph in den USA. Er übersiedelte 1868 in die USA und erhielt dort eine Professur. Als kulturwissenschaftlicher Scharlatan verfasste er Judaika und trat für einen Kulturrelativismus (alle Kulturen seien gleichwertig) ein.
  • David M. Bodnick ist Gründer der Suchmaschinen Ixquick (ixquick.com) und Startpage (startpage.com). Die unter anderem in Neuyork ansässige Firma speichert angeblich weder die eingegebenen Suchwörter noch die IP-Adresse des Suchenden. Da ein Teil der Server in den USA steht, sind die Suchmaschinen nicht vertrauenswürdig.[20]
  • Ibrahim Böhme (eigentlich: Manfred Otto Böhme) (geb. 18. November 1944 in Bad Dürrenberg; gest. 22. November 1999 in Neustrelitz) war ein Politiker (SDP bzw. SPD) und Spitzel der DDR-Staatssicherheit.
  • Klaus Bölling (geb. 29. August 1928 in Potsdam; gest. 2. November 2014) war ein Lügenpresse-Journalist und Politfunktionär (SPD); Chef des Bundespresseamts (1974-1980; 1982).
  • Peter Boenisch (geb. 4. Mai 1927 in Berlin; gest. 8. Juli 2005 in Gmünd am Tegernsee) war ein Lügenpresse-Journalist. Er war Regierungssprecher der OMF-BRD unter Helmut Kohl, Herausgeber der „Bild“-Zeitung und „Bild am Sonntag“ sowie Erfinder der Jugendzeitschrift „Bravo“.
  • Ludwig Börne (geb. 6. Mai 1786 Frankfurt a. M.; gest. 12. Februar 1837 in Paris) war ein Freimaurer, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker.
  • Peter Bogdanovich (geb. 30. Juli 1939 in Kingston, Neuyork) ist ein Filmregisseur in den USA.
  • Dmitri Grigorjewitsch Bogrow, eigentlich Herschel Mordechai Bogrow (auch: Mordko Gerschkowitsch Bogrow; geb. 10. Februar 1887 in Kiew; gest. 25. September 1911 ebenda; hingerichtet) stammte aus einer Millionärsfamilie und wurde am 18. September 1911 aus anarchistischem Hass zum Mörder an dem russischen Reform-Premierminister Pjotr Stolypin.
  • Aage Niels Bohr (1922–2009) war ein Physiker und Nobelpreisträger der Universität Kopenhagen. Er war der Sohn von Niels Bohr (1885-1962). Für seine Arbeit zur Erforschung der Atome erhielt er 1975 den Nobelpreis. Bohr hatte sich vor allem mit der Teilchenbewegung in Atomkernen befasst. Bereits 1922 hatte sein Vater Niels die Auszeichnung ebenfalls für Arbeiten in der Atomforschung erhalten.[21][2]
  • Niels Hendrik David Bohr (geb. 7. Oktober 1885 in Kopenhagen; gest. 18. November 1962 ebenda) war ein Physiker. Er erhielt den Nobelpreis für Physik im Jahr 1922 „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung”. Der Vater von Niels Bohr, Christian Bohr, war Professor für Physiologie, seine Mutter Ellen (geb. Adler) entstammte einer jüdischen Familie.
  • Harry Bohrer, eigentlich Hanus Bohrer (geb. 1916 in Prag; gest. 2. Oktober 1985 in London), war ein tschechisch-britischer Journalist. Er gehört zu den vier Gründern der Hamburger Zeitschrift Der Spiegel und war der Chefredakteur von dessen Vorgängermagazin.
  • Luc Bondy (* 17. Juli 1948 in Zürich) ist ein Theater- und Opernregisseur. Er ist der Sohn des Literaturkritikers François Bondy.
  • Max Born (* 11. Dezember 1882 in Breslau; gest. 5. Januar 1970 in Göttingen) war ein Mathematiker und Physiker (Nobelpreis für Physik 1954). Die Hollywood-Sängerin und -Schauspielerin Olivia Newton-John ist seine Enkelin.
  • Gideon Botsch (geb. 1970 in West-Berlin) ist ein BRD-Politologe und produziert pseudowissenschaftliche Judaika.
  • Michail Botwinnik (* 17. August 1911 in St. Petersburg; gest. 5. Mai 1995 in Moskau) war ein Schachspieler, langjähriger Schachweltmeister, Stalinist und Wissenschaftler. Er amtierte als Schachweltmeister von 1948 bis 1956, im Jahre 1958 und von 1961 bis 1963. Ab 1955 arbeitete er als Professor am Institut für Energetik in Moskau.
  • Joel Brand (* 25. April 1906 in Naszód, Siebenbürgen; gest. 13. Juli 1964 in Bad Kissingen) lebte zunächst in Deutschland und wurde später als Kommunist aus den USA ausgewiesen. 1944 betätigte er sich als Vermittler zwischen der SS und dem Jewish Agency (nicht erfolgreich).
  • Louis Brandeis (*13. November 1856; gest. 5.Oktober 1941) war ein Jurist und von 1916 bis 1939 als erster Jude Richter am Obersten Gerichtshof der USA.
  • Horst Brasch (* 23. Dezember 1922 in Berlin; gest. 18. August 1989 in Ost-Berlin) war SED-Parteifunktionär und stellvertretender Minister für Kultur der DDR. Er zählte in England zu den Mitgründern der kommunistischen „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ). Sein Stiefvater war der Biologe und Schriftsteller Curt Egon Thesing (* 1879; gest. 1956), der Werke amerikanischer Autoren, darunter auch solche Henry Fords ins Deutsche übersetzte. Horst Brasch war konvertierter Katholik.
  • Marion Brasch (* 1961 in Berlin) ist Moderatorin beim RBB-Sender Radio Eins. Ihr Vater war der DDR-Vizekulturminister Horst Brasch, ihr Bruder war der Schriftsteller Thomas Brasch.
  • Adolf Braun (* 20. März 1862 in Laag, Steiermark; gest. 13. Mai 1928 in Nürnberg) war ein sozialdemokratischer Journalist und Politiker. Er war Mitbegründer der SPÖ und gehörte von 1920 bis 1927 dem Parteivorstand der SPD an.
  • Pinkas Braun (geb. 7. Januar 1923 in Zürich; gest. 24. Juni 2008 in München) war ein Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Theaterregisseur sowie Übersetzer und Sprecher in Hörbüchern.
  • Alice Brauner (geb. 12. Januar 1966 in Berlin) betätigt sich im Shoah-Business und ist Filmproduzentin. Sie ist die Tochter von Artur Brauner.
  • Artur Abraham Brauner (geb. 1. August 1918 in Lodsch, Polen; gest. 2019) produzierte als langjähriger Geschäftsmann im Shoah Business eine Reihe filmischer Judaika und lebte als Immobilienmagnat und Milliardär in Berlin. Im Februar 2014 geriet er wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Höhe von 100 Millionen Euro in die Schlagzeilen.[22]
  • Renate Brauner (geb. 23. Oktober 1956 in Wien) ist eine Politikerin der SPÖ.
  • Andrew Breitbart (* 1. Februar 1969 in Los Angeles County, Kalifornien; gest. 1. März 2012 ebenda) war ein Herausgeber und Politikkritiker in den USA. Er gehörte zu den einflussreichen Figuren des amerikanischen Weltnetz-Journalismus. Gemeinsam mit Arianna Huffington entwickelte er die Weltnetz-Zeitung „Huffington Post“ mit. Breitbart war außerdem ein Unterstützer der „Tea-Party-Bewegung“.
  • Harry Bresslau (geb. 22. März 1848 in Dannenberg (Elbe); gest. 27. Oktober 1926 in Heidelberg) war ein Historiker in Deutschland und Schwiegervater von Albert Schweitzer.
  • Sergej Michailowitsch Brin (geb. 21. August 1973 in Moskau) ist ein Tech-Oligarch in den USA. Er entwickelte zusammen mit Larry Page die Such-, Überwachungs-, Spionage- und Zensurmaschine Google. Im September 2011 schätzte das Wirtschaftsmagazin Forbes sein Vermögen auf 16,7 Milliarden Dollar.
  • Max Brod (* 27. Mai 1884 in Prag, Österreich-Ungarn; gest. 20. Dezember 1968 in Tel Aviv) war ein Literat udd Übersetzer, Freund und Nachlaßverwalter von Franz Kafka.
  • Henryk Marcin Broder (Eigenbezeichnung Henryk Modest Broder; geb. 20. August 1946 in Kattowitz, Polen) ist ein politischer Publizist in der BRD.
  • Matthew Broderick (geb. 21. März 1962 in Neuyork) ist ein Schauspieler und Regisseur in den USA.
  • Adrien Brody (* 14. April 1973 in Neujork) ist ein Filmschauspieler in den USA (Der Pianist, King Kong, Die Hollywood-Verschwörung) und „Oscar“-Preisträger.
  • Samuel Bronfman (* 27. Februar 1891 in Soroca, Moldawien; gest. 10. Juli 1971 in Montreal) war ein Geschäftsmann (Seagram, der weltweit größte Spirituosenhersteller) und von 1939 bis 1962 Präsident des Canadian Jewish Congress. Bronfman wurde „Rothschild der Neuen Welt” genannt. Er war der Vater von Edgar Miles Bronfman senior.
  • Oscar Bronner (geb. 14. Jänner 1943 in Haifa, Palästina) Sohn des Kabarettisten Gerhard Bronner, ist Gründer der österreichischen Lügenpresse-Erzeugnisse trend und profil, sowie Herausgeber der ebenfalls von ihm gegründeten österreichischen Tageszeitung Der Standard.
  • Mel Brooks (geb. 28. Juni 1926 in Brooklyn, Neujork als Melvin Kaminsky) ist ein Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Regisseur in den USA. Bekannt ist er insbesondere für seine filmischen Parodien auf kommerziell erfolgreiche Filme.
  • Harold Brown (* 19. September 1927 in Neuyork) ist ein Atomphysiker und Politiker in den USA (Demokratische Partei). Er war vom 21. Januar 1977 bis zum 20. Januar 1981 unter Präsident Jimmy Carter US-Verteidigungsminister.
  • Jerry Bruckheimer (geb. 21. September 1945 als Jerome Leon Bruckheimer in Detroit) ist ein Film- und Fernsehproduzent in den USA. Er ist u. a. Produzent der Filmreihe „Fluch der Karibik“. [2]
  • Carla Bruni-Sarkozy (geb. 23. Dezember 1967) Modell, Sängerin, Ehefrau des ehemaligen jüdischen Präsidenten Frankreichs, Nicolas Sarkozy. Nach eigener Angabe hatte sie einen jüdischen Vater.[23]
  • Micha Brumlik (geb. 1947 in Davos, Schweiz) ist ein Publizist und erforscht die Gefahren freier Rede für jüdische Befindlichkeiten („Antisemitismus-Forscher”). Er wurde in der Schweiz geboren und lebt seit 1952 in der BRD.
  • Constantin Brunner (* 27. August 1862 in Altona; gest. 27. August 1937 in Den Haag) war das Pseudonym des Philosophen und Literaten Arjeh Yehuda Wertheimer.
  • Max Brym (geb. 24. September 1957 in Altötting) ist ein kommunistischer Hetzer. Er ist Mitglied der Partei „Die Linke“.
  • Martin Buber (geb. 8. Februar 1878 in Wien; gest. 13. Juni 1965 in Jerusalem) war ein Philosoph und Theologe.
  • Gerd Bucerius (* 19. Mai 1906 in Hamm, Westfalen; gest. 29. September 1995 in Hamburg) war ein deutschsprachiger Verleger und Politiker (CDU). Er war Gründer des Lügenpresse-Organs ZEIT, jüdischer Abstammung über die Großmutter. Er war verheiratet mit der Jüdin Detta Goldschmidt (1910-1970).
  • Louis Buchalter (* 6. Februar 1897 in Neuyork Stadt; gest. 4. März 1944 im Gefängnis Sing Sing in Ossining, Neuyork) war ein Mobster in den USA. Er zählte zur Führung der kriminellen Vereinigung Murder, Inc. und wird heute der „Kosher Nostra“ zugerechnet.
  • Avraham Burg (geb. 19. Januar 1955 in Jerusalem) war israelischer Politiker, Vorsitzender der Jewish Agency und der World Zionist Organization. 2004 zog er sich aus der Politik zurück.
  • Joseph G. Burg, eigentlich Josef Ginsburg; auch Joseph bzw. Ginzburg geschrieben (* 1908 in Czernowitz; gest. 1990 in München) war ein antizionistischer Jude und während des Zweiten Weltkriegs in deutschen Konzentrationslagern interniert. Er sagte mehrmals in Prozessen nach dem Krieg aus, dass er nirgendwo Vorrichtungen zur Menschenvernichtung gesehen habe.
  • Hildegard Burjan geborene Freund (* 30. Jänner 1883 in Görlitz, Oberlausitz; gest. 11. Juni 1933 in Wien) war in Österreich in der Umverteilung von Steuergeldern für eigene Klientel tätig und Gründerin des katholischen Frauenordens Caritas Socialis.
  • Arthur F. Burns, geb. Arthur Bernstein (* 27. April 1904 in Stanislau, Österreich-Ungarn; gest. 26. Juni 1987 in Baltimore) war ein Ökonom und Diplomat in den USA. „Die graue Eminenz der US-Politik nach 1945“ war von 1970 bis 1978 Präsident der US-Notenbank.
  • Judith Butler (geb. 24. Februar 1956 in Cleveland) ist eine Feministin und Theoretikerin der Geschlechtergleichschaltung. Sie hat eine Planstelle an der Universität im kalifornischen Berkeley. Am 11. September 2012 erhielt sie den mit 50.000 Euro aus Steuergeldern dotierten Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main. Der Preis erinnert an einen sadistischen Deutschenhasser[24] und jüdischen Theoretiker der Umerziehung.

C

D

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Michael Saul Dell, Gründer des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers
Sidney Toledano, Chef des französischen Luxusgüterhersteller Christian Dior S.A.
Alfred Dreyfus (1859-1935)
  • Daniel Dagan (geb. 1944 in Kairo) ist ein israelischer Journalist und Autor. Er wirkt in Berlin für das israelische Staatsfernsehen und schreibt und sendet zudem regelmäßig für andere Medien in mehreren Ländern. Beiträge von Dagan erschienen in The International Herald Tribune, Handelsblatt, Der Tagesspiegel, Die Zeit, Le Monde, El Mundo, sowie in anderen führenden Zeitungen und Zeitschriften. Der OMF-Rundfunk befragt ihn gern zu seinen Ansichten, beispielsweise auf dem Fernsehkanal Phönix.
  • Anthony Daniels (geb. 11. Oktober 1949 in London; Pseudonym Theodore Dalrymple) ist ein Schriftsteller und Essayist im Vereinigten Königreich. Sein Berufsleben verbrachte er als Psychiater und Gefängnisarzt.
  • Serge Dassault (* 4. April 1925 in Paris; gest. 2018) war ein Multimilliardär und Politiker in Frankreich. Er bestimmte über ungezählte Zeitungstitel wie beispielsweise Le Figaro. Dassault und seine Familie herrschen über ein diversifiziertes Imperium von Kampfdrohnen, Kampfflugzeugen, Zivilflugzeugen, Softwareentwicklung, Medien und Immobilien. Dassault wurde wegen Bestechung bestraft.
  • Joe Dassin, eigentlich Joseph Ira Dassin, (* 5. November 1938 in New York; gest. 20. August 1980 in Papeete, Tahiti) war ein Chanson-Sänger, der in den USA und Frankreich lebte. In der BRD war er 1975 erfolgreich mit dem Album "Septemberwind", das auch sein bekanntes Lied "Aux Champs-Élysées" auf deutsch enthält.
  • Zino Davidoff, Geburtsname Sussele-Meier Davidoff (* 11. März 1906 in Nowgorod-Sewerski, Russisches Reich; gest. 14. Januar 1994 in Genf) Sohn von Henri Davidoff, war ein Geschäftsmann. Er kam mit Fidel Castro ins Geschäft und ließ seit 1967 auf Kuba seine „Davidoff Nr. 1“ drehen. Zusätzliche Gelder nahm der „Zigarrenkönig“ aus dem Verkauf von Produkten mit seinem Namen, vom Parfüm bis zur Brille, ein. Die unter Marke Davidoff vertriebenen Zigaretten stammen von der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH.
  • Elisabeth Degen (geb 19. Januar 1971 in Berlin) ist eine Schauspielerin. Sie ist die Tochter des Schauspielers Michael Degen.
  • Michael Degen (1932–2022), israelischer Theater- und Filmschauspieler
  • Ida Dehmel (geb. 14. Januar 1870 in Bingen; gest. 29. September 1942 in Hamburg - Selbsttötung) war eine Literatin und Feministin.
  • Michael Dell (geb. 23. Februar 1965 in Houston, Texas) ist ein Geschäftsmann in den USA und Gründer des weltweit drittgrößten PC-Herstellers Dell Inc. Michael Dell ist seit 1989 mit Susan Lieberman verheiratet, einer Modedesignerin, welche die Modemarke Phi gegründet hat. Sein Vermögen betrug laut der Forbes-Liste im März 2012 15,9 Milliarden Fed-Dollar), was Platz 41 der reichsten Personen der Welt entsprach.
  • Jacques Derrida (* 15. Juli 1930 in El Biar, Algerien; gest. 8. Oktober 2004 in Paris, Frankreich) war ein Philosoph (Begründer und Hauptvertreter der Dekonstruktion).
  • Richard Desmond (geb. 8. Dezember 1951) ist ein deutschfeindlicher Unternehmer in Britannien, früher eine Größe im Porno-Geschäft. Er ist Gründer des Medienkonzerns Northern & Shell und Besitzer von Express Newspapers, die die Zeitungen Daily Express, Sunday Express und Daily Star herausbringen.
  • Felix Deutsch (* 16. Mai 1858 in Breslau; gest. 19. Mai 1928 in Berlin) war ein Industrieller und Mitbegründer der AEG.
  • Julius Deutsch (* 2. Februar 1884 in Lackenbach, Burgenland; gest. 17. Januar 1968 in Wien) war ein Literat und Politiker (SDAP) sowie Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat zwischen 1920 und 1933.
  • Isaac Deutscher (auch: Isaak Deutscher; * 3. April 1907 in Chrzanów, Galizien, Österreich-Ungarn; gest. 19. August 1967 in Rom) war ein kommunistischer Schriftsteller und Journalist, Historiker des Kommunismus (Trotzki-Biograph).
  • Neil Diamond (geb. 24. Januar 1941 in Brooklyn, New York) ist ein Sänger und Liedschreiber in den USA. Er hatte vor allem in den späten 1960er und in den 1970er Jahren zahlreiche Spitzenplazierungen wie mit Sweet Caroline, I Am… I Said, Song Sung Blue und Cracklin' Rosie.
  • Barry Diller (geb. 2. Februar 1942) ist Gründer des Weltnetz-Imperiums InterActiveCorp und des auch in der BRD bekannten Reise-Portals „Expedia“. Er heiratete 2001 die in Belgien geborene jüdische Modeschöpferin Diane von Fürstenberg. Das Magazin Forbes schätzte das Vermögen des Oligarchen auf 1,8 Mrd. Fed-Dollar (September 2012).[25]
  • Benjamin Disraeli (geb. 21. Dezember 1804 in London; gest. 19. April 1881 in Mayfair), war ein Politiker im Vereinigten Königreich und Literat. Zweimal, 1868 und 1874 bis 1880 hatte er das Amt des britischen Premierministers inne.
  • Carl Djerassi (geb. 29. Oktober 1923 in Wien; gest. 30. Januar 2015 in San Francisco) war ein Chemiker und Schriftsteller in den Vereinigten Staaten. Er war neben seinem Abstammungsgenossen Gregory Pincus der wahre „Vater der Anti-Baby-Pille“. Djerassi selbst nannte sich in seiner Autobiographie die „Mutter der Pille“.
  • Stefan Doernberg (* 21. Juni 1924 in Berlin; gest. 3. Mai 2010 ebenda) war ein kommunistischer Journalist und Diplomat der DDR.
  • Michael Kirk Douglas (geb. 25. September 1944 in New Brunswick, New Jersey) ist ein Schauspieler, Filmproduzent und Oscar-Preisträger in den USA.
  • Robert Downey Jr. (geb. 4. April 1965 in New York Stadt) ist ein Schauspieler und Sänger. Er spielte Charlie Chaplin, Sherlock Holmes und war der „Iron Man“. Er stand wiederholt wegen Drogenbesitzes vor Gericht und verbrachte insgesamt 16 Monate im Gefängnis.
  • Alfred Dreifuss (* 1902 in Stuttgart; gest. 1993) war ein kommunistischer Literat, Schauspieler und Regisseur. In der DDR war er ein Funktionär der Theaterszene.
  • Alfred Dreyfus Alfred Dreyfus (* 9. Oktober 1859 in Mülhausen; gest. 12. Juli 1935 in Paris) war ein Offizier in Frankreich. Seine Verurteilung wegen Landesverrats löste 1898 die Dreyfus-Affäre aus, die Frankreich innenpolitisch erschütterte.
  • Sabine Simkhovitch-Dreyfus, Vizepräsidentin des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes und Überfremdungsaktivistin (Funktionärin der „Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus“).
  • David Émile Durkheim (* 15. April 1858 in Epinal, Vogesen; gest. 15. November 1917 in Paris) war ein Soziologe und Ethnologe.
  • Andrea Dworkin (* 26. September 1946 in Camden, New Jersey; gest. 9. April 2005 in Washington, D.C.) war eine radikale homosexuelle Feministin in den USA, die mit fanatischem MännerHass von sich reden machte. Die Ursache ihres Todes wurde nicht aufgeklärt.
  • Bob Dylan, eigentlich Robert Allen Zimmerman (geb. 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota) ist ein Folk- und Rockmusiker, Maler und Literat in den USA. 2016 gab man ihm den Literaturnobelpreis, ein weiterer Beleg für die starke Einflussnahme jüdischer Interessengruppen in die Auswahlgremien bekannter Preise hinein. Kritiker der Preisverleihung machten unverzüglich geltend, Dylans Dichtungen wirkten nur gesungen.

