Liste jüdischer Persönlichkeiten (n-z)

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Dies ist eine Liste jüdischer Persönlichkeiten. (Siehe auch: Kategorie: Person des Judentums) Ziel dieser Liste ist es, Personen zu erfassen, die für das Judentum relevant sind.

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Fußnoten


N

Benjamin Netanjahu, mehrmaliger Regierungschef Israels
Die „News of the World“ nutzen die deutsche Geschichte zur Hetze und verletzen das Recht auf Privatsphäre
Das „Newsweek“- Magazin gehört seit 2010 Sidney Harman.
  • Andreas Nachama (geb. 27. November 1951 in Berlin) ist ein Rabbiner und Berliner Multifunktionär im Shoaismus.
  • Werner Nachmann (geb. 12. August 1925 in Karlsruhe; gest. 21. Januar 1988 ebenda) war ein Geschäftsmann und Blockparteipolitiker (CDU). Von 1969 bis 1988 stand er dem Zentralrat der Juden vor. Er hat etwa 33 Millionen Deutsche Mark an Zinserträgen von Wiedergutmachungsgeldern, die das politische Personal bewilligte, veruntreut. Auf Verwendungsnachweise wurde verzichtet, der Verbleib der Gelder ist bis heute ungeklärt.
  • Mordechai Namir (geb. 23. Februar 1897 in der Ukraine; gest. 22. Februar 1975 in Tel Aviv) war ein israelischer Politiker.
  • Michael Naumann (geb. 8. Dezember 1941 in Köthen) ist ein ehemaliger BRD-Blockparteipolitiker (SPD), Publizist und Verleger. Von 1998 bis 2001 war er Kulturstaatsminister der BRD. In dieser Zeit (2000) spielte Naumann eine tragende Rolle beim Ankauf einer Gemäldesammlung des jüdischen Kunsthändlers → Heinz Berggruen für 240 Millionen D-Mark zu Lasten des deutschen Steuerzahlers.
  • Boris Nemzow (geb. 9. Oktober 1959 in Sotschi; gest. 27. Februar 2015 in Moskau) war ein Radiophysiker und Politiker in Rußland.
  • Benjamin Netanjahu (geb. 21. Oktober 1949 in Tel Aviv), auch Binjamin Netanjahu, ist ein israelischer Politiker des Likud-Blocks. Er wurde erstmals im Mai 1996 Regierungschef und ist es aktuell (2026).
  • John von Neumann (geb. 28. Dezember 1903 in Budapest als Neumann János Lajos ; gest. 8. Februar 1957 in Washington) war als Chef-Mathematiker an der Entwicklung der US-amerikanischen Atombombe in Los Alamos während des Zweiten Weltkrieges beteiligt. Er hatte in Deutschland studiert und sich 1927 in Berlin habilitiert. Von 1931 bis 1933 hatte er dort als Professor gelehrt und war dann in die USA gegangen, wo er einen Lehrauftrag in Princeton erhielt.
  • Samuel Irving Newhouse, Jr. (geb. 8. November 1927 in Neuyork) war ein Verleger in den USA, u. a. Herausgeber von vielen Magazinen wie Vogue, Vanity Fair, The New Yorker und Portfolio. Die Zeitschrift Forbes führte Newhouse im Jahr 2006 auf Rang 26 in einer Liste der reichsten Personen in den USA.
  • Paul Newman (geb. 26. Januar 1925 in Shaker Heights, Ohio; gest. 26. September 2008 in Westport, Connecticut) war ein Schauspieler und Filmregisseur. 1954 gab er sein Filmdebüt in Hollywood. Er spielte u. a. in „Die Farbe des Goldes“.
  • Randy Newman (geb. 28. November 1943 in Los Angeles) ist ein Sänger, Pianist und Komponist in den USA.
  • Helmut Newton, eigentlich Helmut Neustädter (* 31. Oktober 1920 in Berlin; † 23. Januar 2004 in Hollywood/Los Angeles) war ein Fotograf und Werbefotograf.
The New York Times: Adolph Ochs, Arthur H. Sulzberger, Arthur O. Sulzberger, Arthur O. Sulzberger jr., Jill Abramson, Max Frankel,[Joseph Lelyveld, Abraham Michael Rosenthal
  • Leonard Simon Nimoy (geb. 26. März 1931 in Boston, Massachusetts; gest. 27. Februar 2015) war ein Schauspieler („Raumschiff Enterprise“ als Mister Spock), Regisseur und Filmproduzent in den USA.
  • Chaim Noll, eigentlich Hans Noll (geb. 13. Juli 1954 in Berlin) ist ein israelischer Schriftsteller. Noll wuchs in der DDR auf, 1998 erhielt er die israelische Staatsbürgerschaft.
  • Dieter Noll (geb. 31. Dezember 1927 in Riesa; gest. 6. Februar 2008 in Zeuthen) war ein Schriftsteller in der DDR. 1996 wurde er als Spitzel der DDR-Staatssicherheit enttarnt. Sein 1954 geborener Sohn Hans ist der in Israel lebende Schriftsteller Chaim Noll.
  • Max Nordau (1849–1923) war ein Schriftsteller und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation.
Albert Norden, Politbüromitglied, von 1958 bis 1981 zuständig für Agitation und „Westarbeit“ der Mauermörderpartei SED
  • Albert Norden (geb. 4. Dezember 1904 in Myslowitz, Landkreis Kattowitz; gest. 30. Mai 1982 in Berlin-Ost) war ein Berufskommunist, Funktionär der KPD und der SED. Der Sohn eines Rabbiners verließ 1920 das Realgymnasium Wuppertal-Elberfeld ohne Abschluss und trat 1921 der KPD bei. In den 1920er Jahren saß er wegen staatsfeindlicher Wühlarbeit mehrmals im Gefängnis. Von 1955 bis 1981 war er Mitglied des Zentralkomitees der SED und von 1958 bis 1981 des Politbüros, zuständig für Agitation und „Westarbeit“. Er inszenierte unter anderem – verschärft ab 1966 – eine mit der linken BRD-Presse koordinierte Verleumdungs- und Schmutzkampagne gegen den Bundespräsidenten Heinrich Lübke.
  • Alfred Nossig (geb. 18. April 1864 in Lemberg; gest. 22. Februar 1943 in Warschau) war ein Bolschewist und Schriftsteller.
  • Martha Nussbaum, geborene Craven, (geb. 6. Mai 1947 in Neuyork Stadt; auch: Martha C. Nussbaum, Martha Craven Nussbaum) ist eine Jura-Professorin in den Vereinigte Staaten von Amerika. Sie propagiert Feminismus und „Multikulturalismus“. Dafür gab ihr im Februar 2009 das steuerfinanzierte Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) 100.000 Euro in Form eines Preises (A.SK Social Science Award). Das WZB ist ein außeruniversitäres Institut, das intellektuelle Hilfestellung für die BRD-Demokratie und für den Volksaustausch liefern soll.

O

Ehud Olmert, Ex-Regierungschef Israels, Häftling vom 15. Februar 2016 bis zum 2. Juli 2017
Schiffstransportunternehmer Sammy Ofer
Präsidentin, Safra A. Catz
Gründer, Lawrence Ellison
  • Adolph Simon Ochs (geb. 12. März 1858 in Cincinnati; gest. 8. April 1935 in Chattanooga (Tennessee)) war ein Reporter und Verleger. Im Jahre 1896 kaufte er die „New York Times“ und entwickelte sie mit harschen Geschäftsmethoden zu einem Blatt, das wie kaum ein anderes Einfluss auf die kulturelle, wirtschaftliche und politische Entwicklung in den USA nimmt.
  • Abi Ofarim, geb. Abraham Reichstadt (geb. 5. Oktober 1937 in Safed, Galiläa in Palästina) ist ein israelischer Sänger und Produzent, der zwischen 1959 und 1969 zusammen mit seiner damaligen Frau Esther als das Gesangsduo Esther & Abi Ofarim auftrat. Ende der 1960er Jahre war er mit der als Darstellerin auftretenden judäozentrischen Aktivistin Iris Berben liiert, aus deren Beziehung Oliver Berben entstammt.
  • Sammy Ofer (geb. 22. Februar 1922 in Rumänien als Shmuel Hershkovitz; gest. 3. Juni 2011 in Tel Aviv) war ein israelischer Geschäftsmann (Reederei, Transportgewerbe). Mit einem Vermögen von ca. 6,5 Milliarden Fed-Dollar war seine Familie im Jahr 2010 die reichste Israels.[1]
  • Jacques Offenbach (geb. 20. Juni 1819 in Köln; gest. 5. Oktober 1880 in Paris; geboren als Jakob Offenbach) war ein Operettenkomponist und Cellist.
  • Marian Offman (geb. 15. Februar 1948 in München) ist ein Immobilienverwalter, Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde von München und Oberbayern, Stadtrat in München (Christenpartei CSU), aktiv im Shoaismus.
  • David Fjodorowitsch Oistrach (geb. 30. September 1908 in Odessa; gest. 24. Oktober 1974 in Amsterdam) war als Geiger ein Staatskünstler in der Sowjetunion und Mitglied des Jüdischen Antifaschistischen Komitees (JAK), eines 1942 gegründeten Instruments der sowjet-bolschewistischen Auslandspropaganda, gerichtet vor allem gegen das Deutsche Reich. Mitglied in diesem Komitee war auch Ilja Ehrenburg. David Oistrach war der Vater des Geigers Igor Oistrach.
  • Camillo Olivetti (geb. 13. August 1868 in Ivrea; gest. 4. Dezember 1943 in Biella) war ein Ingenieur in Italien und Gründer der Firma Olivetti.
  • Ehud Olmert (geb. 30. September 1945 in Binjamina, Israel) war ein israelischer Politiker und von April 2006 bis März 2009 Regierungschef Israels. Am 24. September 2012 wurde er vom Bezirksgericht in Jerusalem wegen Untreue zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt, am 31. März 2014 erneut wegen Bestechlichkeit („Annahme eines sechsstelligen Betrages“). Am 13. Mai 2014 folgte der Ausspruch des Strafmaßes: sechs Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von umgerechnet 200.000 Euro. Olmert kündigte an, das Urteil anzufechten. Am 15. Februar 2016 musste er schließlich eine 18-monatige Haftstrafe wegen Bestechlichkeit während seiner Zeit als Handelsminister antreten. Einen weiteren Monat musste er absitzen, weil er versucht hatte, seine ehemalige Kanzleichefin von einer Aussage gegen ihn abzuhalten. Am 2. Juli 2017 entließ man ihn vorzeitig.
  • Ryan O’Neal (geb. 20. April 1941 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein Schauspieler in den USA, bekanntgeworden durch die männliche Hauptrolle im Film Love Story (1970). Er ist der Vater der Schauspielerin Tatum O'Neal.
  • August Oppenheim (geb. 5. Juni 1859 in Frankfurt am Main; gest. 23. Mai 1932 in Wiesbaden) war ein Übersetzer ins Deutsche (u. a. Shakespeare) und Schriftsteller mit dem Pseudonym Hans Olden.
  • Ann L. Oppenheimer (1912-2008) war die vermögende Tochter von Julius Oppenheimer, bekannt durch "Adler & Oppenheimer AG", zeitweilig größter Konzern der europäischen Lederindustrie.</!-->
  • Ernest Oppenheimer ursprünglich Ernst Oppenheimer (geb. 22. Mai 1880 in Friedberg (Hessen); gest. 25. November 1957 in Johannesburg (Südafrika)) war ein Diamanten- und Goldbergbauunternehmer und Finanzier. Er war Begründer des Diamantenkartells unter der Firma De Beers und gründete die Anglo American Corporation von Südafrika.
  • Harry Frederick Oppenheimer (geb. 28. Oktober 1908 in Kimberley; gest. 19. August 2000 in Johannesburg, Südafrika) war ein Geschäftsmann in Südafrika und als Öl-, Diamant- und Goldminenbesitzer (De Beers) einer der Superreichen der Welt. In den 1970-er und 1980-er Jahren finanzierte er die weißenfeindliche Progressive Federal Party.
  • Jerry Oppenheimer, ist ein Journalist, Autor, Produzent von TV-Nachrichtensendungen und Dokumentationen. Er hat mehrere unautorisierte Biographien von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verfasst; so u. a. über Hillary und Bill Clinton, Anna Wintour, Rock Hudson, Martha Stewart, Barbara Walters, Ethel Kennedy und Jerry Seinfeld.
  • Nicholas „Nicky“ F. Oppenheimer (geb. 8. Juni 1945 in Johannesburg, Südafrika) wurde 1983 stellvertretender Vorsitzender bei Anglo American, übernahm 1998 den Vorsitz von De Beers und der Diamond Trading Company in Südafrika. Mit einem Vermögen von 6,8 Mrd. Fed-Dollar war er laut der Forbes-Liste zeitweilig der reichste Afrikaner (Stand: März 2012).[2]
  • Benno Orenstein (geb. 2. August 1851 in Posen; gest. 11. April 1926 in Berlin) war ein Eisenbahn-Industrieller und Kommerzienrat. Er gründete 1876 zusammen mit seinem jüdischen Freund Arthur Koppel das Baumaschinenunternehmen „Orenstein & Koppel“.
  • Peter R. Orszag (geb. 16. Dezember 1968 in Boston, Massachusetts) ist ein Wirtschaftswissenschaftler in den Vereinigten Staaten. Er fungierte von Januar 2007 bis November 2008 als Direktor des Congressional Budget Office, das für die Haushaltsplanung beim Kongreß der USA zuständig ist. Im Anschluß verwaltete er vom 20. Januar 2009 bis 30. Juli 2010 im Office of Management and Budget das US-Staatsdefizit. Sein Nachfolger wurde Jacob Lew.
  • Victor Ostrovsky (geb. 28. November 1949 in Edmonton, Kanada) ist ein ehemaliger Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad und Buchautor. Seine Sachbücher Der Mossad. Ein Ex-Agent enthüllt Aktionen und Methoden des israelischen Geheimdienstes und Geheimakte Mossad. Die schmutzigen Geschäfte des israelischen Geheimdienstes erschienen international in hohen Auflagen.
  • Amos Oz, gebürtig Amos Klausner (geb. 4. Mai 1939 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller.

P

Eine Marke von Rupert Murdoch
Machte 2012–14 die Schulpläne für französische Kinder: Vincent Peillon (Foto: 2005)
Modemarke Fred Perry; der berühmte Tennisspieler Frederick John Perry (1909–1995) war kein Jude, allerdings gründete er die Firma 1952 gemeinsam mit dem jüdischen Geschäftsmann und Fußballer in Österreich Tibby Wegner.
Herbert Lands Polaroid
  • William S. Paley (geb. 28. September 1901 in Chicago, Illinois; gest. 26. Oktober 1990 in Neuyork Stadt), gründete 1928 CBS Radio und baute es später zu einem Multimilliarden-Dollar-Fernsehimperium aus.
  • Lilli Palmer, gebürtig Lilli Marie Peiser (geb. 24. Mai 1914 in Posen Stadt; gest. 27. Januar 1986 in Los Angeles) war eine Schauspielerin und Autorin.
  • Gwyneth Paltrow (geb. 27. September 1972 in Los Angeles) ist eine Schauspielerin in den USA und Oscar-Preisträgerin.
  • Ilan Pappe, gelegentlich Ilan Pappé oder Ilan Papeh (geb. 1954 in Haifa) ist ein israelischer Historiker.
  • Bertha Pappenheim (1859–1936) war Gründerin des Jüdischen Frauenbundes. Bekannt wurde sie darüber hinaus als Patientin Anna O. Die von Josef Breuer zusammen mit Sigmund Freud in den Studien über Hysterie veröffentlichte Fallgeschichte war für Freud Ausgangspunkt weiterer Theorien.
  • Boris Leonidowitsch Pasternak (geb. 10. Februar 1890 in Moskau; gest. 30. Mai 1960 in Peredelkino bei Moskau) war ein Schriftsteller in der Sowjetunion. International bekannt wurde er vor allem durch seinen Roman Doktor Schiwago. 1958 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen, den er jedoch aus politischen Gründen nicht annehmen konnte. Er war ein Sohn des jüdischen Malers Leonid Pasternak.
  • David Paterson (geb. 20. Mai 1954 in Brooklyn, Neuyork Stadt) ist ein Politiker in den USA (Demokrat) und war vom 17. März 2008 bis Ende 2010 Gouverneur von Neuyork. Im Februar 2010 hatte Paterson wegen Kriminalermittlungen (Amtsmißbrauch) gegen ihn erklärt, nicht mehr als Gouverneur anzutreten.
  • Alan Patricof (geb. 1935) ist ein Risikokapitalist in den USA. Im Jahr 2000 kaufte er der BRD die Bundesdruckerei ab. Neuer Eigentümer wurde seine Firma Apax Partners & Co. 2002 wurde der Erwerb im Rahmen einer drohenden Zahlungsunfähigkeit wieder verkauft.
  • Ana Pauker (geb. 13. Februar 1893 in Codaesti, Rumänien, als Hannah Rabinsohn; gest. 14. Juni 1960 in Bukarest) war eine Bolschewistin in Rumänien, unter anderem Außenministerin von 1947 bis 1952, Mitglied der Komintern. 1953 wurde sie entmachtet, aber nicht bestraft.
  • Lou Pearlman (geb. 19. Juni 1954 in Queens, Neuyork) war ein Geschäftsmann in den USA, u. a. Fluglinienbetreiber. Er wurde bekannt als Musikmanager der Gruppen „Backstreet Boys“ und „*NSYNC“. 2008 gestand er, er habe mit einem Schneeballsystem Anleger um mehr als 300 Millionen Fed-Dollar betrogen und wurde deshalb im Mai 2008 zu 25 Jahren Gefängnis wegen Betrugs verurteilt. Die amerikanische Polizei wurde seiner habhaft, weil ein deutsches Touristenpaar ihn in einem Hotel auf Bali erkannt hatte.
  • Arthur Penn (geb. 27. September 1922 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 28. September 2010 in Manhattan, New York) war ein Filmregisseur in den USA. Er drehte 1967 seinen Film über das Gangsterpaar Bonnie Parker und Clyde Barrow, gespielt von Faye Dunaway und Warren Beatty. Der Streifen brach mit seinen sexuellen Anspielungen und blutigen Szenen mit vielen Tabus der damaligen Zeit und wurde ein Welterfolg.
  • Leo Penn (geb. 27. August 1921 in Lawrence, Massachusetts; gest. 5. September 1998 in Los Angeles) war ein Filmregisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent in den USA. Leo Penn, Vater der Schauspieler Sean, Chris Penn und des Musikers Michael Penn, war als Regisseur für Fernsehserien tätig wie Bonanza, Ben Casey, Laredo, Raumschiff Enterprise, Unsere kleine Farm, Trapper John, M.D., Magnum, P.I., Cagney & Lacey, Columbo, Matlock, Christine Cromwell.
  • Sean Penn (geb. 17. August 1960 in Santa Monica, Kalifornien) ist ein Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor in den USA. Als Schauspieler wurde er 2004 und 2009 mit einem Oscar ausgezeichnet. Von 1985 bis 1989 war er mit der Sängerin Madonna verheiratet.
  • Sally Perel, eigentlich Salomon Perel (geb. 21. April 1925 in Peine) ist ein Kryptojude, der sich mit gefälschten Papieren in die Hitler-Jugend eingeschlichen hatte. Nach dem Ende des 1939 von England entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der USA zum Weltkrieg wurde, flüchtete Perel nach Palästina und lebte fortan nach jüdischer Tradition. Er schrieb ein Buch mit dem Titel „Hitlerjunge Salomon“, das von der Jüdin Agnieszka Holland verfilmt wurde.
  • Ronald Perelman (geb. 1. Januar 1943 Greensboro, North Carolina) ist ein Oligarch in den USA. Er kauft und verkauft Unternehmen, investierte in Autos, Banken und Zigarren. Sein Vermögen wurde im September 2012 auf 12 Milliarden Fed-Dollar geschätzt.[3]
  • Shimon Peres, geb. Szymon Perski (geb. 2. August 1923 in Wiszniewo, Polen; gest. 28. September 2016 in Tel Aviv) war ein israelischer Politiker und von 2007 bis zum 24. Juli 2014 als Nachfolger von Moshe Katzav Staatspräsident Israels. Peres war illegaler Waffenhändler und bekam 1994 den Friedensnobelpreis verliehen. Zum Völkermord an den Armeniern meinte er: „Die Armenier sind durch eine Tragödie gegangen, es war aber kein Genozid.“[4]
  • Richard Perle (geb. 16. September 1941 in Neuyork Stadt) ist ein Politiker in den USA, der von 1987 bis 2004 für das Defense Policy Board Advisory Committee arbeitete. Er war unter der ersten Regierung von George W. Bush von 2001 bis März 2003 auch dessen Vorsitzender und musste wegen massiver öffentlicher Kritik auf Grund angeblicher Interessenkonflikte vom Vorsitz zurücktreten. Perle ist Mitglied der „Denkfabrik“ American Enterprise Institute (AEI) und nach dem Ende der Ära Bush wieder Geschäftsmann.
  • Itzhak Perlman (geb. 31. August 1945 in Jaffa) ist ein israelischer Geiger.
  • Isaac Perlmutter (geb. 1945) ist ein Geschäftsmann und Finanzier in den USA. Am 1. Januar 2005 wurde er Comic-Chef von Marvel Entertainment. Er war auch der Besitzer von Remington Products und Toy Biz. 2009 kaufte sich der Disney-Konzern bei Marvel Comics ein. Sein Vermögen wurde auf 2,3 Mrd. Fed-Dollar geschätzt (September 2012).[5]
  • Madeleine Petrovic (geb. 25. Juni 1956 in Wien, Geburtsname Demand - kommt von Diamant) ist eine Juristin und Politikerin der Grünen Partei Österreichs. Die Rabbinertochter war von 1994 bis März 1996 Bundessprecherin der Grünen.
  • Gregory Pincus (geb. 9. April 1903 in Woodbine, New Jersey; gest. 22. August 1967 in Boston, Massachusetts) war ein Physiologe, der an der Entwicklung der Anti-Baby-Pille beteiligt war.
  • Pink (geb. 8. September 1979 in Doylestown, Pennsylvania; bürgerlicher Name Alecia Beth Moore) ist eine Sängerin und Schauspielerin in den USA.
  • Steven Pinker (geb. 18. September 1954 in Montreal) ist ein Professor für Psychologie an der Harvard Universität in den USA.
  • Harold Pinter (geb. 10. Oktober 1930 in London; gest. 24. Dezember 2008) war ein Theaterautor und Regisseur im Vereinigten Königreich und Träger des Literaturnobelpreises 2005. Pinter hat für Theater, Hörfunk, Fernsehen und Kinofilme geschrieben. Viele seiner frühen Werke werden zum „Absurden Theater“ gezählt.
  • Daniel Pipes (geb. 9. September 1949 in Boston, Massachusetts) ist ein Politiker und Publizist in den USA, der sich auch als „Islamkritiker“ profiliert. Unter US-Präsident George W. Bush hatte er einen Posten als Leiter des United States Institute of Peace inne (2003).
  • Roman Polański (geb. 18. August 1933 in Paris; eigentlich Rajmund Roman Liebling) ist ein Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler, der in Polen aufwuchs und seit 1963 zunächst in England, dann in den USA lebte. Er schuf bekannte Filme wie Tanz der Vampire (1967) und Rosemaries Baby (1968). 1969 wurde seine zweite und damals hochschwangere Frau Sharon Tate, die die Rolle der Sarah in Tanz der Vampire gespielt hatte, durch Anhänger des Sektenführers Charles Manson ermordet. 1975 erwarb Polanski die französische Staatsbürgerschaft. Diese schützte ihn, als er 1977 in Los Angeles wegen Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel eines damals 13 Jahre alten Mädchens angeklagt wurde. Er verließ noch im gleichen Jahr die USA. Danach hatte er mit juristischen Querelen in Europa zu kämpfen.
  • Léon Poliakov (geb. 25. November 1910 in St. Petersburg, Rußland; gest. 8. Dezember 1997 in Orsay, Frankreich) war ein Publizist, der als Nichthistoriker vorwiegend historisierende Judaika sowie verfälschende Dokumentationen zum Dritten Reich veröffentlichte, die weite Verbreitung fanden.
  • Natalie Portman, eigentlich Natalie Hershlag (geb. 9. Juni 1981 in Jerusalem) ist eine israelische Schauspielerin in den Vereinigten Staaten.
  • Alan Posener (geb. 1949 in London) ist ein in der BRD tätiger Zeitungsschreiber mit britischem Pass. Er ließ sich in der BRD für den Schuldienst ausbilden und war während seiner Studienzeit als Kader des Kommunistischen Studentenverbandes und der maoistischen KPD-AO aktiv. Nach dem Staatsexamen war Posener kurzzeitig Lehrer in Berlin und verließ dann den Schuldienst, wie er sagt, aus Langeweile. Er wurde Korrespondent für Politik und Geschichte der Springer-Zeitung Welt am Sonntag (WamS).
  • Hugo Preuß (geb. 28. Oktober 1860 in Berlin; gest. 9. Oktober 1925 ebenda) war ein Jurist und Politiker. Nach der Novemberrevolte 1918 wurde Preuß am 15. November 1918 zum Staatssekretär des Reichsamts des Innern berufen und mit dem Entwurf einer Reichsverfassung (Weimarer Reichsverfassung) beauftragt, die er am 3. Februar 1919 vorlegte und die mit gewissen Änderungen am 14. August 1919 in Kraft trat.
  • André Previn, eigentlich Andreas Ludwig Priwin (geb. 6. April 1929 in Berlin; gest. 28. Februar 2019 in New York) war ein Pianist, Komponist und Dirigent mit amerikanischem Pass. Er war zeitweilig mit der Schauspielerin Mia Farrow und später von 2002 bis 2006 mit der Geigenvirtuosin Anne-Sophie Mutter verheiratet.
  • Katie Price (geb. 22. Mai 1978 in Brighton, England) eigentlich Katrina Alexandra, geborene Infield; ist ein Fotomodell und unter dem Namen Jordan bekanntgeworden. Ihre Großmutter mütterlicherseits war Jüdin.
Gavrilo Princip, Mörder des Erzherzogs Franz Ferdinand
  • Gavrilo Princip (geb. 25. Juli 1894 in Obljaj, Bosnien; gest. 28. April 1918 in Theresienstadt) verübte das tödliche Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie in Sarajevo am 28. Juni 1914. Dies war der Anlass für die „Julikrise“ war, die in ihrem Verlauf den Ersten Weltkrieg gegen Deutschland auslöste. Princip galt im kommunistischen Jugoslawien als Volksheld.
  • Alfred Pringsheim (geb. 2. September 1850 in Ohlau, Provinz Schlesien; gest. 25. Juni 1941 in Zürich) war ein Mathematiker. Sein Vater war der Eisenbahnunternehmer und Kohlegrubenbesitzer Rudolf Pringsheim (1821–1901), der ein großes Erbe hinterließ. Im Jahr 1913 verfügte Alfred Pringsheim über ein Vermögen von 13 Millionen und ein jährliches Einkommen von 800.000 Mark. Seine Tochter Katharina (Katia) heiratete den Volksverräter Thomas Mann.
  • Marcel Proust (geb. 10. Juli 1871 in Paris; gest. 18. November 1922 ebenda) war ein Schriftsteller in Frankreich. Von seinem ersten Buch, der Prosasammlung „Freuden und Tage“, konnte der im BRD-Feuilleton berühmte Mann in 22 Jahren 300 Exemplare absetzen.
  • Joseph Pulitzer auch József Pulitzer, (geb. 10. April 1847 in Makó, Ungarn; gest. 29. Oktober 1911 in Charleston, South Carolina) war ein Journalist, Herausgeber und Zeitungsverleger. Er war Stifter des nach ihm benannten Presse-Preises „Pulitzer-Preis“ sowie Gründer einer journalistischen Ausbildungsstätte in den USA, der „Pulitzer-School“ (Columbia-Universität, Neuyork).