E

Kurt Eisner, Anführer der Novemberrevolte 1919
Rahm Israel Emanuel (im Hintergrund) mit Obama
Gründer und Vorsitzender des Reise-Portals „Expedia“ ist Barry Diller.
  • Abba Eban (ursprünglich: Aubrey Solomon Eban, geb. 2. Februar 1915 in Kapstadt, Südafrika; gest. 17. November 2002 in Tel Aviv) war ein israelischer Diplomat und von 1966 bis 1974 Außenminister Israels. In dem 1939 von England entfesselten europäischen Krieg, den die in den USA tonangebenden Kreise durch Kriegseintritt des Landes zum Weltkrieg machten, diente er in der britischen Armee.
  • Rolf Eden (geb. 6. Februar 1930 in Berlin; gest. 2022) war ein Geschäftsmann, ehemaliger Nachtclub-Besitzer, Selbstdarsteller – nannte sich selbst „letzter deutscher Playboy“. Eden prägte, mit Hilfe der Siegermächte, in den 1950er und 1960er Jahren die Nachtclub-Szene in Berlin. Einer seiner Duzbrüder in Berlin war der jüdische Immobilienmogul Abraham Brauner.
  • Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg (geb. 26. Januar 1891 in Kiew, damals Russisches Kaiserreich; gest. 31. August 1967 in Moskau) war ein sowjetischer Schriftsteller und Journalist. Der Kommunist und Propagandist in der Roten Armee zeigte sich als niederträchtigster DeutschenHasser und Mordhetzer. Noch heute ist in Rostock eine Straße nach ihm benannt.
  • Paul Ehrlich (* 14. März 1854 in Strehlen bei Breslau; gest. 20. August 1915 in Bad Homburg vor der Höhe) war ein Chemiker, Arzt, Serologe und Immunologe. Er gilt mit seinen Forschungen als Begründer der Chemotherapie und entwickelte als erster eine medikamentöse Behandlung gegen Syphilis. Außerdem war er beteiligt an der Entwicklung des Serums gegen Diphtherie. 1908 erhielt er zusammen mit Ilja Iljitsch Metschnikow den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Begründung der Immunologie.
  • John Ehrlichman (* 20. März 1925 in Tacoma, Washington; gest. 14. Februar 1999 in Atlanta, Georgia) war ein Politiker in den USA und Chefberater des Präsidenten Richard Nixon für innere Angelegenheiten. Er gehörte zum inneren Zirkel des Präsidenten und war eine der Schlüsselfiguren in der Watergate-Affäre. Von 1969 bis 1970 fungierte er als Rechtsberater des Weißen Hauses.
  • Peter Eisenman (geb. 11. August 1932 in Newark, New Jersey) ist ein international tätiger Architekt.
  • Alfred Eisenstaedt (* 6. Dezember 1898 in Dirschau; gest. 24. August 1995 in New York Stadt) „Times“-Fotograf, bekannt durch das Foto „Der Kuß“ vom 14. August 1945.[27][2]
  • Hanns Eisler, eigentlich Johannes Eisler (* 6. Juli 1898 in Leipzig; gest. 6. September 1962 in Ost-Berlin), war ein kommunistischer Kulturfunktionär in der DDR und Komponist, zu dessen Werk die DDR-Nationalhymne gehört, die Johannes R. Becher getextet hatte. Er verfasste auch eine Reihe musiktheoretischer und politischer Schriften. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er aus den USA, wohin er übergesiedelt war, wegen „unamerikanischer Umtriebe“ ausgewiesen.
  • Stuart E. Eizenstat (geb. 15. Januar 1943) war von 1993 bis 1996 US-Botschafter in der Europäischen Union. Für die Jewish Claims Conference leitete er die Auszahlungsverhandlungen mit der BRD zur Zeit des Bundeskanzlers Gerhard Schröder, als es darum ging, weitere Milliardenzahlungen für jüdische Empfänger zu erpressen. Als Ergebnis wurde im Jahr 2000 eine mit zehn Milliarden D-Mark ausgestattete Stiftung in Berlin erreichtet. Den größten Einzelbetrag erhielt Eizenstats Auftraggeber (1,14 Mrd. DM). Stuart E. Eizenstat bekam das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der BRD.
  • George Eliasberg (geb. 1906 in Wiesbaden, gest. 1972 in West-Berlin) war ein Kommunist, im Krieg Radiopropagandist für die Voice of America der USA, zuletzt in Diensten der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD.
  • Lawrence Ellison, genannt Larry Ellison, (* 17. August 1944 in der Bronx, New York Stadt) ist Gründer und Präsident (CEO) des Softwarekonzerns Oracle. Er gehörte 2025 zu den drei reichsten Personen der Welt.
  • Daniel „Dan“ Ellsberg (geb. 7. April 1931) ist ein Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Regierungsmitarbeiter der USA. Nach seiner Verwendung als Offizier der Marineinfanterie von 1954 bis 1957 übernahm er den Posten eines Analysten bei der RAND Corporation. Während dieser Zeit hatte er Zugang zu geheimsten Papieren des Pentagons. Er kopierte 47 Ordner mit 7000 Seiten umfassenden Dokumenten über den Vietnamkonflikt („Pentagon-Papiere“) und trug sie zunächst der New York Times, dann der Washington Post an, denen nach ersten Veröffentlichungen eine weitere Wiedergabe durch das Bundesgericht untersagt wurde. 15 andere Zeitungen übernahmen daraufhin die Veröffentlichung. Ein Verfahren gegen Ellsberg wegen unerlaubten Besitzes und Diebstahls von Staatsgeheimnissen wurde später wegen Verfahrensfehlern eingestellt.
  • Arthur Eloesser (geb. 20. März 1870 in Berlin; gest. 14. Februar 1938 ebenda) war ein Literaturwissenschaftler und Journalist. Nach der Machtergreifung wurde er Mitarbeiter der „Jüdischen Rundschau“. Er war auch einer der Initiatoren und bis 1937 Präsidialmitglied des Jüdischen Kulturbunds. Von 1934 bis 1937 ging er nach Palästina, kehrte dann aber wieder in das nationalsozialistische Deutschland, nach Berlin, zurück.
  • Benjamin Elon (geb. 10. November 1954) ist ein Rabbiner und israelischer Politiker.
  • Rahm Emanuel (geb. 29. November 1959 in Chicago, Illinois) ist ein Politiker der Demokratischen Partei der USA und wurde am 16. Mai 2011 Bürgermeister von Chicago. Zuvor war er von Januar 2009 bis Oktober 2010 Stabschef des Weißen Hauses unter Obama und von 2003 bis 2009 Mitglied des Repräsentantenhauses. In seiner Jugend hatte Emanuel eine Ausbildung zum Ballettänzer absolviert und war vor seiner Berufung ins Repräsentantenhaus auch Investmentbanker gewesen.[28] Sein Vater Binyamin war zur Zeit des israelischen Eroberungskrieges 1947 Mitglied in der zionistischen Untergrundbewegung Irgun.[28] Rahms Bruder Ari Emanuel ist in der Filmbranche in Hollywood tätig.[29][2]
  • Veitel Heine Ephraim (geb. 1703 in Berlin; gest. 1775 ebenda) war ein Berliner Hofjude unter Friedrich dem Großen, als Inhaber mehrerer Gold- und Silber-Manufakturen bekannt geblieben durch seine Münzfälschungen und einen Berliner Wohnpalast.
  • Brian Samuel Epstein (geb. 19. September 1934 in Liverpool, England; gest. 27. August 1967 in London, England) war ein Geschäftsmann in Großbritannien, der als Manager der Musikgruppe The Beatles und weiterer Gruppen aus Liverpool bekannt wurde. Der Fünf-Jahres-Vertrag als Manager der Beatles begann am 1. Februar 1962. 1967 gestorben an einer Überdosis Schlaftabletten.
  • Jakob Epstein auch: Jakow Arkadjewitsch Jakowlew oder Jakowlew-Epstein (geb. 21. Juni 1896 in Grodno; gest. 29. Juli 1938) war ein bolschewistischer Massenmörder. Er war 1922/23 stellvertretender Chef der Agitprop-Abteilung des Russischen Zentralkomitees und von 1929 bis 1934 Volkskommissar für Landwirtschaft. Als solcher war er bei der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der Sowjetunion ein Hauptverantwortlicher für die Ausrottungsmaßnahmen gegen die Bauern, besonders in der Ukraine. (→ Holodomor).[30][31] 1937 organisierte er den Großen Terror in Weißrussland.
  • Jeffrey Epstein (geb. 20. Januar 1953 in New York; gest. angeblich 10. August 2019 ebenda) war ein wohlhabender Geschäftsmann mit internationalem Wirkungskreis in den USA. Mächtige Personen dort gestatteten ihm die unbehelligte Teilnahme an politischer Korruption und ungesetzlichen Finanzmanipulationen. In großem Umfang führte er hochgestellten Personen Prostituierte zu. 2008 erhielt er eine 18-monatige Haftstrafe wegen Prostitutionsanstiftung und Anstiftung einer Minderjährigen zur Prostitution. Die Haft hatte milde Bedingungen: So hatte er täglich bis zu zwölf Stunden Freigang, bereits nach 13 Monaten entließ man ihn wegen guter Führung aus der Haft. 2018 kam er in Untersuchungshaft, aus welcher sein Tod durch Selbsttötung vermeldet wurde.
  • Schachne Epstein (auch Schachno Epstein; gest. 1945) war ein Kommunist und Generalsekretär des von Stalin geschaffenen „Jüdischen Antifaschistischen Komitees“ in der Sowjetunion und Redakteur beim Jiddischen Presseorgan „Eynikayt“ („Einigkeit“). Er versuchte, den sowjetischen Außenminister Molotow für den Plan zu gewinnen, Juden eine eigene Republik auf der Krim zu errichten oder ihnen die Republik der Wolgadeutschen zu überlassen, aus der die deutschen Siedler 1941 entrechtet nach Sibirien deportiert worden waren.
  • Helmut Eschwege (geb. 10. Juli 1913 in Hannover; gest. 19. Oktober 1992 in Dresden) war ein gelernter Kaufmann, Kommunist und trat in der DDR beruflich als Dokumentarist auf. Er gehörte in den 1980er-Jahren zu den wichtigsten Informanten des Ministeriums für Staatssicherheit in den jüdischen Gemeinden und über ihren langjährigen Verbandsvorsitzenden Helmut Aris. Seine Spitzeltätigkeit zieht sich mit Unterbrechungen von Anfang der 1950er Jahre – er war 1946 von Palästina in die Sowjetzone eingewandert – bis in den Herbst 1989. 1984 wurde er von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit der BRD mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.
  • Immanuel Estermann (geb. 31. März 1900 in Berlin; gest. 30. März 1973 in Haifa) war ein Atomphysiker und gehörte zu den Vätern der Atombombe.
  • Hans Jürgen Eysenck (geb. 4. März 1916 in Berlin; gest. 4. September 1997 in London) war ein Persönlichkeitspsychologe.
Laurent Fabius, ehem. Außenminister Frankreichs