R

  • Jitzchak Rabin (geb. 1. März 1922 in Jerusalem; gest. 4. November 1995 in Tel Aviv) war Generalstabschef der israelischen Streitkräfte sowie Verteidigungsminister und zweimal Regierungschef Israels, erstmals von 1974 bis 1977 und nochmals von 1992 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1995. 1994 gab man Rabin gemeinsam mit seinem damaligen Außenminister Schimon Peres und dem damaligen Chef der palästinensischen Autonomiegebiete, Jassir Arafat, den Friedensnobelpreis.
  • Daniel Radcliffe (geb. 23. Juli 1989 in Fulham, London) ist ein Schauspieler, dessen Mutter Jüdin ist. Bekannt wurde er durch die Verkörperung des „Harry Potter“ in den Verfilmungen der gleichnamigen Romane von Joanne K. Rowling.
  • Luise Rainer (geb. 12. Januar 1910 in Düsseldorf; gest. 30. Oktober 2014 in London) war eine Schauspielerin. Sie war die erste Schauspielerin, die zweimal hintereinander einen Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.
„Objektivistin“ Ayn Rand (Rosenbaum)
  • Ayn Rand (eigentlich Alissa Sinowjewna Rosenbaum; geb. 2. Februar 1905 in Sankt Petersburg; gest. 6. März 1982 in Neuyork) war eine Schriftstellerin. Sie gilt als Begründerin des „Objektivismus“ und hat viele Verehrer unter Libertären.
  • Emil Rathenau (geb. 11. Dezember 1838 in Berlin; gest. 20. Juni 1915 ebenda), war ein Maschinenbauingenieur, Geschäftsmann und Mitgründer der „Deutschen Edison-Gesellschaft“, aus der 1887 die „Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft“ (AEG) hervorging. Er war der Vater des nachmaligen Reichsaußenministers Walther Rathenau.
  • Walther Rathenau (geb. 29. September 1867 Berlin, gest. 24. Juni 1922 ebenda), war ein Industrieller und Politiker in der Weimarer Republik. Seit 1899 war er in leitenden Positionen für die AEG tätig, zunächst im Vorstand, 1902–1907 als Geschäftsinhaber in der nahestehenden Berliner Handels-Gesellschaft (BHG), seit 1904 vom Aufsichtsrat der AEG aus, dessen Vorsitzender er 1912 wurde. Zugleich vereinigte er seit 1904 nach und nach mehr als 80 Aufsichtsratsposten auf sich. Am 31. Januar 1922 ernannte man ihn zum Reichsaußenminister. Er wurde vielfach als „Erfüllungspolitiker“ und als Weichensteller einer pro-sowjetischen Politik angesehen. Der Hochgrad-Freimaurer fiel einem Attentat zum Opfer.
Ratiopharm“ gehört inzwischen der israelischen „Teva Pharmaceutical Industries“.
Sumner Redstone, war Herr über MTV & VIVA
  • Sumner Redstone, eigentlich Sumner Murray Rothstein (geb. 27. Mai 1923 in Boston, Massachusetts; gest. 11. August 2020) war ein Medienoligarch in den USA. Er war der Mehrheitseigentümer und Vorstandsvorsitzende des US-Unternehmens National Amusements. Über diese Firma hielten Redstone und seine Familie die Mehrheit an den Unternehmen Viacom und CBS Corporation. Als Eigentümer der Unrat- und Musiksender MTV Networks und VIVA, außerdem des Kinderkanals „Nickelodeon“ und „Comedy Central Germany“ sowie von „Black Entertainment Television“ (BET), Paramount Pictures und „MovieTickets.com“ übte er größten Einfluss aus, um vor allem junge Leute mit minderwertigem Kulturersatz zu kontaminieren. Sein Vermögen wurde auf 4,1 Mrd. Fed-Dollar geschätzt (September 2012).[6]
Sänger und Musiker Leonard Cohen und Lou Reed
  • Lou Reed (geb. 2. März 1942 in Freeport, Long Island, Neuyork, gest. 27.Oktober 2013 ebenda, eigentlich Lewis Allen Reed) war ein Musiker und Liedermacher in den USA.
Der jüdische „Zigarettenkönig“ David Schnur war ab Anfang der 1920-er Jahre in der Leitung der von ihm mitgegründeten Reemtsma AG (Hamburg), die durch zahlreiche Fusionen zum marktbeherrschenden Konzern mit etwa zwei Dritteln Anteil an der deutschen Tabakindustrie wurde.
  • Bar Refaeli (geb. 4. Juni 1985 in Hod haScharon, Israel) Rechtschreibvariante Bar Refali; ist ein israelisches Fotomodell. Sie war fünf Jahre mit dem deutschstämmigen US-amerikanischen Schauspieler Leonardo DiCaprio liiert.
  • Moshe Regev (geb. 1951) alias Moshe Regenstreich; ist ein israelischer Diamanten- und Waffenhändler. Ihm wurden Betrügereien, Urkundenfälschung und andere Delikte mit einem Schaden von Millionen Schweizer Franken zur Last gelegt.[7]
  • Wilhelm Reich (geb. 24. März 1897 in Dobzau, Galizien, Österreich-Ungarn; gest. 3. November 1957 in Lewisburg, Pennsylvania) war ein Nervenarzt und Geschlechtsforscher[8]. Er und der Schotte Alexander Sutherland Neill stellten in den 1920er Jahren ihre volkszersetzenden Theorien der sogenannten „Antiautoritären Erziehung“ vor, welche ein knappes halbes Jahrhundert später von der linken 68er-Bewegung aufgegriffen wurden. Er starb in einem Hochsicherheitsgefängnis.
Kommunistischer Geheimagent Marcel Reich-Ranicki, in jungen Jahren
  • Marcel Reich-Ranicki (geb. 2. Juni 1920 in Leslau, an der Weichsel; gest. 18. September 2013, gebürtig Marceli Reich, auch Marcel Reich) war ein kommunistischer Geheimagent in Polen und lebte seit 1958 als Publizist in der BRD. Reich-Ranicki war Ende 1944 in die polnische kommunistische Geheimpolizei UB (Urząd Bezpieczeństwa) eingetreten und hatte den Rang eines Hauptmanns inne, später spionierte er für den polnischen Auslandsgeheimdienst (MBP) und war Resident an der polnischen Botschaft in London – dort saß während des 1939 von England entfesselten Krieges die polnische Exilregierung. Trotz seiner Verdienste in der Geheimpolizei endete seine Karriere abrupt. Der Geheimdienst und das Außenministerium entließen ihn Anfang 1950. Seinen späteren Anträgen auf Wiedereintritt in den polnischen Geheimdienst und Rehabilitierung innerhalb der kommunistischen Partei wurde 1957 stattgegeben. Während einer Studienfahrt am 21. Juli 1958 in die BRD blieb Reich-Ranicki in Frankfurt am Main. 1973 konnte er durch Beziehungen zu dem FAZ-Herausgeber Joachim Fest Leiter der Literaturredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung werden. Reich-Ranicki lieferte wortreiche Elaborate zu literarischen Veröffentlichungen und wurde vom politisch-medialen Komplex der BRD hofiert, verehrt und mit Preisen ausstaffiert.
  • Marcel Reif (geb. 27. November 1949 als Marc Nathan Reif in Waldenburg, Schlesien) ist ein Sportkommentator.
  • Max Reinhardt (ursprünglich: Maximilian Goldmann; geb. 9. September 1873 in Baden bei Wien, Niederösterreich; gest. 31. Oktober 1943 in Neuyork) war ein Theaterregisseur, Intendant und Theatergründer.
  • Ira Rennert (geb. 1934 in Brooklyn, Neuyork) ist ein Industrieoligarch in den USA. Sein Vermögen wird auf 6,5 Mrd. Fed-Dollar geschätzt (September 2012)[9], er besitzt die größte Privatimmobilie in den USA, ihr Wert: 200 Mio. Fed-Dollar.[10]
Paul Julius Reuter war Gründer der Nachrichtenagentur.
  • Paul Julius Reuter (geb. 21. Juli 1816 in Kassel; gest. 25. Februar 1899 in Nizza; eigentlich Israel Beer Josaphat) war ein Nachrichtenhändler. Bekannt ist er vor allem als Begründer der Nachrichtenagentur Reuters Telegraphic Comp. Incorporated.
  • Emery Reves, alias Imre Rosenbaum, Imre Révész (geb. 16. Februar 1904 in Ungarn, gest. 4. Oktober 1981) war ein Journalist in den USA.
  • Ilja Richter (geb. 24. November 1952 in Berlin) ist ein Schauspieler, Synchronsprecher und Fernsehmoderator. Sein Vater war Kommunist und benannte seinen Sohn nach Ilja Ehrenburg. Bekannt wurde Ilja Richter in den 1970-er Jahren durch die ZDF-Musiksendung „Disco”.
  • Jeremy Rifkin (geb. 26. Januar 1943 in Denver, Colorado) ist ein „Globalisierungsforscher“ und Publizist sowie Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends (FOET; Sitz in Washington D.C., USA). Er ist Berater diverser Regierungen und auch der EU-Kommission. Rifkin glaubt an eine globale menschliche Familie.[11] Er möchte mit erneuerbaren Energien und mit globalen Kommunikationsnetzen eine „Neue Weltordnung“ erschaffen.
Reuven Rivlin, ehem. Präsident Israels
  • Tanya Roberts, eigentlich Victoria Leigh Blum (geb. 15. Oktober 1955 in Bronx, Neuyork Stadt) ist eine Schauspielerin in den USA (Drei Engel für Charlie (1980), Sheena – Königin des Dschungels (1984), James Bond 007 – Im Angesicht des Todes (1985)).
  • Randolf Alexander Rodenstock (geb. 31. März 1948 in München) war als Unternehmer und Wirtschaftsfunktionär tätig. Bis 2003 leitete er die Firma „Rodenstock“. Unter seiner Führung ging das Unternehmen nach 130jährigem Familienbesitz im Januar 2007 durch Verkauf der restlichen Firmenanteile an den anglosächsischen Finanzinvestor Bridgepoint. Der Vater war Rolf Rodenstock.
  • Rolf Rodenstock (geb. 1. Juli 1917 in München; gest. 6. Februar 1997 ebenda) war ein Ökonom, Leiter des Familienunternehmens Rodenstock und Wirtschaftsfunktionär; Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie von 1978 bis 1984.
  • Palina Rojinski (geb. 21. April 1985 in Leningrad, Sowjetunion) ist eine Moderatorin (für MTV, VIVA, ZDFneo, ProSieben, Sat.1) und Schauspielerin in der BRD.
  • Ida Roland, eigentlich Ida Klausner (geb. 18. Februar 1881 in Wien; gest. 27. März 1951 in Nyon, Schweiz) war eine Schauspielerin, die an deutschen Bühnen auftrat. Sie war die Frau des Gründers der Paneuropa-Bewegung und NWO-Theoretikers Coudenhove-Kalergi.
David Rosen, Oberrabbiner und Päpstlicher Ehrenritter
  • Levy Izhak Rosenbaum ist ein israelischer Verbrecher, der im Bereich Organhandel und Geldwäsche tätig war. Ende Juli 2009 wurde er festgenommen. Rosenbaum habe sich gerühmt, schon „recht viele” Nieren vermittelt zu haben. „Ich bin ein Matchmaker”.[12]
  • Albert G. Rosenberg (geb. 1918; gest. ?), war Offizier in der US-Armee im Zweiten Weltkrieg, zuständig für Psychologische Kriegführung, Informationsbeschaffung und alliierte Medienkontrolle.
  • Ethel Greenglass Rosenberg (geb. 28. September 1915 in Neuyork; gest. 19. Juni 1953 ebenda) war eine Kommunistin und wurde wegen Atomspionage für die Sowjetunion im Staatsgefängnis Sing Sing in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
  • Julius Rosenberg (geb. 12. Mai 1918 in Neuyork; gest. 19. Juni 1953 ebenda) war Kommunist und wurde wegen Atomspionage für die Sowjetunion im Staatsgefängnis Sing Sing in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
  • Irene Rosenfeld (geb. 3. Mai 1951 in Neuyork Stadt) ist Vorstands- (Juni 2006) und Chefin einer von dem Nahrungskonzern Kraft Foods Inc abgespaltenen Firma. Sie ist verheiratet mit dem Investment-Banker Richard Illgen und wohnt in Chicago.
  • Kurt Rosenfeld (geb. 1. Februar 1877 in Marienwerder; gest. 25. September 1943 in Neuyork) war ein sozialdemokratischer Politiker und Anwalt.
  • Hans Rosenthal (geb. 2. April 1925 in Berlin; gest. 10. Februar 1987 ebenda) war ein Radiounterhalter und späterer Fernsehquiz-Sendungsleiter im BRD-Behördenfernsehen.
  • Lea Rosh (geb. 1. Oktober 1936 in Berlin als Edith Renate Ursula Rosh) ist eine Shoaismus-Aktivistin und war lange Jahre Angestellte des BRD-Behördenfernsehens.
  • Steven J. Ross (geb. 17. September 1927 in Brooklyn; gest. 20. Dezember 1992 in Los Angeles) war ein Geschäftsmann und Medienmanager. Er war CEO von Time Warner Inc., Warner Communications, und Chef der Kinney National Services, Inc.
  • Dirk Roßmann, (geb. 7. September 1946 in Hannover) ist der Inhaber der nach ihm benannten Drogeriemarktkette Rossmann.
  • David Lee Roth (geb. 10. Oktober 1954 in Bloomington, Indiana) ist ein Musiker in den USA. Er war von Mitte der 1970er bis Mitte der 1980er Jahre und ist seit 2007 wieder Sänger der Hard-Rock-Formation Van Halen.
  • Moses Joseph Roth oder Joseph Roth (geb. 2. September 1894 in Brody, Österreich-Ungarn; gest. 27. Mai 1939 in Paris) war ein Schriftsteller und Journalist. Er verbrachte sein Leben in Bars und Hotels. Für ihn war das eine Weltanschauung. Sein Aufstieg begann im Nachkriegs-Österreich, in der Weimarer Republik wurde er zum Starjournalisten – einer der bestbezahlten seiner Zeit.
  • Philip Roth (geb. 19. März 1933 in Newark, New Jersey) ist ein Schriftsteller in den USA.
  • Murray Newton Rothbard (geb. 2. März 1926 Neuyork Stadt; gest. 7. Januar 1995 ebenda) war ein libertärer Ökonom und Polittheoretiker in den USA, Lehrer von Hans-Hermann Hoppe.

Träger des Familiennamens Rothschild (geordnet nach Geburtsdatum)
  • Amschel Moses Rothschild (gest. 6. Oktober 1755 in Frankfurt am Main)
  • Mayer Amschel Rothschild (geb. 23. Februar 1744 in Frankfurt am Main; gest. 19. September 1812 ebenda) war der Begründer der Rothschild-Dynastie.
  • Salomon Mayer von Rothschild|Salomon Mayer Rothschild (1774—1855): Wien
  • Nathan Mayer Rothschild (1777—1836): London
  • Carl Mayer von Rothschild|Calmann Mayer Rothschild (1788—1855): Neapel
  • Anselm Salomon von Rothschild (1803—1874) war Bankier und Begründer der österreichischen Creditanstalt.
  • Lionel Nathan de Rothschild (1808—1879) war Bankier und Mitglied des britischen House of Commons.
  • Mayer Amschel de Rothschild (1818—1874)
  • Mayer Carl von Rothschild (1820—1886) baute in Hüttenfeld im Jahr 1853 das Schloß Rennhof.
  • Nathaniel Meyer von Rothschild (1836—1905) war Bankier des Wiener Zweiges.
  • Ferdinand James von Rothschild (1839—1898), Mitbegründer der nach ihm benannten Ferdinand Rothschild Lodge No. 2420 in Waddesdon Manor (Buckinghamshire, England)
  • Nathan Mayer Rothschild, 1. Baron Rothschild (1840—1915), erster Rothschild-Bankier im britischen Erbadel
  • Maximilian von Goldschmidt-Rothschild (1843—1940), Bankier und Kunstsammler
  • Albert Salomon Anselm von Rothschild (1844—1911), Vertreter des österreichischen Zweigs der Bankiersfamilie Rothschild
  • Édouard Alphonse James de Rothschild (1860—1949), Bankier in Frankreich
  • Nathaniel Charles Rothschild (1877—1923), Bankier in Britannien und Entomologe mit dem Spezialgebiet Insekten
  • Dorothy de Rothschild (1895—1988), Zionistin in Britannien. Ihr Ehemann hatte das Parlamentsgebäude der Knesset finanziert, sie selbst trug zu der Finanzierung des Gebäudes des Obersten Gerichts Israels bei. Sie hinterließ keine direkten Erben. Ihr Vermögen wurde auf 166 Millionen Fed-Dollar geschätzt.
  • Philippe de Rothschild (1902—1988), Erbe und Patron des Weingutes Château Mouton-Rothschild in Pauillac bei Bordeaux, sowie Kunstsammler, Schriftsteller und Filmproduzent
Einst die Bank von Frankreich, kontrollierte Guy de Rothschild Industrien in aller Welt.
  • Guy de Rothschild (geb. 21. Mai 1909 in Paris; gest. 12. Juni 2007 ebenda) war ein Bankier und Industrieller in Frankreich. Er war führendes Mitglied der Bankiersdynastie Rothschild. Die Familienbank, deren Vorsitz Rothschild nach dem Krieg übernahm, kontrollierte bald Industrien in aller Welt, darunter den Bergbaukonzern Rio Tinto Zinc, Ölgesellschaften, Hotels und eine Reederei.
  • Kurt W. Rothschild (geb. 21. Oktober 1914 in Wien; gest. 15. November 2010 ebenda) war ein Wirtschaftswissenschaftler.
  • Hans Rothschild (1915—1983) war ein Jurist. Er fungierte als Staatsanwalt und war Richter am Obersten Gericht der DDR.
  • Edmund Leopold de Rothschild (1916—2009)
  • Elie de Rothschild (1917—2007), Bankier und Winzer in Frankreich
  • Nadine de Rothschild (geb. 18. April 1932 als Nadine Lhopitalier in Saint-Quentin, Frankreich) ist eine Autorin in Frankreich und war unter dem Künstlernamen Nadine Tallier Schauspielerin. Sie war die Ehefrau des Bankiers Edmond Adolphe de Rothschild (gest. 1997).
  • Philippine de Rothschild-Sereys (geb. 22. November 1935 in Paris; gest. 23. August 2014 ebenda) war Eigentümerin des Weingutes Château Mouton-Rothschild und Anteilseignerin der „Baron Philippe de Rothschild S.A.”.
Jacob Rothschild, 4. Baron Rothschild
  • Nathaniel Charles Jacob Rothschild, 4. Baron Rothschild (geb. 29. April 1936; gest. 2024) war ein Investmentbanker und stand dem Londoner Zweig der Rothschild-Dynastie vor. Er verfolgte weitgestreute Geschäftsinteressen und war auch Vertragspartner im Ölgeschäft mit dem früheren Oligarchen in Russland, Michail Chodorkowski. Er war u. a. Mitglied des internationalen Beirats der Blackstone Group. Auf seinem Landsitz in England empfing er US-Präsidenten, Premierminister und hochrangige Personen, wenn er Gastgeber von Konferenzen war. Rothschild war auch Ehrenpräsident des Institute for Jewish Policy Research. Sein Nachfolger und Erbe auch des Barons-Titels ist sein Sohn Nathaniel Philip Rothschild (geb. 1971).
  • David René de Rothschild (geb. 15. Dezember 1942 in Neuyork Stadt) ist ein Bankier in Frankreich. Er ist Vorsitzender der Rothschilds Continuation Holdings und der Bank N M Rothschild & Sons. Seit März 2013 leitet er das Exekutivkomitee des Jüdischen Weltkongresses.
  • Markus Alexander Rothschild (geb. 1962 in Berlin) ist ein Rechtsmediziner und Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität zu Köln.
Benjamin de Rothschild
  • Benjamin de Rothschild (geb. 30. Juli 1963 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich) ist ein Bankier. Er ist Sohn von Edmond Adolphe de Rothschild (gest. 1997) und steht dem Pariser Zweig der Rothschilds vor. Benjamin leitet die Edmond de Rothschild Gruppe, die in den Bereichen Private Banking und Asset Management Geschäfte tätigt und weltweit in 23 Ländern Niederlassungen unterhält. Benjamin de Rothschilds Vermögen wird mit 1,5 Mrd. Schweizer Franken angegeben.[13]
  • Nathaniel Philip Rothschild (geb. 12. Juli 1971) ist Chef von JNR Limited, einer Investmentberatungsfirma, und verfolgt weitgestreute geschäftliche Interessen. So war er früher CEO von Atticus Capital, einem Hedgefonds-Unternehmen. Er ist der Sohn von Nathaniel Charles Jacob Rothschild, 4. Baron Rothschild (1936–2024) und wurde als Erbe seines Vaters einer der reichsten Mitglieder der Rothschild-Familie überhaupt. 2005 wurde er Mitglied der Business-Gruppe im „Forum Young Global Leaders“ des Weltwirtschaftsforums. Er lebt in der Schweiz und hat u. a. einen kanadischen Pass. Nathaniel ist der einzige Träger des Namens Rothschild, den das Magazin Forbes (Reichen-Listen) kennt und dessen Vermögen es mit 1 Mrd. Fed-Dollar angibt (März 2012).[14]
  • Simon de Rothschild (geb. 1971)
  • Simon de Rothschild, 5. Baron Rothschild (geb. 1972) war Chief Executive Officer der Canadian Northern Railway.
  • David Rothschild (geb. 1977)
  • Moses Jude Rothschild (geb. 1977) ist ein Geschäftsmann und Jurist aus Frankfurt am Main.
  • David Mayer de Rothschild (geb. 25. August 1978 in London) ist ein in Großbritannien lebender Öko-Abenteurer und Kopf der „Adventure Ecology“, einer Expeditionsgruppe für die „Sensibilisierung für den Klimawandel“. Er ist der Sohn des Bankiers Evelyn Robert de Rothschild (geb. 1931). 2010 überquerte er mit einem Segelboot, das aus Plastikflaschen gebaut war, den Pazifik. Für das Schiff wurden rund 12.000 Gefäße verwendet. Der Bau habe mehr gekostet, als ihm lieb gewesen sei.
  • Julius de Rothschild (geb. 1981)
  • Philippe Edouard de Rothschild (geb. 1982)
  • Nathan Rothschild (geb. 1984)
  • Robert Rubin (geb. 29. August 1938 in Neuyork Stadt) ist ein Bankier, Geschäftsmann sowie Politiker in den USA. Er war Berater bei der Citigroup sowie US-Finanzminister unter Präsident Bill Clinton. Er gehörte zum engeren Kreis der wirtschaftspolitischen Berater Obamas.
  • Jennifer Rush (geb. 28. September 1960 in Queens, New York City als Heidi Stern) ist eine Rock- und Popsängerin in den USA (The Power of Love).
  • Pinhas Rutenberg (geb. 5. Februar 1879 in Romny, Gouvernement Poltawa; gest. 3. Januar 1942 in Jerusalem) war ein Ingenieur in der Sowjetunion, Sozialist und Zionistenführer.
  • Winona Ryder (geb. 29. Oktober 1971 in Winona, Minnesota; eigentlich Winona Laura Horowitz) ist eine Schauspielerin in den USA. 2002 wurde sie wegen Ladendiebstahls von Kleidern im Wert von 5.000 Fed-Dollar zu einer Bewährungzeit von drei Jahren und einer Arbeitsauflage von 480 Stunden verurteilt.
  • Lew Rywin (geb. 10. November 1945 in Niżnyj Alkiejew, Sowjetunion) ist ein Filmproduzent in Polen (u.a. Der Pianist, Schindlers Liste, Hitlerjunge Salomon). Nach Zeugenaussage des Chefredakteurs der größten polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza, Adam Michnik (Jude), suchte Rywin ihn 2002 angeblich im Auftrag einer „Gruppe, die die Macht besitzt“ auf. Diese Gruppe, so Rywin, würde gegen Zahlung eines Schmiergelds von 17,5 Mio. Dollar dafür sorgen, dass der Verlag der Gazeta Wyborcza die Mehrheit am Fernsehsender Polsat erwerben könne (was kartellrechtlich nicht zulässig gewesen wäre). Michnik schnitt das Gespräch mit, veröffentlichte es einige Zeit später und ging nicht auf den Vorschlag ein.[15] Rywin wurde zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, später reduziert auf zwei Jahre. Im Mai 2009 wurde er erneut verhaftet.

S

  • Charles Saatchi (geb. 9. Juni 1943 in Bagdad) ist ein Geschäftsmann und Kunsthändler in England. Er stand mit seinem Bruder Maurice Saatchi, in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre an der Spitze des international größten Werbekonzerns, Saatchi & Saatchi.
  • Haim Saban (geb. 15. Oktober 1944 in Alexandria, Ägypten) ist ein internationaler Medienoligarch. Durch die Übernahme von Anteilen der KirchMedia Gruppe im August 2003 gehörte er auch zu den einflussreichsten Personen in der BRD-Medienlandschaft, er war unter anderem Hauptaktionär der ProSiebenSat.1 Media AG. Im Dezember 2006 verkauften Saban und die Investoren um ihn herum mit hohem Gewinn die Anteile an der ProSiebenSat.1 Media AG an ein Konsortium von Permira und KKR. Laut Forbes-Liste beträgt sein Vermögen 3,1 Milliarden Fed-Dollar.[16]
  • Hans Sachs (Sammler) (geb. 11. August 1881 in Breslau; gest. 21. März 1974 in Neuyork Stadt) war ein Sammler von Gebrauchsgrafik. Er hatte vor seiner Übersiedlung in die USA (Ende 1938) eine Sammlung von Plakaten einem nichtjüdischen Bankier verkauft, die Sammlung wurde aber von den Behörden beschlagnahmt. Für die während des Zweiten Weltkrieges verschollen geglaubte Plakatsammlung hatte Sachs 1961 eine von ihm als äußerst ansehnlich empfundene Entschädigung von 225.000 D-Mark erhalten. Vierzig Jahre später wollte sein Sohn Peter Sachs die im Wert gestiegene Plakatsammlung zurück, um sie über ein Aktionshaus zu versteigern. Am 16. März 2012 verkündete der Bundesgerichtshof einen Spruch (Az.: BGH V ZR 279/10), die Familie Sachs sei trotz der gezahlten Entschädigung weiterhin rechtmäßiger Eigentümer der gesamten Sammlung, weshalb sie zurückzugeben sei.
  • Jeffrey D. Sachs (geb. 1954 in Detroit) ist ein Ökonom und globalistischer Multifunktionär in den USA. In den 1980er und 1990er Jahren war er Wirtschaftsberater mehrerer Staaten: ab 1985 in Bolivien, ab 1989 in Polen, ab 1991 in Russland. Vor allem die von ihm empfohlene Politik der raschen Privatisierung („Schocktherapie“) trug ihm Kritik ein. Ab 1994 war Sachs in Indien aktiv. Seit 1995 beschäftigt er sich besonders mit Fragestellungen in Afrika. Sachs war außerdem Berater für den IWF, die Weltbank, die OECD und die Welthandelsorganisation (WTO).
  • Nelly Sachs (eigentlich Leonie Sachs; geb. 10. Dezember 1891 in Berlin; gest. 12. Mai 1970 in Stockholm) war eine Literatin. 1966 gab man ihr den Literaturnobelpreis.
  • Jerome David Salinger (geb. 1. Januar 1919 in Neuyork Stadt; gest. 27. Januar 2010 in Cornish, New Hampshire, meist abgekürzt als J. D. Salinger) war ein Schriftsteller in den USA. Er schrieb nur einen einzigen Roman, wurde mit diesem aber weltbekannt. „Der Fänger im Roggen“, 1951 veröffentlicht, erzählt die Geschichte eines jugendlichen Rebellen. Bis Mitte der 1960er Jahre veröffentlichte Salinger Kurzgeschichten.
  • Schneur Salman (geb. 15. September 1745 in Ljosna; gest. 27. Dezember 1812 in Hadicz; Rabbiner Schne'ur Salman von Liadi) war der Begründer der Chabad-Lubawitsch-Bewegung.
  • Alice Salomon (geb. 19. April 1872 in Berlin; gest. 30. August 1948 in Neuyork) war eine Schriftstellerin. 1914 trat sie vom Judentum zur evangelischen Kirche über. Sie gründete die erste interkonfessionelle „Soziale Frauenschule“ in Berlin-Schöneberg (seit 1932 „Alice-Salomon-Schule“, heute „Alice Salomon Hochschule Berlin“ – ASH Berlin).
Ludwig Eliezer Samenhof erfand die Plansprache Esperanto.
  • Ludwig Lazar Samenhof (geb. 15. Dezember 1859 in Bialystok, gest. 14. April 1917 in Warschau) war ein Augenheilkundiger, der die Plansprache Esperanto entwickelt hat.
  • Pete Sampras (geb. 12. August 1971 in Washington, D. C.) ist ein ehemaliger berufsmäßiger Tennisspieler in den USA.
  • Philipp Samson (1743–1805) war ein deutschsprachiger Hofbankier. Er war Mitbegründer und späterer Namensgeber der Samson-Schule in Wolfenbüttel. Philipp Samson zählte zusammen mit seinem Bruder Herz zu den vermögendsten Juden des Herzogtums. Er tätigte erfolgreiche Bankgeschäfte u.a. mit dem Braunschweiger Hof unter Herzog Karl I. und dessen Sohn.
  • Håkan Samuelsson (geb. 19. März 1951 in Motala, Schweden) war bis zum 23. November 2009 Vorstandsvorsitzender der MAN AG. Sein Vorstandsgehalt lag bei 3,3 Millionen Euro. Im Januar 2011 forderte MAN von ihm 237 Millionen Euro Schadensersatz wegen einer Schmiergeldaffäre während seiner Amtszeit. Im Oktober 2012 wurde Samuelsson Chef der Volvo Car Corporation.
  • Paul Samuelson (geb. 15. Mai 1915 in Gary, Indiana; gest. 13. Dezember 2009 in Belmont, Massachusetts) war ein Wirtschaftswissenschaftler in den USA und 1970 Träger des Preises für Wirtschaftswissenschaften der Schwedischen Reichsbank im Gedenken an Alfred Nobel.
  • Shlomo Sand (geb. 10. September 1946 in Linz, Österreich) ist ein israelischer Historiker, der an der Universität Tel Aviv lehrte. Er verglich die Gründung Israels mit einer Vergewaltigung, was aber dessen Existenzrecht nicht in Frage stelle, analog dazu, wie man dies auch dem aus einer Vergewaltigung hervorgegangenen Kind nicht bestreite.[17] Im Jahr 2011 veröffentlichte er ein historisch-kritisches Buch mit dem Titel „Die Erfindung des jüdischen Volkes - Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand“. → Wie das jüdische Volk erfunden wurde
  • Sheryl Sandberg (geb. 28. August 1969 in Washington, D.C.) wurde 2008 Geschäftsführerin sowie eine Teilhaberin des jüdischen „sozialen Netzwerks“ und Programms zur Nutzerüberwachung Facebook. Sie war Vizepräsidentin beim weltweiten Netzvertriebgeschäft von Google. Sandbergs Vermögen wurde von „Forbes“ im Jahr 2014 auf 1,05 Milliarden Fed-Dollar geschätzt. Sie verdankt ihren Aufstieg der Förderung durch jüdische Netzwerke der USA.[18]
  • Kurt Sanderling (geb. 19. September 1912 in Arys, Kreis Johannisburg, Ostpreußen; gest. 18. September 2011 in Berlin) war ein Dirigent in der Sowjetunion und in der DDR. Ihm wurde 1935 die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen.
  • Silvio Santos, eigentlich Senor Abravanel (geb. 12. Dezember 1930 in Rio de Janeiro) ist ein Moderator, Medienunternehmer und Eigentümer des Sendernetzwerkes SBT in Brasilien.
  • Jean Sarkozy (geb. 1. September 1986 in Neuilly-sur-Seine) ist ein Politiker, Sohn des ehemaligen Staatspräsidenten Frankreichs, Nicolas Sarkozy. Er vertrat von März 2008 bis März 2015 den Kanton Neuilly-sur-Seine-Sud für die gaullistische Partei UMP im Generalrat.
Nicolas Sarkozy, ehem. Staatspräsident Frankreichs und Krimineller
  • Nicolas Sarkozy (Nicolas Paul Stéphane Sarközy de Nagy-Bocsa; geb. 28. Januar 1955 in Paris) war ein Politiker und von 2007 bis 2012 Staatspräsident der Französischen Republik. Von 2004 bis 2007 war Sarkozy Vorsitzender der konservativen gaullistischen UMP. Sarkozy verlor 2012 die Französische Präsidentschaftswahl gegen François Hollande.
  • David Sarnoff (geb. 27. Februar 1891 in Uzlian bei Minsk; gest. 12. Dezember 1971 in Neuyork Stadt), gründete die erste Radiokette auf dem Markt der Vereinigten Staaten als Service von RCA. Sarnoff begab sich später in die Entwicklung des Farbfernsehens und baute NBC zu einem der drei großen Fernsehnetzwerke auf.
  • Albert Abdullah David Sassoon (geb. 25. Juli 1818 in Bagdad; gest. 24. Oktober 1896 in Brighton) war ein Geschäftsmann. In Indien ausgebildet, unterstützte Abdullah seinen Vater David Sassoon sehr bald bei der Leitung des von ihm begründeten Handelshauses David Sassoon & Co., das auch in China aktiv war und in der Folgezeit vor allem sein Geld im Opiumhandel verdiente.
  • David Sassoon (geb. 1793 in Bagdad; gest. 7. November 1864 in Poona, Indien) war ein internationaler Geschäftsmann. Zunächst Teppichhändler in Bombay, wurde er bald einer der reichsten Männer der Stadt. Dort gründete er auch das Handelshaus David Sassoon & Co. Nach dem Vertrag von Nanking 1842, der den ausländischen Kaufleuten weitgehend freien Zugang zum chinesischen Markt ermöglichte, expandierte die Gesellschaft unter maßgeblicher Mitwirkung seines Sohnes Elias nach China, wo sie Niederlassungen unter anderem in Hongkong, Kanton und Shanghai eröffnete. Dort engagierten sich die Sassoons zunächst im Woll-, später vor allem aber im Opiumhandel und brachten es in den folgenden Jahrzehnten zu legendärem Reichtum.
  • Israel Schamir (geb. 11. Juni 1947 in Nowosibirsk) ist ein israelischer Schriftsteller und Journalist. Er wanderte 1969 aus der Sowjetunion nach Israel aus und kämpfte im Jom-Kippur-Krieg 1973 für Israel. Er übersetzte talmudische und andere Texte ins Russische, ist aber kritisch gegenüber israelischer Politik und dem Judentum eingestellt. Entsprechend wird er in den gängigen zionistischen Medien behandelt und verdächtigt.
  • Jitzchak Schamir, gebürtig Icchak Jaziernicki (geb. 15. Oktober 1915 in Ruzinoy, Russisch-Polen; gest. 30. Juni 2012 in Tel Aviv) war ein israelischer Politiker. Er war von 1983 bis 1984 und erneut von 1986 bis 1992 israelischer Ministerpräsident. Von 1980 bis 1986 war er Außenminister Israels.
  • Esther Schapira (geb. 23. Januar 1961 in Frankfurt am Main) ist eine beim Hessischen Rundfunk angestellte Journalistin, die auch Judaika verfasst, die Beschuldigungen gegenüber Nichtjuden zum Inhalt haben.
  • Natan Scharanski, ursprünglich Anatoli Borissowitsch Schtscharanski (geb. 20. Januar 1948 in Stalino, Sowjetunion; heute Donezk, Ukraine) war ein prominenter Dissident in der Sowjetunion und wurde 1978 wegen Hochverrats und Spionage zugunsten der USA zu 13 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. 1986 konnte er ausreisen, änderte seinen Vornamen in Natan, ging nach Israel und wurde dort Politiker und Autor. Zwischen 1996 und 2005 hatte er mehrere Ministerposten inne und zog sich 2006 aus der Politik zurück. 2009 wurde er zum Chef der Jewish Agency bestellt.
  • Ariel Scharon, eigentlich Ariel Scheinermann (geb. 27. Februar 1928 in Kfar Malal in der Scharonebene; gest. 11. Januar 2014) war ein israelischer Politiker und ehemaliger General. Von 2001 bis 2006 war er Regierungschef des Landes. Ihm wurden seit Jahrzehnten Kriegsmassaker vorgeworfen.
  • Roger Schawinski (geb. 11. Juni 1945 in Zürich) ist ein Journalist, Medienmanager und Unternehmer. Er war 2003 bis 2006 Geschäftsführer des deutschen Privatfernsehsenders Sat.1. Danach moderierte er Fernsehsendungen, gab Zeitungen und Zeitschriften heraus. 2014 erwarb er den Schweizer Sender Radio 105.
  • Heinz Schenk (geb. 11. Dezember 1924 in Mainz; gest. 1. Mai 2014 in Wiesbaden) war ein Unterhalter und Schauspieler in der BRD. Bekannt wurde er mit der Fernsehunterhaltungssendung „Zum Blauen Bock”, die er 1966 übernahm und 21 Jahre lang und 134 Mal moderierte. Den für Auftritte im Dritten Reich erforderlichen Ausweis der Reichstheaterkammer bekam Schenk mit Hilfe seines Pfarrers, welcher die Abstammung der Mutter manipulierte, die seinerzeit als „Halbjüdin” eingruppiert war.
  • Jakob Heinrich Schiff (geb. 10. Januar 1847 in Frankfurt am Main; gest. 25. September 1920 in Neuyork Stadt, auch Jakob Schiff, Jacob Schiff oder Jacob Henry Schiff) war ein Neuyorker Finanzoligarch. Er war als Bankier und Finanzier einer der mächtigsten Juden der überlieferten Geschichte. Den bolschewistischen Umsturz in Russland 1917 herbeizuführen, half er mit einer Investition von über 20 Mio. Fed-Dollar.[19]
Wladimir Schirinowski, „Nationalist“ in Rußland
  • Wladimir Wolfowitsch Schirinowski (geb. 25. April 1946 in Alma-Ata, Kasachische Sozialistische Sowjetrepublik, als Wladimir Wolfowitsch Eidelstein; gest. 6. April 2022) war ein Politiker in Russland. Bis 1964 trug er den Namen seines aus Polen eingewanderten jüdischen Vaters Eidelstein.[20] Er war Gründer und Chef der Liberal-Demokratischen Partei Russlands und wurde in westlichen Medien als „Nationalist“ oder „Ultra-Nationalist“ portraitiert.
  • Martin Schlaff (geb. 6. August 1953 in Wien) ist ein Geschäftsmann in Österreich. Seine unternehmerischen Aktivitäten sind von zahllosen Vorwürfen krimineller Machenschaften begleitet. Mit der Handelsfirma Robert Placzek AG war Schlaff vorwiegend im Osthandel tätig und pflegte gute Kontakte zu den Spitzen der DDR. Die DDR führte Schlaff als Inoffiziellen Mitarbeiter mit dem Namen „Landgraf“. Für ein Kasino-Projekt sollen von Schlaff Schmiergeldzahlungen in Höhe von mindestens 650.000 Dollar an hochrangige israelische Politiker geflossen sein.[21] Mit einem geschätzten Vermögen von 1,5 bis 3 Milliarden Euro ist er einer der reichsten Personen in Österreich.[22]
  • Alan Schlesinger (geb. 4. Januar 1958) ist ein Politiker in den Vereinigten Staaten.
  • Cornelia Schmergal (geb. 1973) ist eine Reporterin der „Wirtschaftswoche“ in Berlin.
  • Menachem Mendel Schneersohn (geb. 20. September 1789 in Ljosna; gest. 29. März 1866 in Lubawitsch) war ein Gelehrter des Judentums.
  • Yosef Yitzchak (Joseph Isaac) Schneersohn (geb. 9. Juni 1880 in Lubawitsch, Ukraine; gest. 28. Januar 1950 in Neuyork) war eine führende Person der jüdisch-orthodoxen Chabad-Bewegung.
  • Helen Schneider (geb. 23. Dezember 1952 in Neuyork) ist eine Sängerin und Schauspielerin in den USA. Sie tritt häufig in der BRD auf.
  • Richard Chaim Schneider (geb. 6. Januar 1957) ist ein Zeitungsschreiber und Fernsehjournalist, der seine Ansichten in deutschsprachigen Medien verbreitet. Von 2006 bis Ende 2015 leitete er das ARD-Fernsehstudio in Tel Aviv. Von dort lieferte er u. a. der Tagesschau des OMF-Rundfunks die zionistische Sicht auf das Geschehen im Nahen Osten.
  • Arthur Schnitzler (geb. 15. Mai 1862 in Wien; gest. 21. Oktober 1931 ebenda) war ein deutschsprachiger Literat.
  • Wolfgang Schnur (geb. 8. Juni 1944 in Stettin) ist ein Jurist. Er war in der DDR als Kirchenanwalt der evangelischen Kirche sowie von 1965 bis 1989 als Spitzel des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) tätig. In der Wendezeit 1989 versuchte sich Schnur als Politiker: Er war Mitbegründer und fungierte einige Monate als Vorsitzender der Partei Demokratischer Aufbruch. 1993 wurde ihm die Anwaltszulassung wegen Mandantenverrats und Unwürdigkeit entzogen. Schnur arbeitete danach als Investitions- und Projektberater. Verurteilungen: 1996 wegen politischer Verdächtigung (§ 241a StGB), 1997 wegen Beleidigung eines Richters, 1999 wegen Konkursverschleppung.
  • Salman Schocken (geb. 30. Oktober 1877 in Margonin bei Posen; gest. 21. August 1959 in Pontresina, Schweiz), war ein Händler und Verleger.
  • Jeanette Schocken, geb. Pinthus (geb. 9. Juli 1883 in Halle (Saale); gest. vermutl. 1942 in Minsk) war eine Kaufhausbesitzerin.
  • Julius H. Schoeps (geb. 1. Juni 1942 in Djursholm/Schweden) ist ein Historiker und stand dem Moses-Mendelssohn-Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam sowie der Moses-Mendelssohn-Stiftung vor. Er ist Sohn von Hans-Joachim Schoeps.
  • Werner Scholem (geb. 29. Dezember 1895 in Berlin; gest. 17. Juli 1940) war ein Abgeordneter und Parteiführer der KPD im Reichstag. Der Religionshistoriker Gershom Scholem war sein Bruder.
  • Rudolf Scholten (geb. 3. November 1955 in Wien) ist Mitglied des Vorstandes der Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) und war von 1990 bis 1997 Kulturminister in Österreich. Am 1. Dezember 2007 wurde Scholten Vorsitzender des Aufsichtsrates des Österreichischen Filminstituts (ÖFI) sowie Mitglied im Exekutivkomitee der Bilderberg-Konferenz; 2006–2008, 2010 und 2011 war er Teilnehmer dieser Konferenz. 2010 wurde er stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der notverstaatlichtenden Bankengruppe Hypo Group Alpe Adria bestellt.
  • Adele Schreiber-Krieger (geb. 29. April 1872 in Wien; gest. 18. Februar 1957 in Herrliberg bei Zürich) war eine Feministin, sozialdemokratische Politikerin, Journalistin und Umerziehungshelferin, die vorrangig in und gegen Deutschland wirkte. Sie war zeitweilig Mitglied des Reichstages.
  • Howard Schultz (geb. 19. Juli 1953 in Brooklyn, Neu York) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Aufsichtsratsvorsitzender sowie CEO der internationalen „Coffee House“- oder Kaffeehauskette Starbucks.
  • Coco Schumann (geb. 14. Mai 1924 in Berlin) war ein Jazzmusiker und Gitarrist. Zur Kriegszeit spielte er in den Lagern Theresienstadt und Auschwitz in den dortigen Bigbands mit (Jazz und Swing). Zusammen mit dem Unterhaltungsgeiger Helmut Zacharias spielte Schumann nach dem Krieg eine Vielzahl von Konzerten, wirkte an Radioübertragungen und Schallplattenaufnahmen mit.
  • Brigitte Schwaiger (geb. 6. April 1949 in Freistadt, Oberösterreich; gest. 26. Juli 2010 in Wien) war eine Schriftstellerin in Österreich ("Wie kommt das Salz ins Meer?", 1997). Ihre Leiche wurde in der Donau gefunden.
  • Scholom Schwartzbard, auch Samuel Schwarzbard (geb. 18. August 1886 in Ismajil, Bessarabien; gest. 3. März 1938 in Kapstadt, Südafrika) war ein Publizist und anarchistischer Mörder. Er erschoß 1926 in Paris den ukrainischen Politiker Symon Petljura.
  • Stephen Allen Schwarzman (geb. 14. Februar 1947 in Philadelphia) ist ein Manager und Investmentbanker in den USA. Er ist Mitgründer sowie Chairman und CEO der Investmentgesellschaft Blackstone Group und gilt als bestverdienender Manager weltweit. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen auf 5,2 Mrd. Fed-Dollar (September 2012).[23]
  • Erich Wolf Segal (geb. 16. Juni 1937 in Brooklyn, New York City; gest. 17. Januar 2010 in London) war ein Literaturwissenschaftler, Buch- und Drehbuchautor in den USA. Sein Roman „Love Story“ (1970) verkaufte sich weltweit mehr als 20 Millionen Mal und wurde später mit Ryan O’Neil und Ali McGraw verfilmt. Segal schrieb zudem das Drehbuch für den Beatles-Film „Yellow Submarine“. Bei der Kritik fiel „Love Story“ durch. Die „F.A.Z.“ etwa schrieb damals: „Das dümmste, zynischste und langweiligste Buch der Saison.“
  • Anna Seghers, bürgerlich Netty Radványi, gebürtig Reiling (geb. 19. November 1900 in Mainz; gest. 1. Juni 1983 in Ost-Berlin) war eine kommunistische Schriftstellerin und Funktionärin im Besatzungskonstrukt DDR. 1951 erhielt sie den „Nationalpreis der DDR“, 1952 berief man sie an die Spitze des dortigen Schriftstellerverbandes (bis 1978).
  • Riccardo Di Segni (geb. 13. November 1949 in Rom) ist Oberrabbiner von Rom.
  • Rafael Seligmann (geb. 13. Oktober 1947 in Tel Aviv) ist ein Schriftsteller, Publizist und Politologe, der seit 1957 in der BRD lebt. Seligmann schrieb seit 1978 als Redakteur Essays, Kommentare und Kolumnen unter anderem für den „Spiegel“, die Springer-Blätter „B.Z.“, „BILD“ und „Die Welt“, die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ die „taz“ und die „Jüdische Allgemeine“. 1981/82 war er außenpolitischer Berater in der Bundesgeschäftsstelle der christlichen Blockpartei CDU. Anfang 2012 gründete Seligmann gemeinsam mit anderen Autoren die englischsprachige Zeitung Jewish Voice from Germany, die zur Meinungsbildung vorwiegend an politisches Personal in den USA verschenkt wird.
  • David O. Selznick (geb. 10. Mai 1902 in Pittsburgh; gest. 22. Juni 1965 in Hollywood) war ein Filmproduzent in den USA („Vom Winde verweht“).
  • Terry Semel (geb. 24. Februar 1943 in Brooklyn, New York), ehemaliger Chef von „Yahoo!“, verdiente von 2000 bis 2010 rund 490 Millionen Dollar. Sechs Jahre, bis 2007, war er Vorstandschef von Yahoo!, zuvor 24 Jahre tätig für Warner Brothers.
Standardwerk von Israel Shahak
  • Israel Shahak (geb. 28. April 1933 Warschau; gest. 2. Juli 2001 in Israel) war Professor für Biochemie an der Universität von Jerusalem und Kritiker des Zionismus. Sein Buch Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Der Einfluß von 3000 Jahren enthält aufschlussreiche Ausführungen und Belege zur Weltsicht von Personen, die dem Talmud folgen.[24]
  • Moshe Sharett (geb. 15. Oktober 1894 in Cherson, Ukraine; gest. 7. Juli 1965 in Jerusalem; geboren als Mosche Schertok) war ein israelischer Politiker und Regierungschef Israels zwischen 1953 und 1955, danach bis zu seinem Rücktritt 1956 Außenminister.
  • William Shatner (geb. 22. März 1931 in Montréal, geboren Schattner) ist ein Schauspieler, Sänger und Autor. Einem breiten Publikum ist er vor allem durch seine Rollen als Captain Kirk in Raumschiff Enterprise, T.J. Hooker und als Denny Crane in der Anwaltsserie Boston Legal bekannt.
  • Norma Shearer (geb. 10. August 1902 in Montréal, Kanada; gest. 12. Juni 1983 in Woodland Hills, Kalifornien) war eine Schauspielerin in den USA.