F

  • Laurent Fabius (geb. 20. August 1946 in Paris) ist ein Politiker und war von Mai 2012 bis Februar 2016 Außenminister Frankreichs. Er war unter dem ersten sozialistischen Präsidenten François Mitterrand Premierminister. Zudem verwaltete er das Industrieministerium sowie das Wirtschafts- und Finanzministerium und war zweimal Präsident der französischen Nationalversammlung.
  • Ed Fagan (geb. 20. Oktober 1952 in Harlingen (Texas), USA) geb. Edward Fagan; ist ein ehemaliger Anwalt und Mitglied des Jüdischen Weltkongresses, der sich auf die Vertretung von „Opfern“ auf der ganzen Welt spezialisiert hatte. Bei gegen die deutschen Steuerzahler gerichteten Forderungen zur „Entschädigung von Zwangsarbeitern“ sprach ihm die BRD Millionenhonorare zu. Nach zehnjährigen Ermittlungen wurde Fagan in den USA wegen Mandantenbetrugs die Anwaltszulassung entzogen. Seine Konten wurden beschlagnahmt, er schuldet Gläubigern Millionen.[32]
  • Peter Falk (* 16. September 1927 in New York Stadt; gest. 23. Juni 2011 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein Schauspieler und Filmproduzent in den USA, der vor allem durch die Hauptrolle in der Krimiserie Inspector Columbo bekannt wurde.
  • Louis Farnborough, eigentlich Ludwig Heinrich Farnbacher, (* 1905 Neustadt an der Hardt, gest. Datum unbekannt) war ein Jurist, der bis 1938 im Deutschen Reich als Rechtsanwalt und Geschäftsmann tätig war, dann in England lebte, seinen Namen änderte und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für die Engländer als Dolmetscher bei Tribunalen gegen Deutsche tätig war. Er setzte sich stark für gegen Deutschland gerichtete finanzielle Ansprüche zugunsten von Juden ein (bereits als führender Mitarbeiter der britischen Kontrollkommission in den westlichen Zonen, später auch als Verfasser eines „Kommentars zum Wiedergutmachungsgesetz“).
  • Raimund Fastenbauer (geb. 1950 in Wien) ist ein Banker und war Multifunktionär in jüdischen Angelegenheiten (u. a. Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Österreich).
Fed Ehemalige Zentralbank-Chefs Alan Greenspan, Ben Bernanke, Marc-Olivier Strauss-Kahn
  • Giora Feidman (geb. 25. März 1936 in Buenos Aires) ist als Klarinettist und Instrumentalsolist der Klezmermusik häufig auf Tournee durch die BRD. Er hatte auch Auftritte in den BRD-Filmen „Jenseits der Stille“ von Caroline Link und „Die Comedian Harmonists“ von Joseph Vilsmaier.
  • Maria Fein (* 7. April 1892 in Wien; gest. 15. September 1965 in Zürich) war eine Schauspielerin und Theaterregisseurin. Fein wurde als Jüdin geboren, ließ sich jedoch früh katholisch taufen. Maria Fein war mit dem Schauspielkollegen Theodor Becker verheiratet. Die gemeinsame Tochter ist die Schauspielerin Maria Becker.
  • Moshé Feldenkrais (geb. 6. Mai 1904 in Slawuta, Ukraine; gest. 1. Juli 1984 in Tel Aviv, Israel) war ein Ingenieur und Judolehrer. Er entwickelte die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode der körperlichen Betätigung und Entspannung.
  • Marty Feldman (geb. 8. Juli 1934 in London; gest. 2. Dezember 1982 in Mexiko-Stadt), eigentlich Martin Alan Feldman, war ein Komiker, Schauspieler und Regisseur. Sein Aussehen war die Folge einer Überfunktion der Schilddrüse. Er starb an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung.
  • Walter Felsenstein (geb. 30. Mai 1901 in Wien; gest. 8. Oktober 1975 in Berlin) war ein Schauspieler und Regisseur. Er gründete 1947 die Komische Oper in Berlin und war bis 1975 deren Intendant.
  • Benjamin Ferencz (geb. 11. März 1920 in Siebenbürgen) ist ein Jurist in den USA. Er war Chefankläger im einem der Nachfolgetribunale im Rahmen des Nürnberger Tribunals nach dem Zweiten Weltkrieg („Einsatzgruppen-Prozeß“). Er war Direktor der „Jewish Claims Conference“ in der BRD. Diese verlieh ihm 2010 das Große Bundesverdienstkreuz.
  • Lion Feuchtwanger (geb. 7. Juli 1884 in München; gest. 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein Literat. 1953 erhielt er den „Nationalpreis der DDR 1. Klasse für Kunst und Literatur“. Dort wurde er als „Antifaschist“ und kommunistischer Sympathisant hoch in Ehren gehalten.
Film: Green Lantern
Bill Finger, Gil Kane
DC Comics, Warner Bros.
  • Norman G. Finkelstein (geb. 8. Dezember 1953 in Brooklyn, New York) ist ein in den USA lebender linker Politologe. Er hat Judaika zu den Themenkomplexen Zionismus, Nahostkonflikt und zum Gebaren jüdischer Funktionäre bei Geldforderungen für jüdische Zwecke verfasst. In der BRD wurde er 2000 vor allem mit seinem Buch Die Holocaust-Industrie bekannt.
Shulamith Firestone (gest. 2012), hasste Männer
  • Shulamith Firestone (auch Shulie Firestone, geb. 7. Januar 1945 in Ottawa, Kanada; gest. 28. August 2012 in New York Stadt) war eine Feministin. Als Gründungsmitglied der New York Radical Women, Redstockings und New York Radical-Feminists galt sie als eine der zentralen Figuren in der frühen Entwicklung des radikal-pathologischen Hasses auf Männer. 1970 schrieb sie „The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution“ (deutsch: „Frauenbefreiung und sexuelle Revolution)“. Die letzten Lebensjahrzehnte litt sie unter einer Geisteskrankheit.
  • Bobby Fischer (geb. 9. März 1943 in Chicago, Illinois; gest. 17. Januar 2008 in Reykjavík, Island) war ein Schachspieler, zuletzt mit isländischer Staatsbürgerschaft. Er wurde 1972 in einem Wettkampf gegen Boris Spasski Schachweltmeister und blieb es bis 1975. In verschiedenen Angelegenheiten mit Bezug zum Judentum äußerte er sich kritisch. Mit einem vom 28. Juni 1984 datierten Brief protestierte er energisch dagegen, dass die Encyclopaedia Judaica ihn in einem Personenartikel aufgeführt hatte.
Margit Fischer und Heinz Fischer, ehem. Bundespräsident der BRÖ und Ehefrau
  • Heinz Fischer (geb. 9. Oktober 1938 in Graz, Steiermark) ist ein ehemaliger Politiker der SPÖ und war 2004 bis 2016 Bundespräsident der BRÖ. Nach Mitteilung eines jüdischen Funktionärs hat Fischer jüdische Vorfahren[33], Fischer selbst hat dies dem Vernehmen nach aber nicht bestätigt. Laut Presseberichten ist er im Jahr 1995 aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten.[34]
  • Samuel Fischer (* 24. Dezember 1859 in Lipto Szent Miklos/Ungarn, heute LiptoUSký Mikuláš/Slowakei; gest. 15. Oktober 1934 in Berlin) war ein Verleger in Deutschland. 1886 gründete er den S. Fischer Verlag in Berlin, der seinen Sitz heute in Frankfurt am Main hat.
  • Stanley Fischer (geb. 15. Oktober 1943 in Lusaka in Nordrhodesien/Sambia) war von 2005 bis 2013 Gouverneur der israelischen Zentralbank Bank of Israel. Am 28. Mai 2014 stieg er zum stellvertretenden Vorsitzenden der Federal Reserve Bank in den USA auf.
  • Riven Flamenbaum (gest. 2003) stand lange im Verdacht, ein goldenes Täfelchen aus dem Vorderasiatischen Museum in Berlin an sich gebracht und bei der Auswanderung in die USA 1949 mitgenommen zu haben. Seine Familie musste das wertvolle Stück an ein Museum in Berlin zurückgeben, wie ein Gericht in New York (USA) entschieden hatte.[35]
  • Lea Fleischmann (geb. 1947 in Ulm) ist eine israelische Schriftstellerin. Sie wuchs in der BRD auf, nahm hier eine akademische Ausbildung in Anspruch und unterrichtete von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst an einer Berufsschule. 1979 gab sie ihre Stellung auf und wanderte, ohne ihren Mann, aber mit zwei Kindern, nach Israel aus. 1980 veröffentlichte sie ihr Buch „Dies ist nicht mein Land“, in welchem sie mit der BRD „abrechnete“ und aufzeigen wollte, warum Juden dort angeblich nicht mehr leben können.
Heidi Fleiss, kriminelle Prostituierte in den USA
  • Heidi Fleiss (geb. 30. Dezember 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine Prostituierte und Kriminelle in den USA, die dort in den 1990er-Jahren unter dem Spitznamen „Hollywood Madam“ einen bekanntgewordenen „Callgirl“-Ring aufbaute und leitete. 2004 verkaufte sie die Rechte an ihrer Geschichte an die Paramount Studios. Ihre Geschichte wurde unter dem Titel „The Rise and Fall of Heidi Fleiss“ („Ein Hollywood-Callgirl – Aufstieg und Fall der Heidi Fleiss“) verfilmt. Bis 2005 residierte Fleiss in Beverly Hills, arbeitete unter anderem für Fox News. Fleiss nahm an der Reality-TV-Show Celebrity Rehab teil und ließ sich während eines Drogenentzuges begleiten. Sie saß wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche zwei Jahre im Gefängnis. Im Oktober 2013 wurde Heidi Fleiss wegen Drogenbesitzes erneut festgenommen.
  • Noach Flug, auch Noah Flug (* 1925 in Lodsch; gest. 11. August 2011 in Jerusalem) war ein israelischer Ökonom und Diplomat, der 1958 von Polen nach Israel auswanderte. Er hatte viele Funktionärsposten inne, u. a. war er Kurator der Jewish Claims Conference und Vorstandsmitglied der World Jewish Restitution Organization. Die BRD verlieh ihm 2006 das Große Bundesverdienstkreuz.
  • Katharina Focke, geborene Friedlaender (geb. 8. Oktober 1922 in Bonn; gest. 2016) war eine Politikerin (SPD). Sie verwaltete von 1972 bis 1976 das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit. Sie war eine Tochter des einstigen „Zeit“-Chefredakteurs und Präsidenten der „Europa-Union“ Ernst Friedländer.
  • Jared Fogle (geb. 23. August 1977) war langjähriger Pressesprecher der amerikanischen Schnellimbisskette Subway und in den Vereinigten Staaten bekannt durch seine Werbeauftritte in den Jahren 2000 bis 2015. 2015 wurde er wegen Kindesmissbrauchs und des Besitzes von Kinderpornographie zu 15 Jahren und 8 Monaten Gefängnis verurteilt.[36]
  • Harrison Ford (geb. 13. Juli 1942 in Chicago) ist ein Hollywood-Schauspieler (Krieg der Sterne, Indiana Jones I-IV, Blade Runner). 2009 stand Ford in der Rangliste der am besten verdienenden männlichen Schauspieler des Forbes-Magazins mit einem Verdienst von 65 Millionen Fed-Dollar (umgerechnet 46 Millionen Euro) auf Platz 1.
  • Miloš Forman (geb. 18. Februar 1932 in Tschaslau, Böhmen; eigentlich Jan Tomáš Forman; gest. 2018) war ein Regisseur in den USA, dessen Arbeiten mit zwei Oscars ausgezeichnet wurden.
  • William Fox (geb. 1. Januar 1879 als Wilhelm Fuchs, nach anderen Quellen als Vilmos Fried in Tolcsva in Österreich-Ungarn; gest. 8. Mai 1952 in New York) war ein Filmproduzent. Er war Gründer der Fox Film Corporation, aus der später das Unternehmen 20th Century Fox hervorging.
Abraham Foxman, Chef der ADL von 1987 bis 2015
  • Abraham Foxman (geb. 1. Mai 1940 als Henryk Stanislas Kurpi in Baranovichi, damals UdSSR; die Vorfahren stammen aus Polen) ist ein in den USA lebender Aktivist für jüdischen Suprematismus weltweit und führte von 1987 bis 2015 die Anti-Defamation League (ADL). Diese ist eine jüdische politische Kampforganisation mit Hauptsitz in New York. Sie wurde 1913 in Chicago von Mitgliedern der Organisation B’nai B’rith (hebräisch: „Söhne des Bundes“) gegründet. Die ADL setzt in stärkstem Maß auf Diffamierung missliebiger Personen und wirkt auf Zensur von kritischen Meinungen hin, sofern sie nicht von Juden stammen. Die römisch-katholische Kirche unterstützt die ADL nachhaltig. So luden die drei Vorgänger des jetzigen Papstes nach offizieller Angabe der ADL Foxman in den letzten Jahren elfmal zu Privataudienzen in den Vatikan ein.[37] Foxmans Nachfolger wurde Jonathan Greenblatt.
  • Heinrich Fraenkel (* 28. September 1897 in Lissa; gest. 25. Mai 1986 in London) war ein Schriftsteller. Er verfasste auch eine Reihe biographischer Studien führender Persönlichkeiten des Dritten Reiches. Für diese Arbeiten wurde er 1967 mit dem Verdienstorden der BRD erster Klasse ausgezeichnet.
  • Anne Frank (1929-1945) geb. Anneliese Marie Frank; war die Protagonistin einer in Tagebuchform festgehaltenen Erinnerungs-, Gedanken- und Holocaust-Phantasie; BRD-Heilige.
  • David Frankfurter (geb. 9. Juli 1909 in Daruvar, Österreich-Ungarn; gest. 19. Juli 1982 in Tel Aviv) war ein Mörder, der am 4. Februar 1936 den Landesgruppenleiter der NSDAP/AO in der Schweiz, Wilhelm Gustloff, in dessen Wohnung in Davos erschoss. Zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, ließ die Schweiz Frankfurter am 1. Juni 1945 laufen.
  • Benjamin Freedman (geb. 5. Oktober 1890 in New York; gest. April 1984) war ein einflussreicher jüdischer Bürger New Yorks, Geschäftsmann und Kenner der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen. Er war ein kämpferischer Antizionist und konvertierte nach 1945 zum Christentum. 1961 hielt er im Washingtoner Willard Hotel eine warnende Rede, mit der er einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde.
  • Naftali Aronowitsch Frenkel (geb. 1883 in Konstantinopel, Odessa oder Haifa; gest. 1960 in Moskau) war in den 1920er- Jahren einer der Hauptverantwortlichen für die Entwicklung der Lagerstrukturen im Solowezki-GULag der Sowjetunion.
  • Clement Freud (geb. 24 April 1924; gest. 15. April 2009) war ein pädophiler Enkel des Psycho-Theoretikers Sigmund Freud, Schriftsteller und Politiker in Großbritannien. Gegen den langjährigen, geadelten Abgeordneten im Unterhaus des Vereinigten Königreichs wurden nach seinem Tod in den Medien Beschuldigungen bezüglich sexueller Übergriffe auf weiße Kinder erhoben.[38][39]
  • Lucian Freud (* 8. Dezember 1922 in Berlin; gest. 20. Juli 2011 in London) war ein Maler und Zeichner im Vereinigten Königreich. Er war ein Enkel des Nervenarztes Sigmund Freud und Bruder von Clement Raphael Freud. Lucian Freud trat als Kommentator in Funk und Fernsehen auf. Zeitweilig war er Parlamentsabgeordneter.
  • Sigmund Freud (geb. 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren); gest. 23. September 1939 in London) war ein drogensüchtiger Nervenarzt und entwickelte eigene Psycho-Theorien.
  • Otto Freundlich (1878-1943) war ein Maler und Bildhauer, auch Verfasser kunsttheoretisch-philosophischer Schriften, ein Vertreter der abstrakten Kunst. 1919 organisierte er die erste Kölner Dada-Ausstellung. 1924 erfolgte der Umzug nach Paris.
  • Michail Fridman (geb. 21. April 1964 in Lemberg, Ukraine) ist ein Wirtschaftsoligarch in Russland sowie Vizevorsitzender des Russischen Jüdischen Kongresses. Fridmans Privatvermögen wurde vom manager magazin (Stand 2006) auf umgerechnet etwa 9,7 Milliarden Fed-Dollar geschätzt (Platz 5 der 100 reichsten Russen).
Fromms von Julius Fromm
  • Amelie Fried (geb. 6. September 1958 in Ulm; jüdische Abstammung väterlicherseits) ist eine deutschsprachige Moderatorin und Schriftstellerin. Ihr Vater war Kurt Fried. Seit 1984 moderierte Fried im Fernsehen verschiedene Sendungen, unter anderem Live aus dem Alabama, live und von 1998 bis 2009 gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo die Radio-Bremen-Talkshow 3 nach 9.
  • Erich Fried (geb. 6. Mai 1921 in Wien; gest. 22. November 1988 in Baden-Baden) war ein Lyriker, Übersetzer (Englisch) und Essayist, aktiv in der 68er-Bewegung.
  • Kurt Fried (* 30. März 1906 in Aschersleben; gest. 22. März 1981 in Ulm) jüdische Abstammung väterlicherseits; war ein deutschsprachiger Publizist, Kunstsammler und Verleger der „Schwäbischen Donau-Zeitung“, heute „Südwest Presse“. Kurt Frieds Tochter ist Amelie Fried.
  • Betty Naomi Goldstein-Friedan (Betty Friedan) (eigentlich Goldstein; geb. 4. Februar 1921 in Peoria, Illinois; gest. 4. Februar 2006 in Washington, D.C.) war eine Feministin und Publizistin in den USA.
  • Ernst Friedlaender (* 4. Februar 1895 in Wiesbaden; gest. 13. Januar 1973 in Köln) war ein Publizist. Friedländer hatte einen Posten als stellvertretender Chefredakteur der Hamburger „Zeit“. Er galt als journalistischer Vertrauter von Konrad Adenauer. Von 1954 bis 1958 stand Ernst Friedländer an der Spitze der Europa-Union in der BRD. Seine Tochter Katharina Focke stand zeitweise dem Bundesfamilienministerium vor.
  • Fritz von Friedlaender-Fuld (* 30. August 1858 in Gleiwitz, Oberschlesien; gest. 16. Juli 1917 auf Gut Lanke, Mark Brandenburg) war ein Großindustrieller.
  • Saul Friedländer (geb. 11. Oktober 1932 in Prag) geb. Pavel Friedländer; auch geschrieben Saul P. Friedlander, Saul Friedlaender; ist ein israelischer Historiker und Autor. In Frankreich lebte er (ca. 1942) auch unter dem Namen Paul-Henri Ferland.
  • George Friedman (geb. 1949 in Budapest, Ungarn) ist ein Politologe und Autor, der in den USA lebt.
  • Michel Friedman (geb. 25. Februar 1956 in Paris) ist ein in der BRD lebender Fernsehmoderator. Von 2000 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in der BRD, von 2001 bis 2003 stand er dem Europäischen Jüdischen Kongress vor. Im Jahr 2003 geriet Friedman im Zuge von Ermittlungen wegen Menschenhandels im Rotlichtmilieu in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft. Mehrere Prostituierte, die illegal aus der Ukraine in die BRD gebracht und zwangsprostituiert worden waren, sagten aus, er habe mit ihnen mehrmals Sex gehabt, in ihrem Beisein Kokain konsumiert und das Suchtmittel auch ihnen angeboten. Friedman musste im Zuge der Affäre seine Funktionärsposten abgeben. Am 8. Juli 2003 erging gegen ihn ein Strafbefehl wegen Kokainbesitzes über 150 Tagessätze in einer Gesamthöhe von 17.400 Euro. Friedman ist seit dem 16. Juli 2004 mit der früheren Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer verheiratet, mit der er auch zwei Söhne hat.
  • Milton Friedman (* 31. Juli 1912 in Brooklyn, New York; gest. 16. November 2006 in San Francisco) war ein Ökonom in den USA, der über Makroökonomie, Mikroökonomie, Wirtschaftsgeschichte und Statistik schrieb. Er erhielt 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für Arbeiten auf dem Gebiet der Analyse des Konsums, der Geschichte und der Theorie des Geldes und für seine Demonstration der Komplexität der Stabilitätspolitik.[40]
  • Moishe Arye Friedman (geb. 17. Februar 1972 in Brooklyn, New York Stadt) ist ein in Österreich lebender antizionistischer Aktivist („Neturei Karta“), der als Oberrabbiner auftritt. Seine „Orthodoxe Jüdische Gemeinde Wien Österreich“ wird von der BRÖ nicht anerkannt.
  • Thomas Lauren Friedman (* 20. Juli 1953 in St. Louis Park, Minnesota) ist ein Journalist in den USA. Er ist Korrespondent und Kommentator der New York Times mit dem Schwerpunkt Außenpolitik. In einem Auftritt in einer Fernseh-Gesprächssendung im September 2003 erklärte er, die USA müssten zuerst „…ins Herz der [arabischen] Welt gehen und deren Schädel einschlagen [und dann] ihre Partner sein, [um] einen anständigen und anderen Irak aufzubauen“.[41]
  • Erich Fromm (geb. 23. März 1900 in Frankfurt am Main; gest. 18. März 1980 in Muralto, Schweiz) war ein Philosoph und Sozialpsychologe. Ohne medizinische Ausbildung, gründete er 1929 mit seiner Frau Frieda Fromm-Reichmann (1889–1957; Scheidung 1931) ein privates Frankfurter Institut für Psychoanalyse und betätigte sich fortan auch als Laienpsychologe, was ihm im Westen Ruhm als „Psychoanalytiker“ einbrachte. Er gehörte zu den Umerziehungsideologen und Zersetzern der „Frankfurter Schule“.
  • Julius Fromm, Geburtsname: Israel Fromm (geb. 4. März 1883 in Konin; gest. 12. Mai 1945 in London) war ein Gummifabrikant im Deutschen Reich. Er brachte 1916 unter dem Firmennamen Fromms Act das weltweit erste Kondom ohne Naht, genannt Fromms, auf den Markt.
  • David Frum (geb. 1960 in Toronto, Kanada) ist ein politischer Journalist und Buchautor. Er war ökonomischer Redenschreiber des früheren US-Präsidenten George W. Bush und Mitarbeiter beim American Enterprise Institute. Aus beiden Positionen schied er nach Kontroversen aus und arbeitet seither als Journalist und Publizist für verschiedene Zeitungen und Magazine und seinen Blog. Frum soll der Erfinder der Redewendung „Achse des Bösen“ sein.
  • Siegfried „Friedl“ Fürnberg (* 16. Mai 1902 in Eggenburg, Niederösterreich; gest. 27. April 1978 in Moskau) war Generalsekretär der Kommunistischen Partei Österreichs.
  • Heinrich Ruben Chajim Fürst (* 1592 in Kopenhagen, Dänemark; gest. 26. März 1653 in Altona) war ein Kaufmann und Hofjude in Hamburg. Mit einem Vermögen von 10.000 Reichstalern war er auch das reichste Mitglied der aschkenasischen Gemeinde in Altona. Seine Grabinschrift auf dem jüdischen Friedhof Königstraße in Altona besagt, dass er „von edler Abstammung“ gewesen sei.
  • Moses Israel Fürst (* 1617; gest. 1692 in Hamburg) war unter anderem Bankier und Hofjude in Hamburg und Norddeutschland. Im Jahr 1688 kaufte er das Tabakmonopol in Mecklenburg-Schwerin auf, das er bis zu seinem Tode innehatte.
  • Diane von Fürstenberg, auch Diane von Furstenberg oder Diane Prinzessin zu Fürstenberg, geb. Diane Simone Michelle Halfin (geb. 31. Dezember 1946 in Brüssel, Belgien) ist eine Modegestalterin mit US-Staatsbürgerschaft. Sie heiratete 2001 den Medienoligarchen Barry Diller.
  • Richard Severin Fuld, Jr. genannt Gorilla (geb. 26. April 1946 in New York Stadt) ist ein Finanzoligarch in den USA und war der letzte Vorsitzende und Chief Executive Officer der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers (Konkurs des Unternehmens am 15. September 2008). 2009 gründete er in New York die Beratungsfirma Matrix.