  • Felix Elieser Shinnar (geb. 1905 in Stuttgart; gest. 1985 in Tel Aviv) war ein israelischer Manager und Diplomat. Von 1953 bis 1966 war er israelischer Botschafter in der BRD.
Shrek von DreamWorks, erhielt den 2.408. Stern auf dem „Walk of Fame“ in Los Angeles.
Joseph „Joe” Shuster und Jerome „Jerry” Siegel waren Miterfinder der Comicfigur Superman.
  • Joseph „Joe” Shuster (geb. 10. Juli 1914 in Toronto; gest. 30. Juli 1992 in Los Angeles) war ein Comic Zeichner in den USA, Miterfinder der Comicfigur Superman. Bevor er berühmt wurde, zeichnete Shuster SM-Pornocomics.[25]
  • Susan Sideropoulos (geb. 14. Oktober 1980 in Hamburg) ist eine Schauspielerin (Gute Zeiten – Schlechte Zeiten) und Moderatorin. Am 3. März 2012 war Sideropoulos in München Jurorin bei der „Jewrovision“, dem größten Musik- und Tanzwettbewerb jüdischer Jugendzentren in der BRD.
  • Paul Silverberg (geb. 6. Mai 1876 in Bedburg; gest. 5. Oktober 1959 in Lugano) war Mitglied der Deutschen Volkspartei, die er im Rheinischen Provinziallandtag vertrat. Die Industrie- und Handelskammer Köln wählte ihn nach dem Tode des jüdischen Geheimrats Louis Hagen 1932 zu ihrem Vorsitzenden.
Larry A. Silverstein, Immobilieninvestor 11/9
  • Larry A. Silverstein (geb. 30. Mai 1931 in Brooklyn, Neuyork Stadt) ist ein Wirtschaftsoligarch in den Vereinigten Staaten. Silverstein erhielt am 24. Juli 2001 einen auf 99 Jahre befristeten Pachtvertrag für die beiden Zwillingstürme des Welthandelszentrums in Neuyork Stadt. Das 47-stöckige alte Gebäude 7 World Trade Center gehörte ihm bereits. Nachdem diese drei Gebäude bei den Ereignissen vom 11. September 2001 zerstört wurden, beanspruchte er mit seinem jüdischen Partner, dem in Australien ansässigen Multimilliardär Frank Lowy, für jeden der beiden WTC-Türme die vereinbarte Versicherungssumme von 3,5 Milliarden Dollar zu erhalten, weil diese durch zwei unabhängige Ereignisse zerstört worden seien. Er verklagte hierfür 22 Versicherungskonzerne. Im Ergebnis erhielt er eine Versicherungssumme von 4,6 Milliarden Dollar. In den Neubau des Komplexes investierte Silverstein 10 Milliarden Dollar.[26] Zusammen mit der Hafenbehörde von Neu York und New Jersey wurde Silverstein Eigentümer des One World Trade Center, das auf dem Grundstück des ehemaligen Welthandelszentrums erbaut und am 3. November 2014 eröffnet wurde. Die Baukosten wurden mit rund 3,8 Milliarden Fed-Dollar beziffert. Silverstein errichtet weitere Gebäude auf dem Areal.
  • Johannes Mario Simmel (geb. 7. April 1924 in Wien; gest. 1. Januar 2009 in Luzern) verfasste Trivialliteratur und war eine Berühmtheit in der Ersatzkultur der BRD.
  • Gene Simmons (geb. 25. August 1949 in Haifa/Israel), eigentlich Chaim Witz, nach Emigration in die USA als Eugene Klein – jüdische Eltern, Mutter war Flóra Klein, Vater war Feri Witz – ist der Bassist der Hardrockgruppe Kiss.
  • Paul Simon (geb. 13. Oktober 1941 in Newark, New Jersey) ist ein Musiker und Schauspieler in den USA. Zusammen mit Arthur Garfunkel bildete er ein Pop-Duo. Der kommerzielle Durchbruch kam 1965 mit dem Lied The Sound of Silence. Simon begann später eine Einzelkarriere.
  • Eduard von Simson (geb. 10. November 1810 in Königsberg i. Pr.; gest. 2. Mai 1899 in Berlin) war ein Jurist und Politiker.
  • Bryan Singer (geb. 17. September 1965 in Neuyork Stadt) ist ein Hollywood-Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in den USA. Neben „X-Men“ und „X-Men 2“ drehte er unter anderem „Superman Returns“. 2007 machte er einen Ausflug ins Shoah-Business und verfilmte in Berlin „Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat“.[27]
  • Isaac Bashevis Singer, auch Isaak Baschewis Singer (geb. 14. Juli 1904 in Radzymin, Polen; gest. 24. Juli 1991 in Surfside, Florida) war ein Schriftsteller, 1978 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Ex-Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses, Israel Singer, wegen Untreue amtsenthoben
  • Israel Singer (geb. 1943 in Neuyork Stadt) war von 2001 bis 2007 Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses (WJC) und provozierte mit seinen Attacken auf die Schweiz immer wieder heftige Reaktionen. Im März 2007 wurde Singer seines Amtes enthoben – er hatte mehrere Millionen Dollar aus der WJC-Kasse veruntreut.[28]
  • Peter Singer (geb. 6. Juli 1946 in Melbourne, Australien) ist ein Philosoph und Autor in Australien.
Bolschewist und Sowjetfunktionär Grigori Sinowjew (Polizeifoto 1908)
  • Grigori Sinowjew, eigentlich Sinowjew Hirsch Apfelbaum (geb. 11. September 1883 in Nowomirgorod, Rußland; gest. 25. August 1936 in Moskau) war ein Bolschewist. Er war von 1921 bis 1926 Mitglied des Politbüros des ZK der KPR (dem Vorgänger der KPdSU). Ende 1917, kurz nach der Oktoberrevolution, kündigte er dem russischen Volk an: „Neunzig von hundert Millionen Sowjetrussen müssen mitziehen. Was den Rest angeht, so haben wir ihnen nichts zu sagen. Sie müssen ausgerottet werden.“[29]
  • Robert Siodmak (geb. 8. August 1900 in Dresden; gest. 10. März 1973 in Locarno, Schweiz) war ein Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent in den USA.
Slim-Fast wurde 1977 von
S. Daniel Abraham gegründet.
Drogen nicht abgeneigt: Ex-Oberrabbiner Henry Sobel
  • Henry Sobel (geb. 9. Januar 1944 Lissabon) war Oberrabbiner der größten jüdischen Gemeinde Lateinamerikas in Brasilien. 2007 wurde er wegen Diebstahls von drei Designer-Krawatten im Wert von 680 Fed-Dollar in Palm Beach (Florida) angeklagt. Am 3. April 2007 musste er in Brasilien wegen massiven Drogenmissbrauchs ins Krankenhaus eingeliefert werden.
SodaStream produziert Trinkwassersprudler zur häuslichen Herstellung von kohlensäurehaltigen Getränken und ist in Europa Marktführer
  • Ron Sommer (geb. 29. Juli 1949 in Haifa, Israel, als Aaron Lebowitsch) war Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom AG und ehemaliger Generalmanager Europa von SONY. Sein Wissen aus der Vorstandszeit bei der Telekom brachte er als enger Berater bei der von Stephen A. Schwarzman geleiteten Investmentgesellschaft The Blackstone Group LP ein, die u. a. Anteile an der Deutschen Telekom hält. Im September 2006 wurde Sommer Mitglied im Board of Directors der indischen Firma Tata Consultancy Services.
  • Leopold Sonnemann (eigentlich Saul Sonnemann, geb. 29. Oktober 1831 in Höchberg in Unterfranken; gest. 30. Oktober 1909 in Frankfurt am Main) war ein Bankier, Verleger und Politiker. Sonnemann war seit 1855 Mitglied der Freimaurerloge Zur aufgehenden Morgenröte in Frankfurt am Main. Dort gründete er 1856 die in Handelskreisen einflussreiche Frankfurter Handelszeitung. Seit 1867 war Sonnemann alleiniger Eigentümer und Herausgeber der Zeitung, die sich dann Frankfurter Zeitung nannte und deren politische Ausrichtung Sonnemann bestimmte. Die Zeitung bestand bis 1943, 1949 wurde sie als Frankfurter Allgemeine Zeitung wiederbelebt.
  • Helmut Sonnenfeldt (geb. 13. September 1926 in Berlin; gest. 18. November 2012) war ein Politikberater und ehemaliges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates der Vereinigten Staaten.
Susan Sontag, hasste Weiße ganz besonders
  • Susan Sontag (geb. 16. Januar 1933 in Neuyork; gest. 28. Dezember 2004 ebenda) verfasste jüdisches Schrifttum und betätigte sich als Regisseurin in den USA. In den 1950er Jahren war sie einige Jahre verheiratet und lebte in ihren letzten Jahren mit der Jüdin Annie Leibovitz in einer lesbischen Beziehung. Glühender antiweißer Hass war stets ein herausragendes Kennzeichen der Person.[31]
  • George Soros (geb. 12. August 1930 in Budapest als Dzjchdzhe Shorash oder György Schwartz) ist ein Finanzoligarch und Spekulant in den USA. Soros wurde von französischen Gerichten 2002, 2005 und 2006 wegen eines 1988 verübten verbotenen Insiderhandels mit Anteilen an der Großbank Société Générale, bei dem er 2,2 Millionen Fed-Dollar verdient hatte, verurteilt.[33] Gegen die Verurteilung wegen dieser Straftat ließ er lange prozessieren und erreichte 2007 zunächst, dass die Strafe nicht in Höhe seines Gewinns ausfiel, sondern auf nur 940.000 Dollar festgesetzt wurde. Anschließend beschwerte er sich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit dem Ziel, das Urteil aufheben zu lassen. 2011 wurde die Beschwerde abgewiesen.[34] Sein Vermögen wurde von dem Magazin Forbes auf 19 Mrd. Fed-Dollar geschätzt (September 2012).[35]
  • Barbara Lerner Spectre (geb. 1942 in Madison, Wisconsin/USA) ist eine Einflussagentin jüdischen Dominanzstrebens in Europa. Sie steht der Lobbyorganisation „The European Institute for Jewish Studies in Sweden“ (Paideia) vor, als dessen Gründerin sie 2001 auftrat.
  • Phil Spector (geb. 26. Dezember 1939 in New York; gest. 2021), Produzent bekannter jüdischer (Ramones, Leonard Cohen) und nichtjüdischer (Beatles, Cher) U-Musik. Verurteilt wegen Totschlags (second degree murder) an der Schauspielerin Lana Clarkson, zuletzt seit 2009 in Haft.
  • Tori Spelling (geb. 16. Mai 1973 in Los Angeles) ist eine Schauspielerin in den USA. Vor allem wurde sie durch ihre Rolle der Donna Martin in der Fernsehserie Beverly Hills, 90210 bekannt.
  • Danielle Spera (geb. 10. August 1957 in Wien) ist eine Journalistin und Shoaismus-Funktionärin.
  • Paul Spiegel (geb. 31. Dezember 1937 in Warendorf, Münsterland; gest. 30. April 2006 in Düsseldorf) war Inhaber einer Künstleragentur und stand vom Januar 2000 bis zu seinem Tod dem Zentralrat der Juden in der BRD vor.
  • Steven Spielberg (geb. 18. Dezember 1946 in Cincinnati, Ohio) ist ein Hollywood-Oligarch, mit einem starken Standbein im Shoa-Business. Sein Vermögen wurde von dem Magazin Forbes auf 3,2 Mrd. Fed-Dollar geschätzt (September 2012). Die überschuldeten und am Tropf des Länderfinanzausgleichs hängenden Schuldenländer Berlin und Brandenburg schenkten ihm 2014 500.000 Euro.[36]
  • Baruch de Spinoza (geb. 24. November 1632 in Amsterdam; gest. 21. Februar 1677 in Den Haag) war ein Philosoph in den Niederlanden.
  • Mark Spitz (geb. 10. Februar 1950 in Modesto, Kalifornien) ist ein ehemaliger Wettkampfschwimmer. Er gewann bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München sieben Goldmedaillen bei Schwimmwettbewerben.
  • Eliot Spitzer (geb. 10. Juni 1959 in der Bronx, New York Stadt) ist ein Politiker in den Vereinigten Staaten. Er gehört der Demokratischen Partei an. Er war vom 1. Januar 2007 bis zum 17. März 2008 Gouverneur von New York und trat wegen eines Sexskandals zurück.
  • Ferdinand Springer senior (geb. 21. Juli 1846 in Berlin; gest. 27. Dezember 1906 ebenda) war ein Verleger. 1904 nahmen Springer und sein Bruder Fritz die jeweils ältesten Söhne Ferdinand Springer junior und Julius Springer in den Springer Verlag auf und machten sie 1906 zu Teilhabern.
Herausgeber, Oscar Bronner
  • David Stahl (geb. 1950 in New York Stadt; gest. 24. Oktober 2010), war seit 1999 Generalmusikdirektor des Münchner Staatstheaters.
  • Sylvester Stallone (geb. 6. Juli 1946 in New York) ist ein Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor in den USA, die Vorfahren waren Einwanderer aus Italien.
Starbucks:
Jonathan Greenblatt,
Howard Schultz, Zev Siegl
  • Melitta Schenk Gräfin von Stauffenberg, geb. Schiller (geb. 9. Januar 1903 in Krotoschin, Provinz Posen; gest. 8. April 1945 bei Straßkirchen) war eine Ingenieurin und Fliegerin in Deutschland.
  • Edith Stein, Ordensname Teresia Benedicta a Cruce, (geb. 12. Oktober 1891 in Breslau; gest. 9. August 1942), war eine Publizistin und katholische Nonne. Sie hatte den Katholizismus angenommen. 1998 sprach sie der später heiliggesprochene Papst Johannes Paul II. heilig.
  • Elan Steinberg (geb. 1952; gest. April 2012), war ein Funktionär des Jüdischen Weltkongresses (WJC). Steinberg, von 1978 bis 2004 beim WJC, setzte sich insbesondere für Zahlungen deutscher Steuerzahler an jüdische Organisationen ein.
  • Beny Steinmetz (geb. 1956 in Netanya, Israel) ist ein israelischer Oligarch mit internationalem Wirkungskreis. Er erbte von seinem Vater den in Genf ansässigen Konzern Steinmetz Diamond Group, der heute vorwiegend die Geschäftsfelder Diamantenhandel, Minen, Öl, Erdgas, seltene Erden, Immobilien, Investments hat. Steinmetz als Anteilseigner bei dem österreichischen Unternehmen Signa war ein Geschäftspartner des jüdischen Finanzoligarchen und seinerzeitigen Karstadt-Eigentümers Nicolas Berggruen, als Berggruen im Jahr 2013 75,1 Prozent der „Premium Group“ sowie von „Karstadt Sports“ von seiner „Berggruen Holding“ für den Kaufpreis von 300 Millionen Euro an Signa verkaufte. Mit einem geschätzten Vermögen von 3,5 Milliarden Fed-Dollar ist Steinmetz dem Magazin „Forbes“ zufolge Nr. 6 der reichsten Juden der Welt (Stand: Juni 2014). Ende Oktober 2013 wurde Steinmetz nach Presseberichten von der Genfer Justiz vernommen: Bei der Erlangung des Schürfrechts seiner Bergbaugruppe BSG (Beny Steinmetz Group) Resources im westafrikanischen Guinea sollen kriminelle Machenschaften angewendet worden sein.[37]
  • Édouard Stern (geb. 18. Oktober 1954 in Paris; gest. 28. Februar 2005 in Genf) war ein Bankier und einer der reichsten Männer Frankreichs. Am 1. März 2005 wurde er tot mit vier Schusswunden in seiner Genfer Wohnung aufgefunden. Als die Polizei den Leichnam fand, trug dieser einen Latex-Anzug und war gefesselt. Als Täterin wurde 2009 Sterns Sexpartnerin, Madame Cécile B., verurteilt.[38]
  • Fritz Stern (geb. 2. Februar 1926 in Breslau; gest. 2016) war ein deutschsprachiger Historiker in den USA.
  • Guy Stern, eigentlich Günther Stern (geb. 14. Januar 1922 in Hildesheim) ist ein Shoaismus-Funktionär und Publizist. Ab 1944 gehörte er einer Spezialeinheit des US-Militärgeheimdienstes in der Normandie an und verhörte bis Kriegsende deutsche Kriegsgefangene und wurde dafür von der US-Army wegen besonderer Pflichterfüllung mit dem Bronze Star ausgezeichnet.
  • Howard Allan Stern (geb. 12. Januar 1954) verdient viele Millionen Fed-Dollar als Radio-Moderator in den USA. Die von ihm produzierte TV-Sendung „Howard Stern Show” ist so unflätig, dass die Aufsichtsbehörde wiederholt Millionen-Bußgelder gegen ihn verhängte. Einen ähnlichen, rein aufs Sexuelle (Porno) fixierten Ableger produziert er beim digitalen Satelliten-Radio SIRIUS. Am 21. September 2006 gab Stern während der „Howard Stern Show“ zu, heroinsüchtig zu sein.
  • Carl Sternheim (geb. 1. April 1878 in Leipzig; gest. 3. November 1942 in Brüssel) war ein Schriftsteller. In seinen Werken griff er besonders deutsche Moralvorstellungen in der Zeit des Kaiserreichs (1871–1918) an.
  • Rachel Lauren Stevens (geb. 9. April 1978) ist eine Musikerin (S Club 7) in England, Schauspielerin und seit ihrer Jugend Fotomodell.
  • Joseph E. Stiglitz (Joseph Eugene „Joe“ Stiglitz; geb. 9. Februar 1943 in Gary, Indiana) ist ein Wirtschaftswissenschaftler. Für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten erhielt er 2001 zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence den an Alfred Nobel erinnernden Preis für Wirtschaftswissenschaften der schwedischen Reichsbank. 1995 bis 1997 Wirtschaftsberater von Bill Clinton, wechselte er 1997 als Chefökonom zur Weltbank. Er ist Mitbegründer des Ende Oktober 2009 gegründeten Institute for New Economic Thinking (INET), um (angeblich) neue Denkansätze für die Volkswirtschaftslehre zu entwickeln.
  • Benjamin „Ben“ Edward Stiller (geb. 30. November 1965 in New York) ist ein Schauspieler in den USA.
  • Oliver Stone (geb. 15. September 1946 in New York) ist ein Regisseur (Platoon, Wall Street, Natural Born Killers), Drehbuchautor und Produzent in den USA.
  • Lee Strasberg (geb. 17. November 1901 in Budzanów, Österreich-Ungarn; gest. 17. Februar 1982 in Neuyork) war ein Schauspieler und Schauspiellehrer.
  • Leo Strauss (geb. 20. September 1899 in Kirchhain, Hessen; gest. 18. Oktober 1973 in Annapolis, Maryland, Vereinigte Staaten) war ein Philosoph.
Levi Strauss Textilien
  • Levi Strauss (geb. 26. Februar 1829 als Löb Strauß in Buttenheim; gest. 26. September 1902 in San Francisco) war ein Industrieller in den USA, er gilt als Erfinder der „Jeans“.
  • Dominique Strauss-Kahn (geb. 25. April 1949 in Neuilly-sur-Seine) ist ein ehemaliger Politiker (Sozialistische Partei Frankreichs). Von 1997 bis 1999 war er Wirtschafts- und Finanzminister, vom 1. November 2007 bis zum 18. Mai 2011 stand er dem Internationalen Währungsfonds (IWF) vor. Am 14. Mai 2011 festgenommen, wurde Strauss-Kahn von der New Yorker Staatsanwaltschaft wegen versuchter Vergewaltigung, sexueller Belästigung und Freiheitsberaubung eines Zimmermädchens des New Yorker Hotels Sofitel zunächst angeklagt. Nach begründeten Zweifeln an der Glaubwürdigkeit des aus Guinea stammenden angeblichen Vergewaltigungsopfers entschied am 23. August das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die Anklage fallen zu lassen. Am 26. März 2012 leitete die französische Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsfahren gegen ihn ein wegen des Verdachts, bei finanziell geförderten Sex-Partys an bandenmäßiger Zuhälterei beteiligt gewesen zu sein.
  • John Whitaker „Jack” Straw (geb. 3. August 1946) ist ein Politiker der Labour Party im Vereinigten Königreich. Er war 2001 bis 2006 Außenminister und von 1997 bis 2001 Innenminister in der Regierung von Tony Blair. Von Juni 2007 bis Mai 2010 war Straw Lordkanzler und Justizminister in der Regierung von Gordon Brown und zog sich sodann aus der ersten Linie der Politik zurück. Seit April 2011 hat er eine Position als Wirtschaftsberater einer Londoner Firma übernommen.
  • Meryl Streep (geb. 22. Juni 1949 in Summit, New Jersey) ist eine Schauspielerin in den USA.
  • Barbra Streisand (geb. 24. April 1942 in Brooklyn, Neuyork; eigentlich Barbara Joan Streisand) ist eine Sängerin, Schauspielerin und Produzentin in den USA.
Lawrence Summers, Ex-Finanzminister der USA und langjähriger Jeffrey Epstein-Freund
  • Lala Süsskind, eigentlich Frida Süsskind (geb. 1946 in Reichenbach, Oberschlesien) war eine Verbandsfunktionärin. 2008 wurde der Frau ohne Berufsausbildung die Leitung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin übertragen. 2008 bekam sie einen führenden Posten beim Zentralrat der Juden in der BRD. Seit 2013 betätigte sie sich zusätzlich als Kuratoriumsvorsitzende des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD).
Aaron Swartz, mutmaßlicher Internet-Krimineller (gest. 2013)
  • Aaron Swartz (geb. 8. November 1986 in Chicago; gest. 11. Januar 2013 in New York – Selbsttötung –) war ein Programmierer und mutmaßlicher Internet-Krimineller in den USA. Am 19. Juli 2011 war er angeklagt worden, 4,8 Millionen wissenschaftliche Artikel illegal aus dem Weltnetz heruntergeladen und Daten im großen Stil illegal veröffentlicht zu haben. Im April 2013 sollte der Prozess beginnen, in dem ihm bis zu 35 Jahre Haft und eine Millionenstrafe drohten. BRD-Systemmedien überboten sich anlässlich seines Ablebens mit Attributen wie „Wunderkind“ [39] und „Genie“[40].
Jakow Swerdlow, Staatsoberhaupt Sowjetrußlands 1917–1919 und Massenmörder
  • Nachman Syrkin (geb. 23. Februar 1868 in Mahiljou, Russisches Reich; gest. 6. September 1924 in New York) war Begründer und Führer des „sozialistischen Zionismus“ in Russland. 1904 aus dem Deutschen Kaiserreich verbannt, emigrierte er 1907 in die USA und gehörte dann 1919 zur amerikanischen jüdischen Delegation bei der „Friedenskonferenz von Versailles“, die das Versailler Diktat verhandelte.
  • Tibor Szamuely, auch Tibor Szamuelly (geb. 27. Dezember 1890 in Nyíregyháza, Ungarn; gest. 2. August 1919 (Selbsttötung) in Lichtenwörth, Österreich) war ein bolschewistischer Führer der Ungarischen Räterepublik 1919, an deren Spitze Béla Kun stand. Er besetzte eine Anzahl von Posten und wurde letztlich Volkskommissar für militärische Angelegenheiten. Als Chef der Organisation „Roter Terror“ betätigte er sich als Massenmörder an politischen Gegnern.
  • Leó Szilárd (geb. 11. Februar 1898 in Budapest; gest. 30. Mai 1964 in La Jolla, Kalifornien) war ein Physiker und gehörte zu den jüdischen Vätern der Atombombe („Manhattan-Projekt“).
  • Władysław Szpilman (geb. 5. Dezember 1911 in Sosnowiec, Polen; gest. 6. Juli 2000 in Warschau) war ein Pianist, Komponist und Schriftsteller mit zweifelhafter Lebensgeschichte. Er war „der Pianist“ aus dem gleichnamigen Film von Roman Polanski.
  • Arthur Szyk (geb. 3. Juni 1894 in Łódź, Polen; gest. 13. September 1951 in New Canaan, Connecticut) war ein Zeichner politischer Illustrationen und Karikaturen.