G

Game of Thrones (Fernsehserie): David Benioff, D. B. Weiss
Glee (Fernsehserie): Dianna Agron, Jessalyn Gilsig, Lea Michele
  • Slavko Goldstein (geb.* 22. August 1928 in Sarajewo; gest. 13. September 2017 in Agram) war ein Journalist, Verleger und kommunistischer Agitator.
Péter Gábor (Benjamin Eisenberger)
  • Péter Gábor, geb. Benjamin Eisenberger, geb. 14. Mai 1906 in Újfehértó, Budapest; gest. 23. Januar 1993 war ein bolschewistischer Geheimdienstleiter und Massenmörder, tätig 1945 bis 1956 in Ungarn.
  • Zsa Zsa Gabor (geb. 6. Februar 1917 in Budapest, Österreich-Ungarn, als Sari Gábor, auch als Zsuzsanna Gábor Sari angegeben; gest. 18. Dezember 2016 in Los Angeles) war eine Schauspielerin und Boulevard-Berühmtheit in den USA. Sie wirkte ab 1952 in etwa 50 zumeist kleineren Filmen mit und machte vor allem durch ihre acht Ehen von sich reden, die sie bevorzugt mit Millionären schloss. Letzter Ehemann war (seit 1986) und Witwer ist Frédéric Prinz von Anhalt.
  • Georg Gafron (geb. 13. Mai 1954 in Weimar) ist ein Schreiber der BRD-Lügenpresse.
Adam Michnik ist Herausgeber der linksliberalen größten Tageszeitung Polens „Gazeta Wyborcza
Ex-US-Finanzminister Timothy F. Geithner
Baruch Goldstein, Massenmörder
  • Serge Gainsbourg, eigentlich Lucien Ginsburg (geb. 2. April 1928 in Paris; gest. 2. März 1991 ebenda) war ein Chansonnier, Filmschauspieler, Komponist und Schriftsteller. Bekannt wurde er 1969 mit seinem Gesang und dem „Sex“-Stöhnen seiner damaligen Lebensgefährtin Jane Birkin auf der Schallplatte „Je t'aime“.
  • Art Garfunkel (geb. 5. November 1941 in Forest Hills, Queens, New York) ist ein Sänger und Schauspieler in den USA. Zusammen mit seinem Abstammungsgenossen, dem Schlagerkomponisten und -texter Paul Simon, bildete er ein Pop-Duo.
  • David Geffen (geb. 21. Februar 1943 in New York) ist ein Musik- und Filmproduzent sowie Regisseur in den USA. 1994 gründete Geffen gemeinsam mit Steven Spielberg und Jeffrey Katzenberg das Filmstudio DreamWorks SKG. Sein Vermögen wurde im März 2011 von Forbes mit 5,1 Milliarden Fed-Dollar angegeben, er befand sich damit auf Platz 200 der reichsten Personen der Welt.
  • Timothy Franz Geithner (geb. 18. August 1961 in Brooklyn, New York Stadt) war in der ersten Amtszeit von Obama vom 26. Januar 2009 bis zum 25. Januar 2013 US-Finanzminister. Schritte seiner Karriere waren Tätigkeiten in der Unternehmensberatung Henry Kissingers in Washington, ab 1988 in der International Affairs Division des US-Finanzministeriums, 1999 als Under Secretary of the Treasury for International Affairs, ab 2002 Senior Fellow im International Economics Department des Council on Foreign Relations. Anschließend arbeitete er beim Internationalen Währungsfonds, ehe er im Oktober 2003 zum Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York berufen wurde.[42]
  • David Hillel Gelernter (geb. 5. März 1955) ist ein Informatiker und Journalist in den USA. 1993 wurde er durch eine Briefbombe des Unabombers schwer verletzt. Er ist Kolumnist der FAZ.
  • Uri Geller, eigentlich György Gellér, (geb. 20. Dezember 1946 in Tel Aviv) ist ein israelischer, in England lebender Bühnenmagier, der von sich behauptet, übersinnliche Kräfte zu besitzen. Er wurde durch die Vorführung von Löffelverbiegereien im zwangsfinanzierten Behördenfernsehen der BRD populär gemacht.
  • Manfred George, eigentlich Manfred Georg Cohn, auch Manfred Georg (geb. 22. Oktober 1893 in Berlin; gest. 30. Dezember 1965 in New York) war ein Journalist, Publizist und Übersetzer. Von 1939 an bis zu seinem Tode war er Chefredakteur des jüdischen Emigrantenblattes „Aufbau“ in New York.
  • Ernő Gerő (eigentl. Ernő Singer; geb. 8. Juli 1898 in Terbegec; gest. 12. März 1980 in Budapest) war ein Politiker in Ungarn. Seit 1945 hatte er für die Kommunistische Partei höchste Funktionärs- sowie Regierungsposten inne. 1956 wurde er Parteichef, gab in dem Jahr den Schießbefehl beim Ungarn-Aufstand und richtete das „Hilfsgesuch“ an die Sowjets, die den Aufstand niederschlugen.
  • Daniel Gerson (geb. 9. Mai 1963 in Zürich) wurde 2011 Mitarbeiter am Institut für Judaistik der Universität Bern, verfasst Judaika und ist Aktivist des Shoaismus.
  • Alik Gershon (geb. 3. Juni 1980 in Dnipropetrowsk) ist ein israelischer Schachspieler. Am 21. Oktober 2010 erspielte sich Gershon einen Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“. Er bestritt 523 Partien im Simultanschach, von denen er 86 Prozent gewinnen konnte, da kaum einer der Gegenspieler die Regeln kannte.[43]
  • Alexander Ginsburg (geb. 22. Juni 1915 in Dünaburg im heutigen Lettland; gest. 5. Januar 1996 in Köln) war ein Jurist und von 1973 bis 1988 hauptamtlicher Generalsekretär des Zentralrats der Juden in der BRD. 1988 stellte sich nach dem Tod des Zentralratsvorsitzenden Werner Nachmann heraus, dass dieser Wiedergutmachungsgelder veruntreut hatte. Jüdische Gemeindefunktionäre verdächtigten Ginsburg der Mitwisserschaft an den Unregelmäßigkeiten und zwangen ihn zum Rücktritt.
  • Moissei Jakowlewitsch Ginsburg (1892–1946) gehörte zu Stalins Chefarchitekten. Ab 1928 wirkte er als Chef von Stalins „Stroikom“, der „Sektion Typisierung beim Komitee für Bauwesen der Russischen Sowjetrepublik“. Ab 1930 war Ginsburg der führende Stadtbaumeister von Moskau. 1935 übernahm er die Leitung der Errichtung von Repräsentationsbauten auf der Krim.
  • Witali Lasarewitsch Ginsburg (geb. 4. Oktober 1916 in Moskau; gest. 8. November 2009 ebenda) war ein sowjetischer Physiker. Er erhielt 2003 für seine Forschungen über Supraleiter zusammen mit Anthony Leggett und Alexei Abrikosow den Nobelpreis für Physik. 1942 wurde er Leiter der theoretischen Abteilung des Physikalischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion in Moskau, später arbeitete Ginzburg mit dem „Dissidenten“ Andrei Sacharow an der Entwicklung der sowjetischen Wasserstoffbombe.
  • Donald A. Glaser (geb. 21. September 1926 in Cleveland, Ohio; gest. 28. Februar 2013 in Berkeley, Kalifornien) war ein Physiker, Molekularbiologe und Neurobiologe in den USA; Nobelpreis für Physik 1960.
  • Fritz Glaser, war ein jüdischer Kunstsammler aus Dresden. 2009 wurde bekannt, dass dessen Erbin Ute Glaser ein Ölgemälde des Malers Otto Dix aus dem Jahr 1920 einforderte, das die Stadt Freiburg 1959 ersteigert hatte und eine Million Euro Entschädigung an eine Erbin zahlen wollte, damit das Bild weiter im Museum für „Neue Kunst” hängen bleiben darf. Das Werk mit dem Titel „Max John” gehörte früher Fritz Glaser. Laut seinen Erben hatte er es im Zweiten Weltkrieg unter Zwang verkaufen müssen.[45]
  • André Glucksmann (geb. 19. Juni 1937 in Boulogne-Billancourt; gest. 9. November 2015) war ein Schriftsteller in Frankreich, unterstützt von Jean-Paul Sartre. Glucksmann philosophierte auch über „das Böse“. Als einen erfolgversprechenden Kampf gegen das Böse sah er z. B. den Irakkrieg der USA an. Bereits 1999 hatte Glucksmann den Krieg der NATO gegen Slobodan Milošević gutgeheißen.
  • Heinrich Anselm Gerd Glücksmann (geb. 31. Juli 1913 in Guben; gest. 8. September 1999 in Berlin) war ein Jurist und kommunistischer Funktionär in der DDR, die ihn mit ihrem Verdienstorden in verschiedenen Stufen auszeichnete. Nach 1990 erteilte man ihm in Berlin eine Anwaltszulassung. 1998 vertrat er die Veranstalter der Love Parade vor Gericht gegen den Senat.
  • Paulette Goddard (geb. 3. Juni 1910 in Whitestone Landing, New York; gest. 23. April 1990 in Ronco, Schweiz; gebürtig Pauline Marion Levy) war eine Schauspielerin. Sie war von 1936 bis 1942 mit dem jüdischen Schauspieler Charlie Chaplin verheiratet.
  • Adrienne Goehler (geb. 13. Oktober 1955 in Lahr im Schwarzwald) ist eine Psychologin und Kulturfunktionärin in Berlin. Vom 16. Juni 2001 bis 17. Januar 2002 war sie Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin.
  • Harry Gold (geb. 12. Dezember 1910 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 28. August 1972) war ein Chemielaborant in den USA und wurde wegen seiner Kuriertätigkeit für die Sowjetunion, bei der er unter anderem Informationen über das amerikanisch-britisch-kanadische Atomprogramm (Manhattan-Projekt) weitergab, zu 30 Jahren Haft verurteilt, die er auch verbüßen musste.
  • Daniel Goldhagen (geb. 30. Juni 1959 in Boston, Massachusetts) ist ein Literat in den USA, der politische Beschuldigungs- und Hassliteratur verfasst und auf diese Weise pauschal Deutsche und alle Nichtjuden verunglimpft.[46] Historiker lehnen seine Methoden und Dämonisierungen überwiegend ab.
  • Emma Goldman (geb. 27. Juni 1869 in Kowno, heute Litauen; gest. 14. Mai 1940 in Toronto, Kanada) war eine Anarchistin, Sozialistin und Feministin. Nach mehreren Gefängnisstrafen wurde sie 1919 von den USA ins boschewistische Russland ausgewiesen.
  • Nahum Goldmann (geb. 10. Juli 1895 in Wischnewo, Weißrussland; gest. 29. August 1982 in Bad Reichenhall) war ein zionistischer Lobbyfunktionär. Als Chef des 1936 von ihm gegründeten Jüdischen Weltkongresses (WJC), der Dachorganisation aller jüdischen Verbände außerhalb des Staates Israel, setzte er sich von 1949 bis 1978 im Ausland stets für Israel ein. Ab 1940 bis 1960 hielt er sich in den USA auf. Von 1960 an lebte er in Israel und der Schweiz. Im Lauf seines Lebens hatte er sieben Staatsangehörigkeiten.
  • Pinchas Goldschmidt, Rabbiner in Moskau, mischte sich auf einer in Köln abgehaltenen Rabbiner-Konferenz 2012 anlässlich des Kölner Beschneidungsurteils in die BRD-Verhältnisse ein und phantasierte von einem „gravierendsten Angriff auf jüdisches Leben in Europa“.
  • Benedikt Moses Baruch Goldschmidt (geb. um 1575 in Frankfurt am Main; gest. 1642 in Kassel), als Schutzjude in Witzenhausen (1618–1622) und in Kassel (ab 1620) erwähnt, war Hofbankier dreier hessischer Landgrafen (Moritz, Wilhelm V. und Wilhelm VI.), Hofjuwelier, und Erster Vorsteher der Landesjudenschaft.
  • Harry Goldschmidt (* 17. Juni 1910 in Basel; gest. 19. November 1986 in Dresden) war ein Musikwissenschaftler und Kommunist, der 1949 von der Schweiz in die DDR übersiedelte, und dort stets im Sinn des Regimes forschte und agierte. In einem Nachruf im SED-Zentralorgan Neues Deutschland würdigte ihn das DDR-Kulturministerium als Nestor der marxistisch-leninistischen Musikwissenschaft in der DDR.
  • Baruch Goldstein (geb. 9. Dezember 1956 in Brooklyn, New York; gest. 25. Februar 1994 in Hebron) war ein Offizier der israelischen Armee und Gojim-Hasser. Am 25. Februar 1994 betrat er um 5 Uhr in seiner Uniform mit einem Galil-Sturmgewehr und vier gefüllten Magazinen in Hebron die „Höhle Machpela“, einen religiösen Ort, an dem Mohammedaner beteten, erschoss 29 Personen und verletzte mindestens 150; unter den Opfern befanden sich zahlreiche Kinder. Nachdem seine Munition aufgebraucht war, wurde Goldstein von Überlebenden des Massakers überwältigt und mit einem Feuerlöscher erschlagen. Der israelische Rabbiner Yitzchak Ginsburgh lobte Goldsteins Tat öffentlich und bezeichnete ihn als Märtyrer. Der israelische Staat duldete fünf Jahre ein in Hebron von Verehrern errichtetes Denkmal mit der Aufschrift: "„Hier ruht der Heilige Dr. Baruch Kappel Goldstein, gesegnet sei das Andenken dieses aufrichtigen und heiligen Mannes, möge der Herr sein Blut rächen, der seine Seele den Juden, der jüdischen Religion und dem jüdischen Land geweiht hat. Seine Hände sind unschuldig und sein Herz ist rein.“
  • Kurt Goldstein (* 3. November 1914 in Scharnhorst/Westfalen; gest. 24. September 2007 in Berlin) war ein Journalist und kommunistischer Funktionär in der DDR. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er politischer Mitarbeiter der Westabteilung des Zentralkomitees der SED und wechselte 1956 zum Rundfunk der DDR, wo er bis zu seiner Pensionierung 1978 als Funktionär in leitender Stellung tätig war.
  • Martin Goldstein (geb. 1927 in Bielefeld; gest. 31. August 2012 in Düsseldorf) war ein Arzt und Autor, der einen jüdischen Vater hatte. Er beantwortete unter den Pseudonymen Dr. Jochen Sommer und Dr. Alexander Korff von 1969 bis 1984 in der Zeitschrift Bravo unter der Rubrik „Was Dich bewegt“ die angeblichen Fragen jugendlicher Leser und gab ihnen Sex-Ratschläge.
  • Slavko Goldstein (1928—2017) war ein Journalist, Verleger und kommunistischer Agitator
  • Richard Goldstone (geb. 26. Oktober 1938 in Johannesburg-Boksburg) ist ein Jurist, Völkerrechtler und ehemaliger UN-Chefankläger (1994–1996) aus Südafrika. Er untersuchte 2009 für die UN-Menschenrechtskommission mögliche Menschenrechtsverbrechen während der israelischen Militäroperation Gegossenes Blei im Gazastreifen. Seinen Abschlussbericht dazu, den sogenannten Goldstone-Bericht, veröffentlichte er im September 2009. In ihm werden der israelischen Armee und der Hamas Verstöße gegen das Kriegsvölkerrecht vorgeworfen und diese verurteilt.
  • Eduard Goldstücker (* 30. Mai 1913 in Podbiel, Österreich-Ungarn; gest. 23. Oktober 2000 in Prag) war ein tschechoslowakischer Literaturhistoriker, Publizist, Germanist und Diplomat. Nach 1931 war er der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei beigetreten.
  • Barry Morris Goldwater (geb. 2. Januar 1909 in Phoenix; gest. 29. Mai 1998 in Paradise Valley) war ein Politiker in den USA und Mitbegründer der dortigen modernen konservativen Bewegung. Er war über fünf Legislaturperioden Senator für den Staat Arizona (1953–1965 und 1969–1987) und Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, scheiterte bei der Wahl im Jahr 1964 gegen den damaligen Amtsinhaber Lyndon B. Johnson.
  • Samuel Goldwyn (* 17. August 1879 in Warschau als Schmuel Gelbfisz; gest. 31. Januar 1974, Los Angeles) war ein Filmproduzent in den USA. Er war beteiligt an der Gründung bekannter Filmstudios wie den United Artists und der Metro-Goldwyn-Mayer.
  • Victor Gollancz (geb. 9. April 1893 in London; gest. 8. Februar 1967 ebenda) war ein Verleger in Großbritannien. Ab Mai 1945 wandte er sich leidenschaftlich gegen die These von der Kollektivschuld der Deutschen, führte Kampagnen gegen den Hunger und verurteilte die Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa. In seinem Buch Our Threatened Values (London, 1946; 1947 in Zürich mit dem Titel Unser bedrohtes Erbe auf deutsch erschienen) beklagte Gollancz die Verbrechen an den besiegten Deutschen: „Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande all derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben. Die Deutschen wurden vertrieben ... mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität.“(→ Hellstorm)
  • Benny Goodman (* 30. Mai 1909 in Chicago, Illinois; gest. 13. Juni 1986 in New York) war ein Jazzmusiker (Klarinettist) und „Bandleader“ des „Swing“ in den USA.
  • Nadine Gordimer (geb. 20. November 1923 in Springs, Transvaal; gest. 13. Juli 2014 in Johannesburg) war eine anti-weiße Literatin in Südafrika, die jahrzehntelang für die Errichtung der Herrschaft der Schwarzen in Afrika kämpfte. Für ihren „antirassistischen“ Einsatz gab sie sich gern als Weiße aus („Ich bin nur zufällig weiß...“). 1991 gab man ihr den Nobelpreis für Literatur.
  • Noah Gordon (geb. 11. November 1926 in Worcester/Massachusetts) ist ein Literat in den USA (Romane Der Medicus, Der Schamane, Die Erben des Medicus).
  • Leonid Gosman (geb. 13. Juli 1950 in Leningrad) ist ein Politiker in Russland und wurde Mitvorsitzender der 2008 gegründeten Partei „Rechte Sache“.
  • David „Dieter“ Graumann (geb. 20. August 1950 in Ramat Gan (Israel) als David Graumann) stand von November 2010 bis November 2014 dem Zentralrat der Juden in der BRD vor. In Frankfurt am Main betrieb er eine Liegenschaftsverwaltung.
  • Jonathan Greenblatt (geb. um 1971) ist ein Geschäftsmann in den USA. Im Jahr 2015 löste er Abraham Foxman in der Führung der Anti-Defamation League (ADL) ab, einer finanzstarken Überwachungs-, Spionage-, Hass-, Propaganda-, Diffamierungs- und Kampforganisation zur Durchsetzung jüdischer Vorherrschaft weltweit.
  • David Greenglass (geb. 2. März 1922 in New York) war ein Atomspion für die Sowjetunion, tätig in den USA. Er wurde von seiner Frau Ruth Greenglass (geb. Printz) auf Betreiben seiner Schwester Ethel Rosenberg und seines Schwagers Julius Rosenberg für die sowjetische Spionage angeworben. Das Ehepaar Rosenberg wurde am 19. Juni 1953 wegen Atom-Spionage für die Sowjetunion im Staatsgefängnis „Sing Sing“ in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
  • Alan Greenspan (geb. 6. März 1926 in New York) ist ein Finanzoligarch in den USA. Er war vom 11. August 1987 bis zum 31. Januar 2006 Vorsitzender der US-Notenbank „Fed“ (Federal Reserve Board). Unter seiner Führung wuchs die Geldmenge M3 von 3,614 Billionen Fed-Dollar zum Zeitpunkt seines Amtsantritts auf 10,250 Billionen zum Ende seiner Amtszeit, d. h. um 283,62 %.
  • Raphael Gross (geb. 1966 in Zürich) ist ein Verfasser von Judaika und Multifunktionär im Shoaismus. Er sammelt Direktorenposten: Direktor des Leo Baeck-Instituts in London (seit 2001), Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt (seit 2006) und Direktor des Fritz Bauer-Instituts in Frankfurt am Main (seit 2007).
  • Alfred Grosser (geb. 1. Februar 1925 in Frankfurt am Main; gest. 2024) war ein Publizist und Politikwissenschaftler. Seine Ansichten wurden über Jahrzehnte im BRD-Staatsfernsehen mit Ehrfurcht abgefragt, er selbst wurde mit Preisen und Ehrungen überschüttet.
  • David Grossman (geb. 25. Januar 1954 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Journalist.
  • Wassilij Grossmann (geb. 12. Dezember 1905 in Berdytschiw, Ukraine; gest. 14. September 1964 in Moskau) war ein sowjetischer Schriftsteller und Propagandist.
Haaretz ist eine israelische Tageszeitung.
Literat Stefan Heym
Rabbiner Marvin Hier, Chef des Simon Wiesenthal Center
  • Peggy Guggenheim, eigentlich Marguerite Guggenheim (geb. 26. August 1898 in New York, USA; gest. 23. Dezember 1979 in Padua, Italien) war eine Kunstsammlerin.
  • Meyer G. Guggenheim (* 1. Februar 1828 in Lengnau (AG), Schweiz; gest. 15. März 1905 in St. Augustin, Florida) war ein Industrieller. Er war das Oberhaupt der amerikanischen Linie der Guggenheim-Familie.
  • Solomon R. Guggenheim (geb. 2. Februar 1861 in Philadelphia; gest. 3. November 1949 in Sands Point/New York) war ein Industrieller.
  • Ludwig Gumplowicz (geb. 9. März 1838 in der Republik Krakau (heute Polen); gest. 19. August 1909 in Graz; polnisch Ludwik Gumplowicz) war ein Rechtsprofessor an der Universität Graz.
  • Wladimir Gussinski (geb. 6. Oktober 1952 in Moskau) war einer der wenigen Oligarchen, die nicht aus der ehemaligen sowjetischen Führungsschicht stammen. Der ehemalige Taxifahrer gründete Firmen in verschiedenen Branchen, seine Bank stieg zu einer der größten Finanzinstitutionen Russlands auf und er baute sich ein Medienimperium auf. Im Jahr 2000 saß er einige Tage in Untersuchungshaft und wurde freigelassen, nachdem er einen Vertrag unterschrieben hatte, der es dem russischen Konzern Gazprom ermöglichte, ihm für 300 Mio. US-Dollar alle Aktien seines Unternehmens Media-Most abzukaufen. In Russland war Gussinski auch Präsident des Russischen Jüdischen Kongresses (von 1996–2001). Anfang 2001 verließ Gussinski Russland in Richtung Spanien, um einem Haftbefehl zu entgehen und flüchtete dann nach Israel. Bis 2012 war er dort Mehrheitseigner des russischsprachigen Fernsehsenders RTVi, der in Russland über Satellit empfangen werden kann.
  • Eugen Gutmann (1840–1925) war ein Bankier, Mitbegründer der Dresdner Bank und von 1872 bis 1920 ihr Vorstandsvorsitzender. Gutmann war 1905 ebenfalls Mitgründer der Deutschen Orientbank und der Deutsch-Südamerikanischen Bank. Er war der Vater des Dresdner-Bank-Vorstandes Herbert M. Gutmann.
  • Herbert M. Gutmann (geb. 15. Oktober 1879 in Dresden; gest. 22. Dezember 1942 in Paignton, England) war Vorstandschef, später Aufsichtsrat der Dresdner Bank. Er war der Sohn des Dresdner-Bank-Mitbegründers Eugen Gutmann.
  • Robert Guttmann (1939–2009) war Jurist, Journalist und Multifunktionär. 1972 wurde er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und gehörte seit 1988 dem Zentralrat der Juden an, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1991 bis 1993 war. Seit 1996 wirkte er zudem als Bundesvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschlands (ZOD). Guttmann gehörte dem Hörfunkrat des Deutschlandradios seit dessen Gründung im Jahre 1994 an, wurde 1997 dessen stellvertretender Vorsitzender und leitete ihn seit 2006.
  • Bernhard Guttmann (geb. 1869 in Breslau; gest. 1959 in Buchenbach bei Freiburg) war ein Journalist (1899 bis 1930 Redaktionsmitglied der Frankfurter Zeitung, heute → Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Schriftsteller.
  • Gabriele Gysi (geb. 11. Juli 1946 in Berlin) ist eine Schauspielerin und Regisseurin. Sie ist Tochter des DDR-Politfunktionärs Klaus Gysi und die ältere Schwester des ehemaligen Parteifunktionärs („Die Linke“) Gregor Gysi.
  • Gregor Gysi (geb. 16. Januar 1948 in Berlin) ist ein ehemaliger Stasi-Spitzel (Aussage u. a. der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, die diese 2008 tätigte) und Deutschenhasser. Viele Jahre war er Funktionär der Partei „Die Linke”, der Nachfolgerin der Mauermörderpartei SED. Sein Vater war der hohe DDR-Staatsfunktionär Klaus Gysi, seine Mutter war Irene Lessing.
  • Irene Gysi, geborene Lessing (geb. 1912 in St. Petersburg; gest. 2007) war eine höhere DDR-Staatsfunktionärin. Sie war in der DDR zunächst Verlagsleiterin, dann Leiterin der Hauptverwaltung Internationale Beziehungen im Kulturministerium (1956–1977) sowie ab 1978 bis zu ihrem Ruhestand 1988 Direktorin des DDR-Zentrums des Internationalen Theaterinstituts (ITI) der UNESCO. Irene Gysi war die erste Frau von Klaus Gysi und Mutter von Gregor Gysi.