T

Elizabeth Taylor (1958), trat zum Judentum über
Teva Pharmaceutical Industries Ltd. ist ein Pharmakonzern mit Sitz in Petach Tikwa, Israel
  • George Tabori, geb. als Tábori György (geb. 24. Mai 1914 in Budapest; gest. 23. Juli 2007 in Berlin) war ein Schriftsteller, Dramatiker und Theaterregisseur.
  • Elizabeth Rosemond Taylor (häufig auch: „Liz“ Taylor; geb. 27. Februar 1932 in Hampstead, London; gest. 23. März 2011 in Los Angeles) war eine zum Judentum übergetretene Filmschauspielerin in den USA und unermüdliche Parteigängerin Israels.
  • Fritz Tejessy (geb. 1895 in Brünn; gest. 1964 in Bonn) war Chef des „Verfassungsschutzes“ in Nordrhein-Westfalen und zog geheimdienstliche Fäden in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Edward Teller, eigentlich Teller Ede (geb. 15. Januar 1908 in Budapest, Österreich-Ungarn; gest. 9. September 2003 in Stanford, Kalifornien) war ein Physiker in den Vereinigten Staaten von Amerika. Zusammen mit Hermann Arthur Jahn erklärte er den Jahn-Teller-Effekt. Er war nicht nur maßgeblich am Bau der jüdischen Atombombe beteiligt, sondern gilt auch als Vater der 1952 unter seiner Leitung auf dem Bikini-Atoll erstmals gezündeten Wasserstoffbombe.
Time Warner: Gerald M. Levin
  • Georg Tietz (geb. 1889 in Gera; gest. 1953 in München) war ein Geschäftsmann. Er war Sohn des Gründers der Warenhauskette Tietz, wurde 1917 Teilhaber des Konzerns Hertie Waren- und Kaufhaus Hermann Tietz, der 17 Kaufhäuser betrieb.
  • Hermann Tietz (geb. 29. April 1837 in Birnbaum, Provinz Posen; gest. 3. Mai 1907 in Berlin) war ein Geschäftsmann und Namensgeber des späteren Warenhauskonzerns Hertie (= Her + Tie).
  • Leonhard Tietz (geb. 3. März 1849 in Birnbaum an der Warthe, Provinz Posen; gest. 14. November 1914) war ein Warenhausgründer.
  • Alfred Leonhard Tietz (geb. 1883 in Stralsund; gest. 4. August 1941 in Jerusalem) war der älteste Sohn des Kaufhausgründers Leonhard Tietz.
  • Oscar Tietz, auch: Oskar Tietz (geb. 18. April 1858 in Birnbaum an der Warthe, Provinz Posen; gest. 17. Januar 1923 in Klosters) war der Begründer des Kaufhaus-Konzerns Hertie. Sein Bruder Leonhard Tietz (1849–1914) war der Begründer des späteren Kaufhof-Konzerns.
  • Ariel Toaff (geb. 1942) erforscht in Israel die Geschichte der orientalischen Juden. Er ist der Sohn des früheren Oberrabbiners von Rom, Elio Toaff.
  • Friedrich Torberg (geb. 16. September 1908 in Wien als Friedrich Ephraim Kantor; gest. 10. November 1979 dortselbst) war ein Schriftsteller und Journalist.
Arthur Trebitsch (1926) – sah nichts Gutes im Judentum
  • Arthur Trebitsch (geb. 17. April 1880 in Wien; gest. 26. September 1927 in Eggersdorf bei Graz) war ein gegenüber dem Judentum feindlich eingestellter Schriftsteller und Philosoph. Zu seinen Werken gehört das 1919 veröffentlichte Buch „Deutscher Geist – oder Judentum. Der Weg der Befreiung“.
  • Lars von Trier, geb. Lars Holbæk Trier (geb. 30. April 1956 in Kopenhagen) ist ein Regisseur kulturzersetzender pornografischer und gewalttätiger Filme. Er konvertierte Mitte der 1990er Jahre zum Katholizismus.
  • Leo Trotzki, jiddisch: Leib Braunstein (geb. 26. Oktober 1879 in Janowka, Ukraine; gest. 21. August 1940 in Coyoacán, Mexiko) war ein bolschewistischer Revolutionär, kommunistischer Parteifunktionär und sowjetischer Politiker. Er war Volkskommissar (Minister) des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer der „Roten Armee“. Nach ihm wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Der Massenmörder wurde 1940 mit einem Eispickel erschlagen.