H

Eric J. Hobsbawm, billigte kommunistische Massenmorde
Isaac Leslie Hore-Belisha, wurde 1937 Kriegsminister Englands
  • Hugo Haase (geb. 29. September 1863 in Allenstein, Ostpreußen; gest. 7. November 1919 in Berlin) war ein SPD-Funktionär und nach der Novemberrevolte 1918 für zwei Monate stellvertretender Reichskanzler. Von 1897 bis 1907 und von 1912 bis 1918 saß Haase im Reichstag, von 1911 bis 1916 stand er gemeinsam mit Friedrich Ebert der SPD im Reich vor.
  • Hans Habe, eigentlich János Békessy (geb. 12. Februar 1911 in Budapest; gest. 29. September 1977 in Tessin) war ein Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor. Als Schriftsteller benutzte er verschiedene Pseudonyme. Habe fiel eine Schlüsselrolle bei der Neuformierung der westdeutschen Presselandschaft nach 1945 zu. Er lizenzierte insgesamt 18 Zeitungen und leitete das Besatzerblatt „Neue Zeitung“.[2] Habe gab an, aus seiner Redaktion seien 16 Chefredakteure und über 30 Redakteure in leitenden Stellungen hervorgegangen, u. a. die Juden Egon Bahr, Hildegard Hamm-Brücher, Ernst Cramer und Peter Boenisch.[47]
  • Fritz Haber (geb. 9. Dezember 1868 in Breslau; gest. 29. Januar 1934 in Basel) war ein Chemiker. Deutschland ermöglichte ihm eine Laufbahn als Naturwissenschaftler. 1918 erhielt er den Nobelpreis für Chemie „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“.
  • Nina Hagen (geb. 11. März 1955 in Berlin) ist eine Sängerin. Ihre Eltern sind Hans Hagen und die Schauspielerin Eva-Maria Hagen; Stiefvater ist Wolf Biermann. Nina Hagen wollte in der DDR ursprünglich Schauspielerin werden. Ihr Antrag wurde seitens der Schauspielschule abgelehnt. Dies beruhte auf dem Vermerk „Verhindern!“ des zuständigen Offiziers der Staatssicherheit auf dem Aufnahmeantrag. Sie ließ sich im August 2009 in Schüttorf von Pastor Karl-Wilhelm ter Horst evangelisch-reformiert taufen. Tochter von Nina Hagen ist die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen (geb. 1981).
  • Albert Viljam Hagelin (geb. 24. April 1881 in Bergen; gest. 25. Mai 1946 in Oslo) war ein Geschäftsmann, Opernsänger und Politiker. Er war Sohn eines Goldschmieds und einer aus Schweden stammenden Jüdin. 1940 wurde er Minister in der von Vidkun Quisling geführten Regierung, stand verschiedenen Ressorts vor und trat 1944 zurück. 1946 wurde er in Norwegen unter der Bezichtigung des Landesverrats hingerichtet.
  • Erik Jan Hanussen (geb. 2. Juni 1889 in Wien; gest. 25. März 1933 in Berlin; eigentlich Hermann Chajm Steinschneider) war ein unter anderem als „Hellseher” bekannter Trickkünstler.
  • Maximilian Harden, eigentlich Felix Ernst Witkowski; Pseudonym Apostata (geb. 20. Oktober 1861 in Berlin; gest. 30. Oktober 1927 in Montana, Schweiz) war ein Kritiker und Deutschland-Hasser.
  • Sidney Harman (* 4. August 1918 in Montreal, Kanada; gest. 12. April 2011 in Washington, D.C.) war Gründer des Hi-Fi-Komponenten-Konzerns „Harman International Industries“. 2010 kaufte er das Wochenmagazin „Newsweek“.
  • Goldie Hawn (geb. 21. November 1945 in Washington D.C.) ist eine Filmschauspielerin und -produzentin in den USA.
  • Evelyn Hecht-Galinski (geb. 1949 in Berlin) ist eine Publizistin. Sie bezeichnet sich als Antizionistin und dem liberalen Judentum zugehörig. Bekannt wurde sie seit 2007 wegen öffentlicher Kritik an der Politik Israels. Ihre Auseinandersetzungen mit dem Zentralrat der Juden in der BRD – sie ist die Tochter des früheren ZdJ-Chefs Heinz Galinski – gelangten als unerhört in die Medien. 2012 veröffentlichte sie das mildkritische Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles“. Klartexte über Antisemitismus und Israel-Kritik.[48]
  • Konrad Heiden (Pseudonym: Klaus Bredow; geb. 7. August 1901 in München; gest. 18. Juni 1966 in New York Stadt) war ein Journalist und von Anti-Hitler-Fanatismus getriebener Schriftenverfasser. 1937 entzogen ihm die Behörden die deutsche Staatsangehörigkeit.
  • Heinrich Heine, gebürtig Harry Heine (geb. 13. Dezember 1797 in Düsseldorf; gest. 17. Februar 1856 in Paris) war ein Schriftsteller und Journalist.
  • André Heller (geb. 22. März 1947 in Wien als Francis Charles Georges Jean André Heller-Hueart) ist ein Chansonnier, Aktionsveranstalter, Ereignismanager und Autor.
  • Stephan Hermlin (geb. 13. April 1915 in Chemnitz; gest. 6. April 1997 in Berlin; eigentlich Rudolf Leder) war ein deutschsprachiger Literat und Übersetzer (aus dem Französischen). Er war Kommunist und DDR-Funktionär, dreimaliger Träger des „Nationalpreises“ der DDR. Im August 1961 rechtfertigte Hermlin in einem Offenen Brief den Bau der Berliner Mauer.
  • Seymour Hersh (geb. 8. April 1937 in Chicago), Spitzname „Sy“, ist ein sog. Investigativjournalist in den USA. Der Autor der jüdischen „New York Times“ wurde 1969 bekannt, als er während des Vietnamkriegs das Massaker von My Lai aufdeckte. 2004 sorgte er erneut für Aufsehen, als er maßgeblich den Folter-Skandal im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis bekanntmachte.
  • Manuel Herz (geb. 1969 in Düsseldorf) ist ein Architekt (Basel, Köln) und Schüler von Daniel Libeskind. Er entwarf die 2010 in Betrieb genommene Synagoge in Mainz. Für den Bau zweckentfremdeten die Stadt Mainz und das Land Rheinland-Pfalz zehn Millionen Euro.
  • Theodor Herzl (geb. 2. Mai 1860 in Pest; gest. 3. Juli 1904 in Edlach, Gemeinde Reichenau an der Rax, Niederösterreich) war ein Schriftsteller, Publizist und Journalist und der Begründer des modernen politischen Zionismus. Er gilt deshalb als der zentrale Vordenker und zugleich als Wegbereiter eines Judenstaats, der später in Form des Staates Israel Realität wurde. 1896 veröffentlichte er das Buch „Der Judenstaat“.
  • Moses Hess (auch Moses Heß; geb. 21. Januar 1812 in Bonn; gest. 6. April 1875 in Paris) war ein Philosoph und Schriftsteller. Er gehörte zu den Frühsozialisten und war ein Vorläufer der Zionisten.
  • Stéphane Hessel (geb. 20. Oktober 1917 in Berlin; gest. 27. Februar 2013 in Paris) war ein Literat und früherer Diplomat in Frankreich. Er arbeitete in dem 1939 von England entfesselten Krieg, der durch den Eintritt der USA zum Weltkrieg wurde, gegen die Deutschen.
  • Stefan Heym (geb. 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gest. 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein kommunistischer Literat in der DDR und kurzzeitig Bundestagsabgeordneter der PDS, der Nachfolgerin der Mauermörderpartei SED.
  • Marvin Hier (geb. 1939 in New York) ist ein Rabbiner sowie Multifunktionär des Shoaismus mit internationalem Wirkungskreis, u. a. Gründer des Simon Wiesenthal Center und von Moriah Films, der Filmgesellschaft der Organisation.
  • Raul Hilberg (geb. 2. Juni 1926 in Wien; gest. 4. August 2007 in Williston, Vermont) war ein Historiker in den USA.
  • Kurt Hiller (geb. 17. August 1885 in Berlin; gest. 1. Oktober 1972 in Hamburg), Pseudonyme Keith Llurr und Klirr (Thule), war ein Homosexuellen-Aktivist und Schriftsteller.
  • Christopher Eric Hitchens (geb. 13. April 1949 in Portsmouth, England; gest. 15. Dezember 2011 in Houston, Texas) war ein Autor, Journalist und radikaler Religionskritiker.
  • Helmut Hirsch (geb. 2. September 1907 in Barmen; gest. 21. Januar 2009 in Düsseldorf) war ein Historiker und Autor. Er schrieb Bücher über kommunistische Prominente.
  • Georg Hirschfeld (* 11. Februar 1873 in Berlin; gest. 17. Januar 1942 in München) war ein Schriftsteller.
  • Magnus Hirschfeld (geb. 14. Mai 1868 in Kolberg; gest. 14. Mai 1935 in Nizza) war Mitbegründer der ersten Schwulen-Bewegung und ist ein BRD-Heiliger. Für Aktivitäten mit Bezug auf ihn werden seit Jahrzehnten viele Millionen Steuergelder zweckentfremdet. (→ Bundesstiftung Magnus Hirschfeld)
  • Avraham Hirschson (* 11. Februar 1941 in Tel Mond, Israel) war vom 4. Mai 2006 bis zum 1. Juli 2007 israelischer Finanzminister. Er gehört der Kadima-Partei an und war früher Likud-Abgeordneter. Hirschson wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er gemeinnützige Gelder in Höhe von fast einer halben Million Dollar für sich abgezweigt hatte.[49][50]
Das erste Instant-Messaging-Programm mit über 50 Prozent Marktanteil. 1996 in Israel entwickelt.
Modemarke Marc Jacobs
David-Maria Jaeger, Richter am Päpstlichen Gerichtshof
Genrich Jagoda (1930), Chef der sowjetischen Geheimpolizei NKWD
  • Eric Hobsbawm (geb. 9. Juni 1917 in Alexandria, Ägypten; gest. 1. Oktober 2012 in London) war ein kommunistischer Sozialhistoriker im Vereinigten Königreich. Anlässlich seines Ablebens berichtete die Daily Mail, dass Hobsbawm die mit dem Aufbau des Sozialismus verbundenen bolschewistischen Massenmorde in der Sowjetunion gebilligt habe: „The historian was asked how he felt about his earlier support for the Soviet Union. If Communism had achieved its aims, but at the cost of, say, 15 to 20 million people — as opposed to the 100 million it actually killed in Russia and China — would Hobsbawm have supported it? His answer was ‘yes’.”[51]
  • Dustin Lee Hoffman (geb. 8. August 1937 in Los Angeles) ist ein Schauspieler in den USA. 1967 wurde er durch den Film „Die Reifeprüfung” bekannt. Unter anderem spielte er in „Kramer gegen Kramer”, „Papillon“ und „Rain Man”.
  • Hugo von Hofmannsthal (geb. 1. Februar 1874 in Wien; gest. 15. Juli 1929 in Rodaun bei Wien) war ein Schriftsteller sowie Mitbegründer der Salzburger Festspiele.
  • Ioan Holender (geb. 18. Juli 1935 in Temeschburg) ist ein Sänger und Kulturmanager; bis 31. August 2010 leitete er die Wiener Staatsoper.
  • Felix Hollaender (geb. 1. November 1867 in Leobschütz/Schlesien; gest. 29. Mai 1931 in Berlin) war ein Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur.
  • Friedrich Hollaender (geb. 18. Oktober 1896 in London; gest. 18. Januar 1976 in München) war ein Schlager-, Revue- und Filmkomponist.
  • Walter Homolka (geb. 21. Mai 1964 in Landau an der Isar) ist ein Rabbiner und steht dem Abraham-Geiger-Kolleg vor, ebenso der Leo Baeck Foundation und ist Multifunktionär in Stiftungen und Vereinigungen. Berufliche Stationen waren u. a. Bertelsmann, Greenpeace, die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft für internationalen Dialog und die Kultur-Stiftung der Deutschen Bank AG. Homolka war 1982 zum Judentum übergetreten. In einem Interview mit Spiegel Online vom 20. März 2008 meinte er, Gott habe die Juden zum „Licht unter den Völkern“ berufen.
  • Isaac Leslie Hore-Belisha (geb. 7. September 1893 in Plymouth; gest. 16. Februar 1957 in Reims, Frankreich) wurde 1937 Kriegsminister Großbritanniens. Ein wiederkehrender Vorwurf in der britischen Öffentlichkeit besagte, Hore-Belisha erstrebe einen Krieg, obwohl dieser dem britischen Volk schaden würde, um die Interessen der Juden des europäischen Kontinents zu fördern. Adolf Hitler benannte „den jüdischen Kriegsminister Hore-Belisha” in seinen „Monologen im Führerhauptquartier“ neben Winston Churchill, Anthony Eden und Robert Vansittart als den Hauptverantwortlichen für die britische Kriegserklärung an Deutschland 1939.[52]
  • Dominique Horwitz (geb. 23. April 1957 in Paris) ist ein Schauspieler (Stalingrad), Sänger und Produzent. Er sagt: „Ich hatte nie Stress damit, dass ich Jude bin und nie Stress damit, dass ich abstehende Ohren habe.“
  • Edward Mandell House (geb. 26. Juli 1858 in Houston, Texas; gest. 28. März 1938 in New York) war ein Diplomat, Politiker und wichtigster außenpolitischer Berater von US-Präsident Woodrow Wilson. Allgemein bekannt wurde er unter der Bezeichnung Colonel House, obwohl er keinerlei militärische Erfahrung hatte.
  • Lotti Huber, geborene Charlotte Goldmann (geb. 16. Oktober 1912 in Kiel; gest. 31. Mai 1998 in Berlin) war eine Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin.
  • Friedensreich Hundertwasser, eigentlich Friedrich Stowasser (geb. 15. Dezember 1928 in Wien; gest. 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 bei Neuseeland), war ein Künstler in Österreich.
  • Edmund Husserl (geb. 8. April 1859 in Proßnitz, Mähren; gest. 27. April 1938 in Freiburg im Breisgau) war ein Philosoph und Mathematiker. Er gilt als Begründer der Phänomenologie, mit deren Hilfe er die Philosophie als strenge Wissenschaft zu begründen suchte.