  • Echiel Tschlenow (geb. 1864 in Krementschuk; gest. 31. Januar 1918 in London; auch Jechiel) war Arzt in Moskau und einer der Führer Zionisten in Russland. Er war von 1911–1914 der eigentliche Führer der Zionistischen Weltorganisation.
  • Anatoli Tschubais (geb. 16. Juni 1955 in Borissow, Sowjetunion) ist ein Geschäftsmann und war Politiker in Russland. Während der Präsidentschaft Boris Jelzins hatte er hohe Funktionen im Staatsapparat inne. Er lebt in Israel.
  • Kurt Tucholsky (geb. 9. Januar 1890 in Berlin; gest. 21. Dezember 1935 in Gotenburg) war ein Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel und verfasste u. a. kommunistische Propagandagedichte. 1928 reimte er: „Wohltaten, Mensch, sind nichts als Dampf. Hol' dir dein Recht im Klassenkampf!“[41]

U

  • Micha Ullman (geb. 1939 in Tel Aviv) ist ein israelischer Künstler. Von 1991 bis 2005 hatte er eine Planstelle als Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart; er fertigte auch steuerfinanzierte Auftragsarbeiten für den BRD-Shoaismus.
Moissei Solomonowitsch Urizki, Leiter des Tscheka-Terrors in Petrograd
  • Leopold Ullstein (geb. 6. September 1826 in Fürth; gest. 4. Dezember 1899 in Berlin) war ein Zeitungsverleger. 1892 gegründete Ullstein die „Berliner Illustrirte Zeitung“, seine Nachfolger 1903 den Ullstein Buchverlag sowie 1919 den Propyläen Verlag. Ab 1914 gehörte auch die „Vossische Zeitung“ zum Verlag.
  • Ulla Unseld-Berkéwicz (geb. 5. November 1948 in Gießen als Ursula Schmidt) ist eine Verlegerin. Der Name Berkéwicz, den sie später annahm, ist abgeleitet vom Namen ihrer jüdischen Großmutter, Berkowitz.[42] Nach einer ersten Ehe heiratete sie 1990 den Verleger Siegfried Unseld. Nach dessen Tod im Jahre 2002 übernahm sie 2003 den Vorsitz der Geschäftsführung des Suhrkamp Verlags. 2015 gab sie die Geschäftsführung auf und leitete den Aufsichtsrat des Unternehmens.
  • Samuel Untermyer (auch Samuel Untermeyer; geb. 6. März 1858 in Lynchburg; gest. 16. März 1940 in Palm Springs) war ein Rechtsanwalt und Millionär in den USA. Als einer der ersten erklärten Gegner der deutschen NS-Regierung gründete er 1933 eine jüdische Kampforganisation, der er später den Namen Non-Sectarian Anti-Nazi League to Champion Human Rights gab und welcher er vorstand. Untermyer initiierte einen US-Boykott deutscher Importe und erklärte auf einem jüdischen Weltkongress in Amsterdam 1933 Deutschland einen „Heiligen Krieg”. Diesen Aufruf wiederholte er nach seiner Rückkehr nach New York in einer Rede, die im Radio ausgestrahlt und am 7. August 1933 in der bis heute in jüdischem Besitz stehenden New York Times veröffentlicht wurde. → Jüdische Kriegserklärungen an Deutschland
  • Moissei Solomonowitsch Urizki (geb. 1873 in Tscherkassy, Ukraine; gest. 30. August 1918 in Petrograd) war ein bolschewistischer Revolutionär in Russland. Im Juli 1917 wurde Urizki in das Zentralkomitee der Bolschewiki gewählt. Während der Oktoberrevolution spielte er eine wichtige Rolle bei der Machtübernahme. Später wurde er zum Leiter der Tscheka, der Geheimpolizei der Bolschewiki, in Petrograd ernannt. In dieser Position ließ Urizki u. a. Mitglieder des Hochadels und Offiziere der zaristischen Armee liquidieren.
  • Avraham Menachem Mendel Ussishkin (auch Ussischkin, geb. 16. August 1863 in Dubrowno, Russland; gest. 2. Oktober 1941 in Jerusalem) stand lange Zeit dem Jüdischen Nationalfonds (JNF) vor, 1935 bis 1941 der Zionistischen Weltorganisation (WZO).

V

Simon Lazarus, Les Wexner
  • Mordechai Vanunu (geb. 13. Oktober 1954 in Marrakesch, Marokko) ist ein israelischer Nukleartechniker, der das geheime Nuklearwaffenprogramm Israels aufdeckte und dafür 18 Jahre lang im Gefängnis saß (zwölf Jahre davon in Einzelhaft). Am 21. April 2004 wurde er unter strengen Auflagen entlassen und darf nicht aus Israel ausreisen. 1986 hatte sich Vanunu vom Judaismus abgewendet und sich christlich taufen lassen. 1987 erhielt Vanunu den Alternativen Nobelpreis. Seit seiner Haftentlassung schikanieren ihn die israelischen Behörden. 2005 lehnte Norwegens Regierung seinen Antrag auf politisches Asyl unter Hinweis auf außenpolitische Interessen ab, wie 2004 bereits Schweden.
  • Rolf Verleger (geb. 17. Dezember 1951 in Ravensburg) ist ein Psychologe. Im Jahr 2006 startete er als Privatperson eine Online-Petition, die mehr kritische Distanz der Bundesregierung gegenüber der israelischen Politik forderte.[43] Dies und kritische Töne bezüglich israelischer Kriegspolitik und der sie stützenden Haltung des Zentralrats der Juden führten im Juni 2009 zu seiner Entfernung aus dem Zentralrats-Direktorium.[44]

W

Google hatten die israelische Navigationsapplikation Waze im Juni 2013 erworben.
  • Hedwig Wachenheim (geb. 27. August 1891 in Mannheim; gest. 8. Oktober 1969 in Hannover) war eine Politikerin, 1919 Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt.
  • Mike Wallace (geb. 9. Mai 1918 in Brookline, Massachusetts; gest. 7. April 2012 in New Haven, Connecticut) war ein Fernsehjournalist in den USA. Er war fast vier Jahrzehnte lang eines der Gesichter der Sendung „60 Minutes“ im Sender CBS.
  • Raoul Wallenberg (geb. 4. August 1912 in Kappsta auf Lidingö bei Stockholm; gest. nach 16. Juli 1947, vermutlich im Archipel Gulag umgekommen) war ein schwedischer Diplomat.
  • Ernst Waltemathe (geb. 2. Februar 1935 in Bremen; gest. 9. Juni 1997 Bremen) hatte eine Ausbildung im öffentlichen Dienst und gehörte von 1972 bis 1994 zu den jüdischen Bundestagsabgeordneten der BRD-Blockpartei SPD.
  • Andreas C. Wankum (geb. 15. August 1955 in Erlangen) ist ein Geschäftsmann und Blockparteipolitiker (CDU); im Bundestagswahljahr 1998 spendete Wankum seiner Partei 130.000 DM. Von Juni 2003 bis August 2007 hatte Andreas C. Wankum Leitungspositionen bei der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und beim Zentralrat der Juden in der BRD.
  • Abraham Moritz Warburg, genannt Aby Warburg, (geb. 13. Juni 1866 in Hamburg; gest. 26. Oktober 1929 ebenda) war ein Kunsthistoriker, Kulturwissenschaftler und der Begründer einer Warburg-Bibliothek.
  • Eric Moritz Warburg (geb. 15. April 1900 in Hamburg; gest. 9. Juli 1990 ebenda) war ein Bankier. Sein Vater war Max Warburg (1867–1946), Teilhaber der 1798 gegründeten Hamburger Privatbank M. M. Warburg & Co, sein Onkel der Kunsthistoriker Aby Warburg. 1982 übernahm sein Sohn Max die Geschäfte der Familie Warburg. Seine Tochter Marie ist mit dem Journalisten Michael Naumann (Jude) verheiratet.
  • Felix Moritz Warburg (geb. 14. Januar 1871 in Hamburg; gest. 20. September 1937 in New York Stadt) war ein Bankier in den USA.
  • Max Moritz Warburg (M. M. Warburg) (geb. 5. Juni 1867 in Hamburg; gest. 26. Dezember 1946 in New York Stadt) war ein Hamburger Bankier und Politiker.
  • Otto Heinrich Warburg (geb. 8. Oktober 1883 in Freiburg i. Br.; gest. 1. August 1970 in Westberlin) war ein Biochemiker und Physiologe, sowie Nobelpreisträger. 1931 wurde Otto H. Warburg Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Zellphysiologie, was er auch im Dritten Reich blieb.
  • Paul Moritz Warburg (geb. 10. August 1868 in Hamburg; gest. 24. Januar 1932 in New York) war ein Sohn der Hamburger Bankiersfamilie Warburg, die bis heute mit dem Bankhaus M. M. Warburg & CO im Bankgeschäft aktiv ist. Während er wie seine Brüder Max und Felix Bankier wurde, betätigte sich sein Bruder Aby als Kunsthistoriker.
  • Siegmund G. Warburg (geb. 30. September 1902 in Urach; gest. 1982 in London) war ein Sohn der Hamburger Bankiersfamilie Warburg, die noch heute mit der 1798 gegründeten Privatbank M. M. Warburg & CO aktiv ist. Er machte eine Banklehre bei seinem Onkel Max Warburg in Hamburg und führte seine Ausbildung bei Rothschild in London fort.
  • Jack L. Warner (geb. 2. August 1892 in London, Ontario, Kanada; gest. 9. September 1978 in Los Angeles; geb. John Eichelbaum) war ein Filmproduzent, Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler in den USA. Zusammen mit dreien seiner Brüder, Harry M., Albert und Sam Warner, gründete Jack Warner 1923 Warner Brothers Pictures, Inc. (die heutige Warner Bros.)
  • Debbie Wasserman Schultz (geb. 27. September 1966 in Queens, New York) ist eine Vertreterin jüdischer Vorherrschaftspolitik in den USA. Sie ist Mitglied der Demokratischen Partei, Kongressabgeordnete Floridas und Chefin des Democratic National Committee (DNC).
  • Jakob Wassermann (geb. 10. März 1873 in Fürth; gest. 1. Januar 1934 in Altaussee) war ein Literat.
  • Helene Weigel (geb. 12. Mai 1900 in Wien; gest. 6. Mai 1971 in Berlin) war eine Schauspielerin und Intendantin des Berliner Ensembles.
Kurt Weill, vertonte kommunistisch inspirierte Literatur von Bertolt Brecht
  • Kurt Weill (geb. 2. März 1900 in Dessau; gest. 3. April 1950 in New York) war ein Komponist in den USA.
  • Sandy Weill (geb. 26. März 1933 in Brooklyn, New York) ist ein Bankmanager, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender und Gründer der Citigroup.
  • Caspar Weinberger (geb. 18. August 1917 in San Francisco; gest. 28. März 2006 in Bangor, Maine) war US-Verteidigungsminister in der Regierung von Präsident Ronald Reagan zwischen 1981 und 1987.
  • Anthony Weiner (geb. 4. September 1964 in New York Stadt) ist ein Politiker der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten. Er war seit 1998 Abgeordneter des US-Repräsentantenhauses und musste 2011 wegen eines Sexskandals zurücktreten.[46] Seitherige Versuche, auf die große politische Bühne zurückzukehren, blieben erfolglos.
Otto Weininger, schämte sich für sein Judesein
  • Otto Weininger (geb. 3. April 1880 in Wien; gest. 4. Oktober 1903 ebenda) war ein Psychologe und Philosoph. Seine judenkritischen Darlegungen stellen eine radikale Abrechnung mit dem Judentum dar. 1902 trat er zum Protestantismus über. Sein grundlegendes Werk „Geschlecht und Charakter“ erlebte 28 Auflagen. Dem Publizisten Jörg von Uthmann zufolge erschoss der 23-Jährige sich aus Abscheu vor seiner jüdischen Herkunft.
  • Robert „Bob“ Weinstein (geb. 18. Oktober 1954 in Flushing, Queens, New York) ist ein Filmproduzent in Hollywood (Weinstein-Brüder).
Harvey Weinstein, verurteilter Sexualverbrecher, der weiße Frauen vergewaltigte und schändete
  • Harvey Weinstein (geb. 19. März 1952 in Flushing, Queens, New York) war Filmproduzent in Hollywood (Weinstein-Brüder). Er vergewaltigte und schändete weiße Frauen und wurde im Jahr 2020 als Sexualverbrecher zu 23 Jahren Gefängnis verurteilt.
  • Jehuda Weinstein (geb. 1944 in Tel Aviv) ist ein israelischer Jurist und Rechtsberater der israelischen Regierung unter Premier Benjamin Netanjahu. Als Generalstaatsanwalt gab er 2015 bekannt, den ehemaligen Oberrabbiner Israels, Yona Metzger, wegen verschiedener Straftaten anzuklagen.
  • Arnold Weinstock (geb. 29. Juli 1924 in London; gest. 23. Juli 2002 in Bowden Hill/Wiltshire) war ein Großunternehmer im Vereinigten Königreich.
  • Marina Weisband (geb. 4. Oktober 1987 in Kiew) betätigt sich als Politikerin in der BRD. Sie war von Mai 2011 bis zum 28. April 2012 politische Geschäftsführerin und Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei Deutschland; danach Mitglied der Grünen.
  • George David Weiss (geb. 9. April 1921 in Manhattan, New York Stadt; gest. 23. August 2010 im US-Bundesstaat New Jersey) war ein Komponist in den USA. Er komponierte Werke der Unterhaltungsmusik – unter anderem die Lieder „The Lion Sleeps Tonight“ für die Gruppe The Tokens und „What a Wonderful World“ für Louis Armstrong.[47] Er schrieb auch Lieder für Frank Sinatra „Oh! What It Seemed to Be“ und Elvis Presley „Can't Help Falling in Love“.[48]
  • Yisroel Dovid Weiss (geb. 1956) ist ein Rabbiner und antizionistischer Aktivist in den USA, mit Sitz in Monsey, New York. Er spricht für eine Gruppe sogenannter Haredi-Juden und meint, rechtgläubige Juden sollten in gewaltloser Opposition zu Israel und jeder Form jüdischer Staatlichkeit stehen.
  • Bernhard Weiß (geb. 30. Juli 1880 in Berlin; gest. 29. Juli 1951 in London) war ein Jurist und Polizeivizepräsident in Berlin zur Zeit der Weimarer Republik.
Das zionistische Organ Die Welt, Mai 1897.
  • Rachel Weisz (geb. 7. März 1970 in London) ist eine Schauspielerin im Vereinigten Königreich.
  • Joseph Weizenbaum (geb. 8. Januar 1923 in Berlin; gest. 5. März 2008 in Gröben bei Berlin) war ein Informatiker sowie Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker. Er bezeichnete sich selbst als Dissidenten und Ketzer der Informatik.
  • Chaim Weizmann (geb. 27. November 1874 in Motal bei Pinsk, heute Weißrußland; gest. 9. November 1952 in Jerusalem) war ein zionistischer Führer, israelischer Politiker und erster israelischer Staatspräsident.
  • Franz Werfel (geb. 10. September 1890 in Prag; gest. 26. August 1945 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein deutschsprachiger Literat.
  • Elie Wiesel (geb. 30. September 1928 in Sighetu Marmației, Rumänien; gest. 2. Juli 2016) war ein schreibender Shoaismus-Aktivist mit Wohnsitz in den USA und internationalem Wirkungskreis. Der Politologe und Kenner der Szene, Norman G. Finkelstein, schrieb, Wiesel trage in seinen Reden für das „Standardhonorar von 25.000 Dollar“ ihm (Finkelstein) seltsam vorkommende Deutungen vor (Die Holocaust-Industrie, 2001, S. 54). Finkelstein prägte auch das Bonmot: „Elie Wiesel ist der Holocaust“ (ebenda, S. 62). Auf Vorschlag des BRD-Bundestages sprach man Wiesel 1986 den Friedensnobelpreis zu.
  • Simon Wiesenthal (geb . 31. Dezember 1908 in Butschatsch, Galizien; gest. 20. September 2005 in Wien; eigentlich Szimon Wiezenthal) war ein Shoaismus-Funktionär und Medienperson; er gab zwei Zentren seinen Namen.
  • Leon Wieseltier (geb. 14. Juni 1952 in New York, Brooklyn) ist ein Publizist in den USA. Er wirkte mit beim „Committee for the Liberation of Iraq“ und ist Funktionsträger des American Jewish Congress.
  • Eugene Paul Wigner, eigentlich Wigner Jenő Pál (geb. 17. November 1902 in Budapest; gest. 1. Januar 1995 in Princeton, New Jersey) war ein Physiker und Nobelpreisträger. Gemeinsam mit Leó Szilárd (Jude) entwickelte er auch die Theorie der nuklearen Kettenreaktion und engagierte sich für das amerikanische Atombombenprojekt in Los Alamos.
  • Billy Wilder, eigentlich Samuel Wilder (geb. 22. Juni 1906 in Sucha, Galizien, Österreich-Ungarn; gest. 27. März 2002 in Beverly Hills/Kalifornien) war ein Hollywood-Regisseur und Autor.
  • Gene Wilder (geb. 11. Juni 1933 in Milwaukee, Wisconsin, geb. Jerome Silberman; gest 2016) war ein Schauspieler in den USA.
  • Amy Winehouse (geb. 14. September 1983 in Enfield, London; gest. 23. Juli 2011 ebenda) war eine Sängerin im Vereinigten Königreich. Die Medien behelligten über Jahre die ganze Welt mit deren Drogengeschichten.
  • Herbert Winter (geb. 1946 in Zürich) ist ein Rechtsanwalt und war Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG). „Der Sprecher der jüdischen Lobby in der Schweiz befürwortet eine öffentlich-rechtliche Anerkennung der moslemischen Gemeinschaft durch den Staat“.[50]
  • Leon de Winter (geb. 24. Februar 1954 in ’s-Hertogenbosch, Niederlande) ist ein Schriftsteller in den Niederlanden. Er verteidigt die Folter der Häftlinge in Guantánamo, begrüßte ausdrücklich den Irak-Krieg und diffamierte Johannes Heesters.
  • Robert Wistrich (geb. 7. April 1945) ist ein israelischer Hochschullehrer an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er erforscht die Wirkungen freier Rede auf Juden („Antisemitismus-Forscher“). Neben Judaika veröffentlichte er auch dämonisierende Kurzbiographien von Deutschen („Wer war wer im Dritten Reich“), die in der BRD weite Verbreitung fanden.
  • Ludwig Wittgenstein (geb. 26. April 1889 in Wien; gest. 29. April 1951 in Cambridge) war ein Philosoph.
  • Markus Wolf (geb. 19. Januar 1923 in Hechingen; gest. 9. November 2006 in Berlin) leitete 34 Jahre lang die Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), die Auslandsspionage im Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Lange Zeit ein „Mann ohne Gesicht”, der ein Spionage-Netzwerk in ganz Europa lenkte. Wolfs Bruder ist der Filmregisseur Konrad Wolf.
  • Naomi Wolf (geb. 12. November 1962) ist eine Schriftstellerin und politische Aktivistin in den USA.
  • Jeanette Wolff, geborene Cohen (geb. 22. Juni 1888 in Bocholt; gest. 19. Mai 1976 in Berlin) war eine BRD-Blockparteipolitikerin (SPD) und jüdische Vorsitzende (1970–1976) der Gesellschaft für Christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin. Von 1965 bis 1975 stand sie stellvertretend dem Zentralrat der Juden in der BRD vor.