I

  • Carl Icahn (geb. 16. Februar 1936) ist ein Wirtschaftsoligarch und Multimilliardär in den USA. 1985 übernahm er beispielsweise die US-Fluggesellschaft TWA. Zu einem TWA-Mitarbeiter soll er den berühmt gewordenen Satz gesagt haben: „Wenn du einen Freund brauchst, kauf dir einen Hund”. Im Jahr 2013 stieg Icahn als Aktionär bei Apple ein. Das Magazin Forbes schätzte Carl Icahns Vermögen im März 2013 auf 20 Milliarden Fed-Dollar (Rang 26 weltweit).[53]
  • Ion Iliescu (geb. 3. März 1930 in Oltenita; gest. 2025) war ein Politiker in Rumänien. Er war im Dezember 1989 maßgeblich an der Revolution gegen Nicolae Ceaușescu beteiligt und seitdem bis 1996 sowie von 2000 bis 2004 Staatspräsident. Im Ermittlungsbericht des Europarats zu illegalen Aktivitäten des US-Geheimdienstes CIA in Europa wird er namentlich genannt als eine der Personen, die geheime Foltergefängnisse auf dem Militärstützpunkt Mihail Kogălniceanu autorisierten oder zumindest davon wussten und es zu verantworten haben.[54]
Martin Indyk (rechts), mit Israels Ministerpräsident Ehud Olmert (2007)
InterActiveCorp: Barry Diller
  • Hans-Heinrich Isenbart (geb. 5. Februar 1923 in Wien; gest. 25. Dezember 2011 in Hamburg) war ein Moderator, Journalist und Pferdefachmann.
  • Israel ben Elieser (geb. um 1700 in Okop (Ukraine); gest. 22. Mai 1760 in Międzyborz; genannt Baal Schem Tov) gilt als Begründer der chassidischen Bewegung innerhalb des religiösen Judentums.
  • Daniel Itzig (geb. 18. März 1723 in Berlin; gest. 17. Mai 1799 in Potsdam), war Hofjude in Preußen.
  • Franziska Itzig, bekannt als Fanny von Arnstein, geb. Vögele Itzig (* 29. November 1758 in Berlin; gest. 8. Juni 1818 bei Wien), war eine Gesellschaftsdame. Ihr Vater Daniel Itzig (1723–1799) war Hofjude.
  • Isaak Daniel Itzig (geb. 20. Dezember 1750 in Berlin; gest. 7. Juli 1806 ebenda) war Oberhofbankier und Hofbaurat in Preußen. Er war der Sohn von Daniel Itzig (1723–1799).

J

Jakow Jurowski, bolschewistischer Mörder des letzten Zaren Nikolaus II.
  • Mosche Jaalon (geb. 24. Juni 1950 in Kirjat Chaim in Nord-Israel) ist ein israelischer Politiker. Vom 18. März 2013 bis zum Mai 2016 war er Verteidigungsminister des Landes, zuvor Minister für strategische Angelegenheiten. Der ehemalige General fungierte vom 9. Juli 2002 bis zum 1. Juni 2005 als Generalstabschef der israelischen Streitkräfte.
  • Wladimir Zeev Jabotinsky (geb. 17. Oktober 1880 in Odessa; gest. 4. August 1940 in Hunter, USA) war ein radikaler Zionist sowie Schriftsteller, Redner und Gründer der Jüdischen Legion im Ersten Weltkrieg.
  • Peter Jackson (geb. 31. Oktober 1961 in Pukerua Bay, Neuseeland) ist ein Filmregisseur, Filmproduzent und Autor. Er führte Regie bei der Trilogie „Der Herr der Ringe“.
  • Ludwig Jacobowski (* 21. Januar 1868 in Strelno, Provinz Posen; gest. 2. Dezember 1900 in Berlin) war ein Schriftsteller und Lyriker.
  • Howard Jacobson (geb. 25. August 1942 in Manchester) ist ein Schriftsteller und Journalist, der auch Fernsehsendungen präsentiert, u. a. für Channel 4, und als Kolumnist für The Independent tätig ist. In seinen Veröffentlichungen tritt er offensiv für jede Art sexueller Perversion ein.[55]
  • Israel Jacobson (geb. 17. Oktober 1768 in Halberstadt; gest. 14. September 1828 in Berlin) war ein Bankier. Nach der Gründung des Königreichs Westphalen unter Jérôme Bonaparte, dem jüngsten Bruder des Kaisers Napoleon I., gewährte er diesem Kredite, die dieser nicht zurückzahlen konnte. Daraufhin wurde Jacobson mit Gütern aufgelöster Klöster und Niederlassungen des Deutschen Ordens entschädigt.
  • David-Maria Jaeger (geb. 1955 in Tel Aviv) ist Richter am Päpstlichen Gerichtshof, dem in Rom ansässigen ordentlichen Appellationsgerichtshof der katholischen Kirche. Er wurde im Juni 2011 von Papst Benedikt XVI. in dieses Amt berufen; die Amtszeit endet im Jahr 2030. Seit 1992 ist er Rechtsberater der Päpste. Jaeger hatte die Zeitlin Religious High School in Tel Aviv besucht, war nach Presseberichten dann sechs Jahre verschwunden gewesen und im Alter von 22 Jahren wieder aufgetaucht mit der Erklärung, er sei nun Mitglied der Kirche.[56][57][58]
  • Genrich Grigorjewitsch Jagoda (geb. 7. November 1891 in Rybinsk; gest. 15. März 1938 in Moskau) war als Chef der sowjetischen Geheimpolizei einer der brutalsten bolschewistischen Führer und in den 1930er Jahren über Jahre der eigentliche Kopf des Massenterrors in der Sowjetunion. Er ist ein Hauptverantwortlicher für den Tod von Millionen Bauern, speziell für die Vernichtung durch Verhungernlassen in der Ukraine (→ Holodomor). Er war verheiratet mit einer Nichte des jüdischen Staatsoberhaupts des postrevolutionären Russlands, Jakob Swerdlow.
  • Jakow Arkadjewitsch Jakowlew → Buchstabe E / Jakob Epstein
  • Elfriede Jelinek (geb. 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag, Steiermark) ist eine Schriftstellerin; 2004 gab man ihr den Nobelpreis für Literatur. Sie benutzt einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern, aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird. Jelinek unterstützt zionistische Kampagnen, wie „Stop the bomb”.
  • Ron Jeremy (geb. 12. März 1953 in Flushing, New York; eigentlich Ronald Jeremy Hyatt) war ein Pornodarsteller in den USA. Er hält mit 1.750 Filmen den Guinness-Rekord für die größte Anzahl Auftritte in pornographischen Filmen. (→ Pornographie)
  • Abram Fjodorowitsch Joffé (geb. 17. Oktober 1880 Romny bei Poltawa; gest. 14. Oktober 1960 Leningrad) war ein Physiker und Schüler von Wilhelm Conrad Röntgen, ab 1918 Professor in Leningrad, später Direktor des Instituts für Halbleiterphysik. Er war mitbeteiligt an der Entwicklung der ersten sowjetischen Wasserstoffbombe. Unter dem Joffé-Effekt (1924) versteht man die Steigerung der Plastizität und Reißfestigkeit von Ionenkristallen bei Einwirkung eines Lösungsmittels.
  • Adolf Abramowitsch Joffe (geb. 22. Oktober 1883 in Simferopol; gest. 16. November 1927 in Moskau (Selbsttötung)) war ein kommunistischer Revolutionär in Russland/in der Sowjetunion und Weggefährte Leo Trotzkis. Nach der Machtübernahme der Bolschewisten 1917 bekleidete er verschiedene Posten. So wurde er im April 1918 zum Botschafter in Deutschland ernannt, von wo er bereits wieder Anfang November gemeinsam mit dem ganzen sowjetrussischen Botschaftspersonal wegen subversiver Tätigkeit ausgewiesen wurde. Er blieb ein loyaler Anhänger Trotzkis und verübte nach dessen Machtverlust und Ausschluss aus der KPdSU Suizid.
  • Josef Joffe (geb. 15. März 1944 in Litzmannstadt, Deutsches Reich) ist ein Einflussagent für jüdischen Suprematismus. Er schreibt für das antideutsche Lügenpresse-Blatt „Zeit“ und war bis 2023 Mitherausgeber. Als Multifunktionär wirkt er u. a. beim Aspen Institute Berlin, dem American Institute for Contemporary German Studies, der Jacobs University Bremen, der Atlantik-Brücke, der American Academy in Berlin, beim Leo Baeck Institute New York, bei der Ben-Gurion-Universität des Negev. 2006 lud man ihn zu einer Bilderberg-Konferenz ein.
  • Scarlett Johansson (geb. 22. November 1984 in New York Stadt) ist eine Filmschauspielerin in den USA.
  • Ovadja Josef, auch Obadja Joseph (geb. 1920 in Bagdad; gest. 7. Oktober 2013 in Jerusalem) war ein israelischer Rabbiner. Er war ehemaliger sephardischer Großrabbiner des Staates Israel und spirituelles Oberhaupt der Schas-Bewegung. Am 16. Oktober 2010 verkündete er in einer über israelisches Radio (Kanal 10) gesendeten Sabbat-Predigt, alle Nichtjuden (Gojim) seien nur geboren, um Juden zu dienen. Gott habe ihnen ausschließlich zu diesem Zweck ein Leben auf der Welt geschenkt. Die Aussagen wurden auch unkritisch von der israelischen Presse verbreitet.[59]
  • Jakow Michailowitsch Jurowski, ursprünglich Jankel Chaimowitsch Jurowski, (geb. 19. Juni 1878 in Tomsk; gest. 2. August 1938 in Moskau), war ein Tschekist und sowjetischer Parteifunktionär. Als Sohn eines Rabbiners wuchs er in einem jüdisch-orthodoxen Umfeld auf. Er führte die Ermordung des Zaren Nikolaus II. und seiner Familie an. Am 4. Juli 1918 wurde er Kommandant des Ipatjew-Hauses in Jekaterinburg, in dem die Zarenfamilie nach der bolschewistischen Oktoberrevolution 1917 arretiert war, und sammelte am selben Tag deren Juwelen ein, die er später unterschlug. In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli ermordete er im Keller des Hauses persönlich[60] den Zaren und brachte mit dem Tscheka-Kommando die gesamte Familie um. Dem Kommando gehörten gemäß dem von Jurowski gefertigten Vollzugsbericht überwiegend Juden an. Mit der Tat qualifizierte sich Jurowski für höhere Ämter in der Sowjethierarchie.

K

Michail Iwanowitsch Kalinin, langjähriges Staatsoberhaupt der Sowjetunion, bolschewistischer Massenmörder
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Israels Ex-Staatspräsident, Moshe Katsav
Theodore Newman Kaufman, Völkermordplaner gegen das deutsche Volk
Alexander Kerenski
John F. Kerry, ehem. Außenminister der USA (2013–17)
John Key, ehem. Premierminister Neuseelands
TV-Figur Larry King
Henry Kissinger kam als US-Geheimdienstoffizier ins besetzte Deutschland
Modegestalter Calvin Klein
Die Eigentümer von KKR kauften ProSiebenSat.1 Media: Jerome Kohlberg, Henry Kravis, George R. Roberts
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Großrabbiner Abraham Kook
Bernard Kouchner, ehemaliger Außenminister Frankreichs
Siegfried Kracauer
Béla Kun, Führender Bolschewist der Ungarischen Räterepublik 1919
  • Franz Kafka (geb. 3. Juli 1883 in Prag, Österreich-Ungarn; gest. 3. Juni 1924 in Kierling) war ein deutschsprachiger Schriftsteller.
  • Elena Kagan (geb. 1. April 1960 in New York) ist eine Juristin in den USA. Sie war unter Präsident Clinton Rechtsberaterin des Weißen Hauses. Seit August 2010 ist sie Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, auf Lebenszeit. Kagan war vor ihrer Berufung nie als Richterin an einem Gericht tätig gewesen. Dem neunköpfigen Obersten Gericht gehörten zu der Zeit mit ihr drei Juden an[61], wobei der jüdische Bevölkerungsanteil in den USA zwei Prozent ausmacht.[62]
  • Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch, eigentlich Lazar Mossjewitsch Kogan, (geb. 22. November 1893 in Kabany bei Radomyschl, Russisches Reich; gest. 25. Juli 1991 in Moskau) war ein bolschewistischer Funktionär in der Sowjetunion. Bis zum Tode Stalins 1953 war er einer der mächtigsten Parteiführer. Der Organisator Lasar Kaganowitsch gilt als ein Hauptverantwortlicher für den Völkermord an den Kulaken der Ukraine 1932/33, der Millionen Menschen das Leben kostete, des → Holodomor (Tötung durch Verhungernlassen). Auch der Befehl zum → Massaker von Katyn 1940, bei dem zwischen 20.000 und 30.000 Polen vom NKWD massakriert wurden, trägt seine Unterschrift.
  • Karl Kahane (geb. 20. März 1920 in Wien; gest. 28. Juni 1993 in Venedig) war ein einflussreicher Geschäftsmann und Multimillionär, wirtschaftspolitischer Berater und enger Freund des BRÖ-Bundeskanzlers Bruno Kreisky.
  • Max Kahane (geb. 31. Januar 1910 in Hannover; gest. 21. August 2004 in Berlin) war ein altkommunistischer Journalist und Auslandskorrespondent der DDR. Er war der Vater der deutschfeindlichen Überfremdungsaktivistin Anetta Kahane und des Filmregisseurs Peter Kahane.
  • Meir Kahane (geb. 1. August 1932 in Brooklyn; gest. 5. November 1990 in Manhattan) war Rabbiner, Gründer der „Kach“-Bewegung und der Jüdischen Verteidigungsliga (JDL) in den USA, sowie ein radikaler Zionist. Von Ende der 1950er- bis Anfang der 1960er-Jahre war Kahane als FBI-Informant tätig. Als dieser unterwanderte er zeitweilig die John Birch Society. Kahane operierte zu dieser Zeit unter dem Decknamen Michael King und gab sich als Christ aus.
  • Herman Kahn (geb 15. Februar 1922 in Bayonne, New Jersey; gest. 7. Juli 1983 in Chappaqua, New York) war ein Stratege, Kybernetiker und Futurologe in den USA.
  • Otto Hermann Kahn (geb. 21. Februar 1867 in Mannheim; gest. 29. März 1934 in New York Stadt) war ein Bankier und Geschäftsmann in den USA. Um das russische Kaisertum zu beseitigen, half er mit, den bolschewistischen Umsturz 1917 zu finanzieren. Er stachelte auch zum Eintritt der USA in den Krieg gegen Deutschland 1917 an.[63]
  • Michail Iwanowitsch Kalinin (geb. 19. November 1875 in Werchnjaja Troiza, Russisches Reich; gest. 3. Juni 1946 in Moskau) gehörte zu den Terroristen und Massenmördern des Bolschewismus. Er unterzeichnete die Verfügung für das Massaker von Katyn und andere Hinrichtungen. Von 1923 bis 1946 war Kalinin formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion; zuvor von März 1919 bis Dezember 1922 formelles Staatsoberhaupt Sowjetrusslands. Die seit dem Jahr 1945 von der Sowjetunion besetzte und als annektiert betrachtete deutsche Stadt Königsberg in Ostpreußen wurde 1946 nach Michail Kalinin in Kaliningrad umbenannt, ohne dass es einen Zusammenhang zwischen ihm und dieser Stadt gibt, und sie trägt diesen Namen bis zum heutigen Tage. Die Benennung ähnelt dem Zynismus der Umbenennung von „Zarskoje Selo” in „Swerdlowsk”, nach dem jüdischen Befehlsgeber des Mordes an dem letzten Zaren Nikolaus II. und seiner Familie, Jakow Swerdlow.
  • Lew Borissowitsch Kamenew, eigentlich Leo Rosenfeld (geb. 18. Juli 1883 in Moskau; gest. 25. August 1936 ebenda) war ein Bolschewist und hatte im nachrevolutionären Russland höchste Funktionärsposten inne, u. a. war er Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei. 1917 kurzzeitig Staatsoberhaupt, förderte er ab 1922 die Berufung Stalins auf das neu geschaffene Amt des Generalsekretärs. Mit Stalins Aufstieg begann ab 1925 sein eigener Abstieg, schließlich wurde er 1936 in einem Prozess verurteilt und hingerichtet.
  • Adolfo Kaminsky (geb. 1. Oktober 1925 in Argentinien) ist ein Fotograf und Fälscher. 30 Jahre lang soll er falsche Pässe, Ausweise und Dokumente in Umlauf gebracht haben. Er will fast alle „Widerstandsbewegungen des 20. Jahrhunderts“ mit falschen Papieren und Identitäten versorgt haben. Seine Tochter Sarah Kaminsky hatte 2011 ein Buch über das Leben ihres Vaters geschrieben: „Adolfo Kaminsky. Ein Fälscherleben“.
  • Moshe Kantor (geb. 8. September 1953 in Moskau) ist ein Milliardär mit Geschäftssitz in Russland. Er ist ein Multifunktionär im internationalen Shoaismus und steht u. a. dem Europäischen Jüdischen Kongress vor. Den von ihm ins Leben gerufenen und mit „Honoratioren“ besetzten (→ „Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung“) hat er ein totalitäres Mustergesetz erarbeiten lassen, das er an europäische Länder mit dem Ziel der Übernahme heranträgt, um „Toleranz“ nach seinem Geschmack zu erzwingen, Zuwiderhandlungen zu bestrafen und ein Gehirnwäsche-, Überwachungs- und Umerziehungssystem mit weiteren Sanktionen einzuführen. Das umfangreiche Vorschriftenwerk richtet sich primär auf die vollständige Beseitigung der Redefreiheit bei den Nichtjuden.[64]
  • Nathanael Kapner (geb. ca. 1950) wurde in den USA geboren und wuchs als Jude auf. Enttäuscht vom Jahwe-Glauben, konvertierte er zum Christentum und war eine Zeitlang orthodoxer Mönch (Austritt). Er versteht sich als Glaubenskämpfer auch in politischen Angelegenheiten und betreibt eine eigene Netzpräsenz. Dort tritt er auch nach Jahren noch als Mönch verkleidet auf.
  • Daniel Kapp (geb. 28. April 1968 in Kigali, Ruanda) ist ein selbständiger Berater in Österreich. Zwischen 2000 und 2011 war er Pressesprecher verschiedener österreichischer Regierungsmitglieder, zuletzt für den ehemaligen ÖVP-Finanzminister Josef Pröll. Kapp ist auch Vorstandsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft.
  • Dani Karavan (geb. 7. Dezember 1930 in Tel Aviv) ist ein israelischer Bildhauer und Gestalter von großformatigen, begehbaren Objekten. Er erhielt den Auftrag zur Gestaltung eines Denkmals für Zigeuner in Berlin, das mit Millionen aus Bundesmitteln finanziert und im Oktober 2012 in Betrieb genommen wurde. Wie alle öffentlich beauftragten Bauten war auch dieser Bau „unvorhergesehen“ wesentlich teurer geworden als zunächst von den Behörden den Medien mitgeteilt.[65]
  • Georg Kareski (geb. 21. Oktober 1878 in Posen; gest. 2. August 1947 in Ramat Gan) war ein Bankier und Politiker. Kareski war u. a. Chef der Berliner Schultheiß-Brauerei und saß im Vorstand des Reichsverbandes der Deutschen Industrie. Früh schloss er sich der zionistischen Bewegung an.
  • Josef ben Ephraim Karo (geb. 1488; gest. 24. März 1575 in Safed) war ein Rabbiner und Kabbalist. Er ist der Verfasser des Schulchan Aruch, einer Zusammenfassung religiöser Vorschriften des Judentums.
  • Garri Kasparow (geb. 13. April 1963 als Garik Weinstein in Baku) ist ein ehemaliger Schachweltmeister in Russland, der sich als vom Westen umfänglich unterstützter Anti-Putin-Aktivist betätigt. Ursprünglich KPdSU-Mitglied (1984 bis 1990), trat er nach dem Untergang der Sowjetunion über die Jahrzehnte als Gründer und Mitglied verschiedener erfolgloser Parteien und Organisationen in Erscheinung. Im Mai 2012 nahm Kasparow an einer Bilderberg-Konferenz teil, die in Chantilly, Virginia stattfand. Im gleichen Jahr brachte er ein Buch heraus, das er gemeinsam mit dem jüdischen Milliardär, Bilderberger-Funktionär und Ron Paul-Förderer Peter Thiel (→ siehe Buchstabe T) verfasst hat. Zeitweilig hatte er eine Beraterfirma (Kasparov Consultancy). Zum Schutz vor der Anwendung russicher Rechtsvorschriften auf ihn, beantragte Kasparow im November 2013 die lettische Staatsbürgerschaft. Im Februar 2014 führten seine Verbindungen dazu, dass er einen kroatischen Pass erhielt.
  • Rudolf (Rezső) Kasztner (geb. 1906 in Kolozsvár, Ungarn, heute Cluj-Napoca, Rumänien; gest. 15. März 1957 in Tel Aviv) war ein zionistischer Gemeindeführer in Ungarn, Journalist und Jurist.
  • Rudolf Katz (geb. 30. September 1895 in Falkenburg/Pommern; gest. 23. Juli 1961 in Baden-Baden) war ein Jurist und Politiker (SPD). Nach dem Krieg zunächst Mitglied im Parlamentarischen Rat, war er von 1947 bis 1950 Justizminister und daneben von 1948 bis 1949 Bildungsminister des Landes Schleswig-Holstein, ab 1951 Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts.
  • Mosche Katzav (geb. 5. Dezember 1945 in Yazd, Iran) war von 2000 bis 2007 israelischer Staatspräsident. Er wurde am 30. Dezember 2010 wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Belästigung in weiteren Fällen sowie wegen Behinderung der Justiz schuldig gesprochen. Das Strafmaß betrug sieben Jahre Haft sowie zwei Jahre Bewährungsstrafe und 20.000 Euro als Entschädigungszahlung. Katzav musste nach Bestätigung des Urteilsspruchs durch das Oberste Gericht Israels am 7. Dezember 2011 die Strafe antreten. Er teilte zeitweilig seine Zelle mit dem wegen Korruption einsitzenden früheren Minister für Wohlfahrt und Soziale Dienste Schlomo Benizri.[66] Am 21. Dezember 2016 ließ man ihn vorzeitig frei.
  • Jeffrey Katzenberg (geb. 21. Dezember 1950 in New York Stadt) ist ein Filmproduzent in den USA. 1994 gründete er zusammen mit dem Filmoligarchen Steven Spielberg und David Geffen DreamWorks SKG und leitete die Trickfilmsparte der Firma. Jeffrey Katzenberg unterstützte im Jahr 2008 mit mehr als 1,7 Millionen Fed-Dollar den Präsidentschaftswahlkampf von Obama; 2016 überwies er Hillary Clinton eine Million Fed-Dolar für den gleichen Zweck (Kampagne 2016).
  • Leo Katzenberger (geb. 25. November 1873 in Maßbach; gest. 3. Juni 1942 in München) gründete mit zwei Brüdern in Nürnberg ein Schuhgeschäft, das schließlich zum „Springmann-Schuhwarenhaus“ mit mehreren Filialen in Süddeutschland wurde.
  • Friedrich Karl Kaul (geb. 21. Februar 1906 in Posen; gest. 16. April 1981 in Ost-Berlin) war ein kommunistischer Jurist in der DDR, erhielt 1981 den Karl-Marx-Orden.
  • Karl Kautsky (geb. 16. Oktober 1854 in Prag; gest. 17. Oktober 1938 in Amsterdam) war ein sozialdemokratischer Politiker und Publizist. Von 1885 bis 1890 war er Privatsekretär von Friedrich Engels in London. 1890 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde SPD-Mitglied und lebte bis 1897 in Stuttgart. Kautsky war Mitverfasser des sozialdemokratischen Erfurter Programmes und galt als Chefideologe der Sozialdemokratie in Deutschland. Auf der Grundlage der marxistischen Theorie strebte es eine sozialistische Gesellschaft in Deutschland an. 1914 schrieb er das Buch „Rasse und Judentum“.
  • Daniel Kehlmann (geb. 13. Januar 1975 in München) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller (Die Vermessung der Welt).
  • Michael Kehlmann (geb. 21. September 1927 in Wien; gest. 1. Dezember 2005 ebenda) war ein Regisseur und Schauspieler in Österreich. Sein Sohn ist der Schriftsteller Daniel Kehlmann.
  • Max Keilson (geb. 7. September 1900 in Halle (Saale); gest. 9. November 1953 in Berlin) war ein Grafiker und Journalist. Während der Weimarer Republik verantwortete er die Plakat-Propaganda der KPD. In der Sowjetischen Besatzungszone betätigte er sich als Politiker und hatte später Funktionärsposten in der DDR inne.
  • Leon Kellner (geb. 17. April 1859 in Tarnów, Galizien; gest. 5. Dezember 1928 in Wien; Pseudonym: Leo Rafaels) war ein Anglist und Literaturhistoriker. Als Zionist war er nach dem Lexikon des Judentums engster Mitarbeiter Theodor Herzls, des Begründers des Zionismus.
  • Alexander Fjodorowitsch Kerenski (geb. 22. April 1881 in Simbirsk; gest. 11. Juni 1970 in New York) war ein Politiker in Russland. Von Juli bis September 1917 amtierte er als letzter kaiserlicher Ministerpräsident und von September bis November 1917 als Staatspräsident der Russischen Republik.
  • Alfred Kerr, eigentlich Alfred Kempner (geb. 25. Dezember 1867 in Breslau; gest. 12. Oktober 1948 in Hamburg) war ein Literat.
  • John Kerry (geb. 11. Dezember 1943 in Aurora, Colorado) ist ein Politiker in den USA und war vom 1. Februar 2013 bis zum 20. Januar 2017 Außenminister für die zweite Amtsperiode Obamas. Seit 1985 war er US-Senator von Massachusetts gewesen. Als Kandidat der Demokraten bei den US-Präsidentschaftswahlen 2004 unterlag er dem damaligen Amtsinhaber George W. Bush. Kerrys aus dem schlesischen Benisch stammender Großvater Fritz Kohn war 1901 vom Judentum zum Katholizismus übergetreten, hatte den irisch klingenden Namen Frederick Kerry angenommen und war 1904 in die USA ausgewandert, wo er 1921 Selbstmord beging.
  • Imre Kertész (geb. 9. November 1929 in Budapest; gest. 31. März 2016) war ein Schriftsteller in Ungarn. 2002 gab man ihm den Literaturnobelpreis.
  • Hermann Kesten (geb. 28. Januar 1900 in Podwoloczyska, Österreich-Ungarn; gest. 3. Mai 1996 in Basel) war ein Schriftsteller.
  • John Key (geb. 9. August 1961 in Auckland) war von November 2008 bis Dezember 2016 Premierminister von Neuseeland.
  • Larry King (geboren als Lawrence Harvey Zeiger ; geb. 19. November 1933 in Brooklyn, New York; gest. 2021) war ein Journalist. Von 1985 bis 2010 war er mit seiner Talkshow Larry King Live beim US-amerikanischen Lügensender CNN beinahe täglich auf Sendung.
  • Ben Kingsley (geb. 31. Dezember 1943 in Scarborough, Vereinigtes Königreich; eigentlich Krishna Bhanji) ist ein Schauspieler. Er spielte u. a. Rollen als Mahatma Gandhi, Simon Wiesenthal, Lenin.
  • Jack Kirby, eigentlich Jacob Kurtzberg (geb. 28. August 1917 in New York; gest. 6. Februar 1994 in Thousand Oaks, Kalifornien) war ein Zeichner jüdischer Bildergeschichten (Captain America).
  • Sergei Kirijenko (geb. 26. Juli 1962 in Suchumi, Georgien) ist ein Politiker und Staatsfunktionär in Russland. Seit 1986 war er Mitglied der KPdSU, von April bis August 1998 Ministerpräsident Russlands unter Präsident Boris Jelzin. Im November 2005 übergab man ihm die Leitung der Atomenergiebehörde Föderale Agentur für Atomenergie Russlands.
  • Don Kirshner (geb. 17. April 1934 in New York Stadt; gest. 17. Januar 2011 in Boca Raton, Florida) war ein Musikverleger und -Produzent in den USA.
  • Egon Erwin Kisch, eigentlich Egon Kisch (geb. 29. April 1885 in Prag; gest. 31. März 1948 ebenda) war ein Schriftsteller, Journalist und Reporter. Nach dem Titel eines seiner Reportagebände gab er sich als „der rasende Reporter“.
  • Henry Alfred Kissinger (geb. 27. Mai 1923 in Fürth/Bayern als Heinz Alfred Kissinger; gest. 2023 in Kent (USA)) war ein Politiker in den USA. Von 1969 bis 1973 war er Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 Außenminister. 1973 gab man ihm gemeinsam mit dem Vietnamesen Le Duc Tho den Friedensnobelpreis für das Friedensabkommen in Vietnam. Von 1977 bis 1981 war Kissinger Direktor der NWO-Organisation Council on Foreign Relations, er war Teilnehmer von Bilderberg-Konferenzen und Mitglied in Rockefellers Trilateraler Kommission.
  • Alfred Klee (geb. 25. Januar 1875; gest. 10. November 1943) war ein Rechtsanwalt in Berlin und Zionistenführer in Deutschland.
  • Calvin Klein (geb. 19. November 1942 in New York Stadt) ist ein Modegestalter und Geschäftsmann in den USA. Das von ihm 1968 gegründete, international tätige Bekleidungsunternehmen Calvin Klein verkaufte er im Jahr 2002 für 430 Millionen Fed-Dollar an die Phillips-Van Heusen Corporation, einen amerikanischen Hemdenhersteller. Klein ist seit 2003 nicht mehr für die Gestaltung der Modekollektionen verantwortlich.
  • Hans-Joachim Klein (geb. 21. Dezember 1947 in Frankfurt am Main; gest. 2022) war ein ehemaliger Terrorist der „Revolutionären Zellen“ (RZ). Klein beteiligte sich 1975 an der OPEC-Geiselnahme in Wien. Er wurde 1998 verhaftet und 2000 in Deutschland vor Gericht gestellt. Neben seinem langjährigen Weggefährten aus der gemeinsamen Frankfurter Zeit, Daniel Cohn-Bendit, trat für ihn auch Joschka Fischer als Entlastungszeuge auf. Am 15. Februar 2001 wurde er wegen dreifachen vollendeten Mordes, Mordversuchs und Geiselnahme zu neun Jahren Haft verurteilt und 2003 wegen guter Führung aus dem Gefängnis entlassen.
  • Joel Irwin Klein (geb. 25. Oktober 1946) war bis Januar 2011 als Schulsenator für Erziehung von New York City verantwortlich für das größte Schulsystem in den USA (1,1 Millionen Schüler in über 1.600 Schulen).
  • Naomi Klein (geb. 5. Mai 1970 in Montreal) ist eine Schriftstellerin, Journalistin und „Globalisierungskritikerin“ in Kanada. Sie äußerte auch schon Kritik an Israels blutigem Vorgehen gegen die Bevölkerung in Gaza.
  • Yair Klein (geb. 1948) ist ein international agierender israelischer Terroristenchef und ehemaliger hochrangiger Offizier der „Zahal“. Er saß mehrfach im Gefängnis. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ermöglichte ihm nach Verhaftung in Russland statt Auslieferung nach Kolumbien eine Ausreise nach Israel (2010), wo er Bücher schreiben wollte.
  • Otto Klemperer (gebürtig Otto Nossan Klemperer; geb. 14. Mai 1885 in Breslau; gest. 6. Juli 1973 in Zürich) war ein Dirigent und Komponist. (→ Entartete Musik)
  • Victor Klemperer (geb. 9. Oktober 1881 in Landsberg an der Warthe; gest. 11. Februar 1960 in Dresden) war ein Romanist. 1952 heiratete er die Germanistin und Romanistin Hadwig Klemperer (gest. 2010). Sie gab seine Tagebücher heraus.[67]
  • Vitali Klitschko (geb. 19. Juli 1971 in Belowodskoje bei Frunse, heute Bischkek, Kirgisistan) ist ein ehemaliger Berufsboxer und gehört heute zum Politpersonal der Ukraine (Partei UDAR). Nach dem Putsch gegen den demokratisch gewählten Staatspräsidenten Viktor Janukowitsch (Februar 2014) konnte Klitschko sein amerikanisch-jüdisches Netzwerk nutzen, um sich am 25. Mai 2014 zum Bürgermeister von Kiew wählen zu lassen. Vitali Klitschkos jüngerer Bruder ist Wladimir Klitschko.
  • Jack Klugman, geboren als Jacob Joachim Klugman (geb. 27. April 1922 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 24. Dezember 2012 in Northridge, Kalifornien), war ein Film- und Fernsehschauspieler in den USA, bekannt aus der TV-Gerichtsmedizin-Seifenoper „Quincy“.
  • Bernd Knobloch (geb. 20. November 1951 in München) ist ein Manager und Sohn der früheren Vorsteherin des ZdJ Charlotte Knobloch. Er war Vorstandsmitglied der wegen ihrer Geldprobleme teilverstaatlichten Commerzbank, 2008/2009 saß er im Aufsichtsrat der Bank Hypo Real Estate, die als erstes Geldinstitut Garantiezusagen in dreistelliger Milliardenhöhe durch die BRD erhielt. Knobloch gehört dem Vorstand der vorwiegend auf ideologischem Gebiet tätigen NWO-Organisation Hertie-Stiftung an.
  • David Knopfler (geb. 27. Dezember 1952 in Glasgow) ist ein Musiker und gemeinsam mit seinem Bruder Mark Knopfler eines der Gründungsmitglieder der Rock- und Popgruppe Dire Straits.
  • Mark Knopfler (geb. 12. August 1949 in Glasgow) ist ein Musiker. Er war Kopf und Mitbegründer der Rock- und Popgruppe Dire Straits.
  • Edward I. Koch (geb. 12. Dezember 1924 in New York Stadt; gest. 1. Februar 2013) war ein Politiker in den USA und von 1978 bis 1989 Bürgermeister von New York Stadt.
  • Arthur Koestler (geb. 5. September 1905 in Budapest; gest. 3. März 1983 in London) war ein Schriftsteller. Er schrieb vorwiegend auf Deutsch und Englisch.
  • Eugen Kogon (geb. 2. Februar 1903 in München; gest. 24. Dezember 1987 in Königstein im Taunus) war ein Kollaborateur der Westalliierten und publizistischer Umerzieher in der BRD.
  • Jerome Kohlberg, Jr. (geb. 1926; gest. 30. Juli 2015) war ein Geschäftsmann und Milliardär in den USA. Kohlberg war Mitgründer der Private Equity Gesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co., der im August 2019 u. a. ein Anteil von 42,5 Prozent an der Axel Springer SE gehörte.
  • Max Kollenscher (* 27. September 1875 in Posen, gest. 1937 in Palästina) war ein Rechtsanwalt und Gemeindepolitiker in Berlin.
  • György Konrád (geb. 2. April 1933 in Debrecen, Ungarn; gest. 2019) war ein Autor in Ungarn.
  • Abraham Isaac Kook (geb. 8. September 1865 in Daugavpils, Russisches Kaiserreich; gest. 1. September 1935 in Jerusalem) war ein Großrabbiner und wird im religiösen Zionismus und in der messianistischen Siedlerbewegung Gusch Emunim verehrt.
  • Lew Sinowjewitsch Kopelew (geb. 9. April 1912 in Kiew; gest. 18. Juni 1997 in Köln) war ein 1981 aus der Sowjetunion ausgebürgerter und danach in der BRD ansässiger und in deren Literaturbetrieb und Medien bewunderter Germanist und Schriftsteller. Kopelew war als Kommunist Zeuge des ukrainischen Holodomor, den er als „historische Notwendigkeit“ beschrieb: „Man darf entkräftendes Jammern nicht zulassen. Wir sind die Agenten der geschichtlichen Notwendigkeit. Wir erfüllen unsere revolutionäre Pflicht.“[68] Kopelew erhielt 1983 in Hof/Saale den „Kulturpreis der deutschen Freimaurer“, eine der Auszeichnungen, welche die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland vergibt.[69]
  • Elisabeth Kopp (geb. 16. Dezember 1936 in Zürich) ist eine Juristin und war eine Politikerin in der Schweiz (Bundesrätin von 1984–1989); 1989 trat sie wegen eines Skandals zurück.
  • Fritz Kortner (geb. 12. Mai 1892 in Wien; gest. 22. Juli 1970 in München; eigentlich Fritz Nathan Kohn) war ein Schauspieler, Film- und Theaterregisseur. Kortner wurde von den jüdischen Theaterchefs Holländer, Viertel, Barnowsky, Jessner und Reinhardt gefördert und machte auch als Veranstalter von Theaterskandalen von sich reden.
  • Barrie Kosky (geb. 1967 in Melbourne, Australien) ist ein Opern- und Theaterregisseur. Von 2001 bis 2005 war er Direktor des Wiener Schauspielhauses, danach Intendant der Komischen Oper in Berlin. Er wollte die Jazz-Operette wiederbeleben — Opern von Komponisten wie Richard Wagner oder Giuseppe Verdi dagegen solle es an der Komischen Oper ab 2012 nicht mehr geben.
  • André Kostolany (geb. 9. Februar 1906 in Budapest; gest. 14. September 1999 in Paris) war ein Börsen- und Finanzexperte, Spekulant und Journalist.
  • Bernard Kouchner (geb. 1. November 1939 in Avignon) ist ein Mediziner und ehemaliger Politiker in Frankreich. Er war vom 18. Mai 2007 bis 14. November 2010 Außenminister und Minister für Europäische Angelegenheiten. Zudem ist er Mitgründer von Médecins sans Frontières (MSF, Ärzte ohne Grenzen).
  • Abba Kowner (auch Abba Kovner; geb. 14. März 1918 in Sewastopol; gest. 25. September 1987 in Israel) war ein Partisanenführer gegen die Deutschen im Zweiten Weltkrieg und produzierte Judaika. 1945 reiste er nach Tel Aviv, um Giftstoffe zur massenhaften Tötung von Deutschen zu beschaffen. Er wurde bei seiner versuchten Rückkehr nach Europa vom britischen Geheimdienst verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe in Ägypten verurteilt. Israel-Preis 1970.
  • Siegfried Kracauer (geb. 8. Februar 1889 in Frankfurt am Main; gest. 26. November 1966 in New York) war ein Journalist, Soziologe und Filmkenner. Er pflegte engen Kontakt zu dem Deutschenhasser und Umerziehungsideologen Theodor W. Adorno.
  • Stanley Kramer (geb. 29. September 1913 in Brooklyn, New York; gest. 19. Februar 2001 in Woodland Hills, USA) war ein Regisseur und Filmproduzent in den USA. Er erhielt 1962 den Golden Globe Award als bester Regisseur für seinen Propagandafilm Das Urteil von Nürnberg.
  • Stephan Kramer (geb. 1968 in Siegen) schloss sich als Nichtjude im Erwachsenenalter dem Judaismus an. Von 2004 bis Januar 2014 hatte er einen führenden Posten beim Zentralrat der Juden und im Berliner Büro des European Jewish Congress. Er schied wegen „Differenzen“ aus, war dann „Antisemitismus-Beauftragter“ des American Jewish Committee und konnte seine Verbindungen in die Politszene nutzen, um mit fraglicher Qualifikation 2015 Geheimdienstchef des damals kommunistisch regierten Thüringen zu werden.
  • Karl Kraus (geb. 28. April 1874 in Gitschin, Böhmen; gest. 12. Juni 1936 in Wien) war ein Literat und Polemiker.
  • Oskar Kraus (geb. 24. Juli 1872 in Prag; gest. 26. September 1942 in Oxford) war ein Philosoph.
  • Henry R. Kravis (geb. 6. Januar 1944 in Tulsa) ist ein Investor in den USA. Er ist Mitbesitzer der großen Beteiligungsgesellschaft (Private Equity Investment) Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR), die 2006 in Deutschland durch die gemeinschaftliche Übernahme (mit Permira) der ProSiebenSat.1 Media bekannt wurde. In der Forbes-Liste der reichsten Personen wurde 2012 sein Vermögen mit vier Milliarden Fed-Dollar angegeben (Stand: September 2012).[70]
  • Lenny Kravitz (geb. 26. Mai 1964 in Brooklyn, New York Stadt; eigentlich Leonard Albert Kravitz; früher Musiker unter dem Pseudonym Romeo Blue) ist ein Rocksänger, Liederschreiber und Musikproduzent in den USA.
  • Bruno Kreisky (geb. 22. Jänner 1911 in Wien; gest. 29. Juli 1990 ebenda) war ein Politiker in Österreich (SPÖ), Bundeskanzler von 1970 bis 1983.
  • Georg Kreisler (geb. 18. Juli 1922 in Wien; gest. 22. November 2011 in Salzburg) war ein Kabarettist, Komponist und Schriftsteller, seit 1943 US-Staatsbürger.
  • William „Bill“ Kristol (geb. 23. Dezember 1952 in New York Stadt), Sohn von Irving Kristol, ist ein politischer Kommentator und „neokonservativer“ Politiker in den USA.
  • Arthur Kronfeld (* 9. Januar 1886 in Berlin; gest. 16. Oktober 1941 in Moskau) war ein Psychiater. Er war Mitbegründer und Organisator des privaten Instituts für Sexualwissenschaft des Juden Magnus Hirschfeld, an dem er sieben Jahre tätig war.
  • Paul Krugman (geb. 28. Februar 1953 in Albany, New York) ist ein Ökonom und Autor in den USA, 2008 gab man ihm den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.
  • Stanley Kubrick (geb. 26. Juli 1928 in New York Stadt; gest. 7. März 1999 in Childwickbury Manor bei London) war ein Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in den USA.
  • Jürgen Kuczynski (geb. 17. September 1904 in Elberfeld; gest. 6. August 1997 in Berlin) war ein Politökonom. Seit 1930 KPD-Mitglied, arbeitete er ab 1936 für den US-Geheimdienst und hatte nach dem Zweiten Weltkrieg Funktionärsposten in der DDR inne.
  • Béla Kun (geb. 20. Februar 1886 in Böhmischdorf, Siebenbürgen; gest. 29. August 1938 in Moskau) als Béla Kohn, war ein Bolschewist (Gründer der ungarischen kommunistischen Partei), terroristischer Beherrscher der von ihm ausgerufenen Ungarischen Räterepublik 1919 und Massenmörder.

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Fußnoten

  1. Sheldon Adelson: Israel and Immigration Artikel von Kevin MacDonald vom 21. Juni 2012
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 David Korn: Wer ist wer im Judentum? – FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
  3. „Ackermann gesteht falsche Aussage im Kirch-Prozess ein“, FAZ (faz.net), 7. September 2014
  4. Joseph Wulf (1912–1974 – Selbsttötung in Berlin) machte in Krakau eine Ausbildung zum Rabbiner, übersiedelte 1952 in die BRD und veröffentlichte hier bei geneigten Verlagen, als „Historiker“ auftretend, obwohl er nie Geschichte studiert hatte, eine große Zahl von tendenziös zusammengestückelten „Dokumentationen“ zu Themenbereichen aus dem Dritten Reich.
  5. „Warum ist die Nazi-Kunst obszön, Mister Adam?“, FAZ-Magazin, 12. Februar 1993
  6. Sheldon Adelson Pledges $100 Million to Elect Trump President, breitbart.com, 14. Mai 2016
  7. Siehe Artikel Theodor W. Adorno, dort unter „Deutschfeindliche Äußerungen“
  8. [Schulamit Aloni über „Antisemitismus“.
  9. Nach Presseberichten trug er am 28. August 2012 eine jüdische Kippa (runde Kopfbedeckung), als er im Berliner Stadtteil Schöneberg mit seiner kleinen Tochter unterwegs war. Von vermutlich arabischen Jugendlichen wurde er gefragt, ob er Jude sei und – als er es bejahte – verprügelt. Er sei von dem Angriff auf seine Person nicht überrascht gewesen, sagt er – sehe er doch ein generelles Erstarken des Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft. Antisemitische Provokationen und Anpöbeleien gehörten zum Alltag jedes Menschen, der sich in Deutschland in der Öffentlichkeit als jüdisch identifizieren lasse, so Alter. Der Antisemitismus aber sei kein Problem, das sich auf die muslimische Minderheit beschränken lasse. Er habe den Eindruck, dass in Deutschland zusehends ein Klima entstanden sei, in dem Antisemitismus eine höhere Akzeptanz gewinne. Die BRD schaltete zur Ermittlung umgehend den „Staatsschutz“ ein.
  10. Gilad Atzmon: Der wandernde - Wer? Eine Studie jüdischer Identitätspolitik, Zambon Verlag, 2012, ISBN 978-3889751997
  11. Zu neueren Entwicklungen bei Atzmon siehe Gilad Atzmon has found his rabbi
  12. Israel – Mit einem Bein im Gefängnis – Haftantritte, Prozeßbeginn und Anklageerhebung, tagesspiegel.de, 01. September 2009
  13. Charakterisierung im Lexikon „Prominente ohne Maske DDR”
  14. [http://articles.cnn.com/2005-09-08/politics/berger.sentenced_1_sandy-berger-documents-terror-threats?_s=PM:POLITICS CNN: Geldstrafe von 50.000 Fed-Dollar
  15. „Berggruen hat mit Karstadt bisher 40 bis 50 Millionen Euro verdient“, sagte Karstadt-Aufsichtsrat und Verdi-Vertreter Arno Peukes gegenüber der „Wirtschaftswoche“.„Berggruen hat bis zu 50 Millionen Euro verdient“ Wirtschaftswoche (wiwo.de), 16. August 2014
  16. Forbes-Profil Nicolas Berggruen
  17. schreibt das „Neue Lexikon des Judentums“ über Eduard Bernstein
  18. Autobiografie – Maxim Biller und das Leben als „gebrauchter Jude“, morgenpost.de, 4. Dezember 2009
  19. Forbes Magazine: Weltrangliste der Milliardäre
  20. Näheres unter Suchmaschine; siehe auch Eintrag zu David Bodnick in der englischsprachigen Metapedia
  21. Aage Niels Bohr – Dänischer Atomphysiker Aage Bohr mit 87 gestorben, Deutschlandradio Kultur, 11. September 2009
  22. „Steuer-Ärger: Justiz durchleuchtet das System Brauner“, Berliner Kurier (berliner-kurier.de), 2. Februar 2014
  23. „The Italian-born Bruni, 46, told the newspaper that her father was Jewish and that while Sarkozy had a Jewish grandfather he also has a Jewish grandson, Solal, through his son Jean’s 2008 marriage to Jewish heiress Jessica Sebaoun.“ „Carla Bruni ‘crazy about Israel’“, The Times of Israel (timesofisrael.com), 13. April 2014; abgerufen am 17. August 2014
  24. Siehe Artikel Theodor W. Adorno, dort unter „Deutschfeindliche Äußerungen“
  25. Forbes-Profil Barry Diller
  26. Zum Plagiarismus Einsteins siehe den entsprechenden Abschnitt des Artikels → Albert Einstein.
  27. Foto von Alfred Eisenstaedt im August 1945 am Times Square unmittelbar nach der Kapitulation der Japaner
  28. 28,0 28,1 USA: Obamas Stabschef schätzt Politik im Rambo-Stil, 6. November 2008
  29. Susan Baer: „Brothers: Rahm Emanuel and His Family” In: The Washingtonian Mai 2008
  30. Johannes Rogalla von Bieberstein: „Jüdischer Bolschewismus“ – Mythos und Realität. Mit einem Vorwort von Ernst Nolte. Ares-Verlag, Graz 2010, ISBN 978-3902475756, S. 212
  31. Anatoli Michailowitsch Iwanow: Logik des Alptraums Verlag der Freunde, 1995 (Russisch 1993), ISBN 3-9803896-4-2
  32. Mandantenbetrüger Ed Fagan verliert Anwaltslizenz Bericht der Neuen Zürcher Zeitung vom 25. Juni 2009
  33. Offener Brief von Victor E. Wagner, Präsident B’NAI B’RITH Österreich „...Gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sowohl Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, als auch Ihre Gattin Familien mit jüdischen Vorfahren entstammen...“; abgerufen am 6. September 2012
  34. Bericht DiePresse.com vom 26. November 2009
  35. Bericht der Welt vom 2. Juni 2012
  36. FAZ, 20. November 2015 [1]
  37. Über Foxman heißt es auf der Netzpräsenz der ADL „He has had six audiences with Pope John Paul II, four with Pope Benedict XVI, and recently met with the newly installed Pope Francis.“
  38. ITV investigation: Politician Sir Clement Freud accused of child sexual abuse, itv.com, 14. Juni 2016
  39. Spekulationen um Maddie McCann: Freuds pädophiler Enkel Clement könnte etwas mit dem Fall zu tun haben, rtlnext.de, 28. Juni 2016
  40. The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 1976
  41. Tim Russert Show, CNBC, 13. September 2003, zit. nach Greg Grandin: „Your Americanism and Mine: Americanism and Anti-Americanism in the Americas“, in: American Historical Review, Bd. 111, Nr. 4 (Oktober 2006), S. 1066
  42. Kurt F. Stone: „The Jews of Capitol Hill. A Compendium of Jewish Congressional Members“, S. 406: Geithner, Timothy
  43. Deutschlandradio Kultur, 10. November 2010: „Bei einem Simultan-Schachturnier ... in Israel sollen viele Gegner des Großmeisters Alik Gershon noch nicht einmal gewusst haben, wie man den Springer richtig setzt. Gershon hatte 523 Partien gleichzeitig gespielt, 86 Prozent davon gewonnen und war damit ins Guiness-Buch der Rekorde gekommen. Die Guinness-Verantwortlichen erklärten ..., man überlege, die Regeln zu ändern und das Niveau der Schach-Gegner zu überprüfen.“
  44. Bevölkerung der USA Angabe des Statistikunternehmens Statista (Hamburg)
  45. Freiburg zahlt eine Million Entschädigung für NS-Raubkunst, Deutschlandradio Kultur, 18. September 2009
  46. Daniel Jonah Goldhagen: Peddler of Hate Artikel von Edmund Connelly vom 18. Dezember 2009
  47. Quelle: Helmuth Mosberg: Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland, Universitas Verlag, München, 1991, S. 118
  48. Evelyn Hecht-Galinski: »Das elfte Gebot: Israel darf alles«. Klartexte über Antisemitismus und Israel-Kritik
  49. Der Spiegel, 26. April 2012
  50. Die Welt, 10. Juli 2012
  51. „He hated Britain and excused Stalin's genocide. But was hero of the BBC and the Guardian, Eric Hobsbawm a TRAITOR too?“ Daily Mail (dailymail.co.uk), 2. Oktober 2012
  52. Werner Jochmann: Monologe im Führerhauptquartier, Hamburg 1980, S. 93
  53. Magazin Forbes: Profil Carl Icahn
  54. Ermittlungsbericht Dick Marty vom 7. Juni 2007
  55. Lasha Darkmoon: Masters of Porn - The Systematic Promotion of Sexual Deviance Artikel vom 6. Juni 2012
  56. The Jewish Chronicle online Bericht vom 7. Juli 2011, abgerufen am 25. August 2014
  57. Haaretz: Israeli Jew turned Catholic priest named head of papal court Bericht vom 3. Juni 2011
  58. Siehe auch Kevin MacDonald: Crypto-Judaism in the Catholic Church Artikel vom 7. Juni 2011
  59. Yosef: Gentiles exist only to serve Jews, Jerusalem Post, 18. Oktober 2010 - Bericht von Jonah Mandel
  60. Johannes Rogalla von Bieberstein: „Jüdischer Bolschewismus“ – Mythos und Realität (Ausgabe 2010), S. 93
  61. Die ZEIT: „Amerika ist nicht mehr, was es war“ „Sechs Katholiken und drei Juden teilen sich künftig die Macht am Obersten Gericht.“ – Bericht vom 28. Juni 2010
  62. Bevölkerung der USA Angabe des Statistikunternehmens Statista (Hamburg)
  63. David Korn: Wer ist wer im Judentum, Band 2, S. 156
  64. Tobias Langdon: Moshe Kantor’s Campaign to Stalinize Europe, The Occidental Observer, 5. März 2015
  65. Artikel Berliner Morgenpost vom 4. März 2012
  66. - Katsav im Gefängnis Bericht der FAZ vom 7. Dezember 2011
  67. Deutschlandradio Kultur, 29. September 2010: Hadwig Klemperer gestorben
  68. Quelle: Kevin MacDonald: „Stalins willige Vollstrecker - Juden als feindliche Elite in der UdSSR“, Kap. 2 seines Werks: Kulturumsturz, S. 82, unter Berufung auf Y. Slezkine (Jude): The Jewish Century, 2004)
  69. A.a.O., S. 82 (Fn. 181)
  70. Forbes-Profil Henry Kravis