  • Theodor Wolff (geb. 2. August 1868 in Berlin; gest. 23. September 1943 ebenda) war ein Schriftsteller und Kritiker.
  • Michael Wolffsohn (geb. 17. Mai 1947 in Tel Aviv) ist ein BRD-Fernsehhistoriker und Publizist. Die BRD versorgte ihn von 1981 bis 2012 mit einer Planstelle an der Universität der Bundeswehr München. In der n-tv-Redesendung „Maischberger“ am 5. Mai 2004 meinte er: „Wenn wir mit Gentleman-Methoden den Terrorismus bekämpfen wollen, werden wir scheitern. […] Als eines der Mittel gegen Terroristen halte ich Folter oder die Androhung von Folter für legitim.“ Wolffsohn schreibt unter anderem Kommentare für das Lügenmedium Handelsblatt.
  • Paul Wolfowitz (geb. 22. Dezember 1943 in Brooklyn, New York Stadt) ist ein ehemaliger Politiker in den USA. Von 2005 bis 2007 stand Wolfowitz der Weltbank vor. Zuvor war er politischer Berater von George W. Bush und stellvertretender Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten unter Minister Donald Rumsfeld. Wolfowitz war wesentlich an der Vorbereitung und medialen Aufbereitung bzw. Rechtfertigung des Irak-Krieges beteiligt.
  • Karl Wolfskehl (geb. 17. September 1869 in Darmstadt; gest. 30. Juni 1948 in Bayswater, Neuseeland) war ein Schriftsteller und Übersetzer.
  • Susan Diane Wojcicki (geb. 5. Juli 1968 im Santa Clara County, Kalifornien) war ab 1999 erste Marketingmanagerin von Google, im Februar 2014 wurde sie CEO von YouTube.
  • Norman Joseph Woodland (geb. 6. September 1921 in Atlantic City, New Jersey; gest. 9. Dezember 2012 in Edgewater, New Jersey) ist soll der Erfinder des Strichcodes sein, für den er am 7. Oktober 1952 ein Patent erlangte.
  • Joseph Wulf (geb. 22. Dezember 1912 in Chemnitz; gest. 10. Oktober 1974 – Selbsttötung – in Berlin) machte in Krakau eine Ausbildung zum Rabbiner, übersiedelte 1952 in die BRD und bereicherte sich hier bei geneigten Verlagen, als „Historiker“ auftretend, obwohl er nie Geschichte studiert hatte, mit einer großen Zahl von tendenziös zusammengestückelten und dämonisierenden „Dokumentationen“ zu Themenbereichen aus dem Dritten Reich. Einen Fortsetzer fand er in Léon Poliakov.
  • William Wyler (geb. 1. Juli 1902 in Mülhausen, Elsaß, als Wilhelm Weiller; gest. 27. Juli 1981 in Los Angeles) war ein Filmregisseur und Produzent. 1959 brachte er den Monumentalfilm Ben Hur heraus.

Y

Der Oberrabbiner von Israel Yitzhak Yosef möchte Gojim aus Israel vertrieben sehen
  • Gil Yaron (geb. 26. April 1973 in Haifa, Israel), in Düsseldorf aufgewachsen, ist ein israelischer Einflussagent für Medien und Öffentlichkeit. Von Israel aus lieferte der Journalist seit 2003 für eine Vielzahl deutsch- und englischsprachiger Publikationen die zionistische Weltsicht, darunter als Korrespondent zahlreicher Tageszeitungen. Bisherige Abnehmer waren Rheinische Post, WAZ, Salzburger Nachrichten, Tages-Anzeiger, weitere Regionalzeitungen; Spiegel Online, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Als Hörfunkkorrespondent der größten Nachrichtenagentur der BRD, der Deutschen Presse-Agentur, erreichen seine Berichte Millionen Hörer in der BRD, in der BRÖ und der Schweiz. Yaron wird in der BRD auch als Vortragsredner engagiert, in Israel tritt er zudem als Reiseführer für BRD-Besuchsgruppen auf.
  • Janet Louise Yellen (geb. 13. August 1946 in Brooklyn, New York) ist eine Wirtschaftswissenschaftlerin in den USA. Am 4. Oktober 2010 übernahm sie die Funktion der Vizepräsidentin des Federal Reserve Board (FED). Als Nachfolgerin des seinerzeitigen jüdischen Chefs Ben Bernanke hatte sie den Posten vom 1. Februar 2014 bis zum 5. Februar 2018 inne. Später wurde sie Finanzministerin der USA.
  • Ovadia Yosef → Ovadja Josef, israelischer Rabbiner (1920–2013)
  • Yitzhak Yosef (geb. 16. Januar 1952 in Jerusalem) ist ein Rabbiner, Sohn des früheren Oberrabiners Israels, Ovadja Josef. Yitzhak Yosef stand seit 2013 für einen Zeitraum von zehn Jahren dem Oberrabbinat von Israel als Oberrabbiner der Sephardim vor. Er repräsentiert über die Hälfte der Juden in Israel und hat Ansichten wie sein Vater. Nichtjuden sollen seiner Meinung nach aus Israel vertrieben werden. Bleiben dürfen Gojim allenfalls als Judendiener, aber nur, wenn sie sich den Juden in aller Form auch religiös unterwerfen.[51]

Z

  • Poju Zabludowicz (geb. 6. April 1953 in Helsinki) ist der Eigentümer der in Liechtenstein registrierten Tamares Investment Group, die von London aus breitgestreute Geschäfte tätigt, u. a. in der Telekommunikation und in Immobilien. Im Jahr 2011 empfing der Wirtschaftsoligarch bei sich zu Hause die Präsidenten von Israel und Palästina, Peres und Abbas, zu diskreten gemeinsamen Gesprächen.[52] Auf der Reichenliste Großbritanniens belegte Zabludowicz im Jahr 2009 mit 1,5 Mrd. Pfund Platz 18.
  • Peter-Paul Zahl (geb. 14. März 1944 in Freiburg im Breisgau; gest. 24. Januar 2011 in Port Antonio, Jamaika) war ein Schriftsteller, gutbezahlter Schreiber für BRD-Medien und Propagandist linksterroristischer Gruppen sowie Krimineller. Abgesehen von vielen anderen Straftaten schoss er am 14. Dezember 1972 in Düsseldorf einen Polizisten in die Brust. Von 1972 bis 1982 saß er im Gefängnis.
  • Israel Zangwill (geb. 21. Januar 1864 in London; gest. 1. August 1926 in Midhurst, Sussex) war ein Schriftsteller und Aktivist in der feministischen und zionistischen Bewegung.
  • Rehaw'am Ze'ewi (geb. 20. Juni 1926 in Jerusalem; gest. 17. Oktober 2001 ebenda) war ein israelischer General und Politiker, der die Moledet-Partei gründete. 1974 wurde er Berater des israelischen Ministerpäsidenten Jitzchak Rabin, 1975 Berater für die Geheimdienste. Er starb bei einem Attentat, das von der „Volksfront zur Befreiung Palästinas“ während der Al-Aqsa-Intifada durchgeführt wurde.
  • Leon Zelman (geb. 12. Juni 1928 in Szczekociny in Polen; gest. 11. Juli 2007 in Wien) war ein in Österreich lebender Publizist und der Gründer und Leiter des „Jewish Welcome Service Vienna”.
  • Clara Zetkin, geborene Eißner (geb. 5. Juli 1857 in Wiederau; gest. 20. Juni 1933 in Archangelskoje bei Moskau) war eine kommunistische Funktionärin. Von 1920 bis 1933 war sie Reichstagsabgeordnete für die KPD, von 1921 bis 1933 Mitglied im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale. Zur Beisetzung an der Kremlmauer in Moskau trug Stalin persönlich die Urne. Zetkins Sohn Maxim Zetkin war in der DDR ein hoher Staatsfunktionär.
  • Maxim Zetkin (geb. 1. August 1883 in Paris; gest. 19. August 1965 in Ost-Berlin) war ein Mediziner und Kommunist. Ab 1902 gehörte er nacheinander der SPD, der USPD, der KPD, der KPdSU und der SED an. In der DDR war Zetkin staatlicher Gesundheitsfunktionär.
  • Paul Zsolnay (geb. 12. Juni 1895 als Paul von Zsolnay in Budapest, Österreich-Ungarn; gest. 13. Mai 1961 in Wien) war ein Verleger in Österreich. Er gründete 1924 den Paul Zsolnay Verlag.
  • Mark Zuckerberg (geb. 14. Mai 1984 in Dobbs Ferry, New York) ist ein Medienoligarch in den USA, Gründer und Chef des Kommunikations-, Spionage-, Nutzerüberwachungs- und Zensurprogramms „Facebook“, späterer Unternehmensname Meta Platforms Inc. Das Magazin Forbes schätzte 2014 Zuckerbergs Vermögen auf 28,5 Mrd. Fed-Dollar.[53]
  • Carl Zuckmayer (geb. 27. Dezember 1896 in Nackenheim, Rheinhessen; gest. 18. Januar 1977 in Visp, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schriftsteller (Des Teufels General, Der blaue Engel, Der Hauptmann von Köpenick).
  • Shabbetaj Zvi (1626–1676) auch Sabbatai Zewi; war ein Religionsgelehrter und selbsterklärter Messias aus Smyrna (heutiges Izmir).
  • Arnold Zweig (geb. 10. November 1887 in Glogau, Niederschlesien; gest. 26. November 1968 in Ost-Berlin) war ein Schriftsteller und kommunistischer Kulturfunktionär in der DDR.
  • Stefan Zweig (geb. 28. November 1881 in Wien; gest. 22. Februar 1942 – Selbsttötung – in Petrópolis, Brasilien) war ein Schriftsteller.

Fußnoten

  1. Forbes-Profil Sammy Ofer
  2. Forbes-Profil Nicky Oppenheimer
  3. Forbes-Profil Ronald Perelman
  4. „It is a tragedy what the Armenians went through but not a genocide.“ - Turkish Daily News vom 10. April 2001
  5. Forbes-Profil Isaac Perlmutter
  6. Forbes-Profil Sumner Redstone, mit Foto
  7. Bieler Tagblatt, 16. November 2009 Zitat: „Regev [wurde] lediglich zu 32 Monaten Haft verurteilt wegen einer Deliktsumme von 1,3 Millionen Franken. Dass er Diamanten im Wert von 20 Millionen veruntreut hatte, war inzwischen verjährt.“
  8. The Masters of Porn: The Systematic Promotion of Sexual Deviance The Occidental Observer, Artikel vom 6. Juni 2012
  9. Forbes-Profil Ira Rennert
  10. Forbes-Bericht vom 17. Juni 2011
  11. Deutschlandradio Kultur, 15. Februar 2010 : Jeremy Rifkin: Wir sind auf dem Weg zu einer globalen menschlichen Familie
  12. Israelischer Organhändler muß ins Gefängnis Bericht Israelnetz vom 12. Juli 2012
  13. Netzpräsenz der Edmond de Rothschild Gruppe
  14. Forbes-Profil Nathaniel Rothschild
  15. Der Spiegel: Unanständiges Angebot Bericht vom 20. Januar 2003
  16. Stand: September 2012, Forbes-Profil Haim Saban
  17. Artikel von Johnny Paul, The Jerusalem Post 6. März 2010
  18. Edmund Connelly: "Facebook’s Sheryl Sandberg and Jewish Ethnic Networking", The Occidental Observer (theoccidentalobserver.net), 20. August 2014
  19. „1917 aber bezahlte er den bolschewistischen Umsturz, und zwar über Leo Trotzki, der mit der Tochter eines ihm befreundeten Bankiers, Giwotowski, verheiratet war.“ Karlheinz Deschner: Der Moloch. „Sprecht sanft und tragt immer einen Knüppel bei euch!“ Eine kritische Geschichte der USA, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1997, S. 187
  20. ZhirinoUSky admits Jewish roots BBC News, 19. Juli 2001, abgerufen am 2. Oktober 2013
  21. DiePresse.com: Schmiergeldaffäre Sharon wird neu aufgerollt Bericht vom 5. Juli 2007
  22. Berliner Zeitung: Sein Geld stapelt IM "Landgraf" jetzt in der Schweiz Bericht vom 1. August 1996
  23. Forbes-Profil Stephen Schwartzman
  24. Israel Shahak: Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Der Einfluß von 3000 Jahren, Lühe-Verlag, 1999, ISBN 978-3-926328-25-0
  25. vienna.at, Bericht vom 27. März 2009
  26. Der Spiegel: Ein Traum von einem Wolkenkratzer Bericht vom 29. August 2011
  27. Im Jahr 2014 musste er sich einer Klage stellen. Er habe einen Jungen bei privaten Feiern in Los Angeles und auf Hawaii mit Rauschdrogen gefügig gemacht und zu sexuellen Handlungen gezwungen. Nichts von den Vorwürfen konnte nachgewiesen werden. „X-Men“-Regisseur Bryan Singer wegen sexuellen Mißbrauchs verklagt, FAZ (faz.net), 17. April 2014; „Kindesmissbrauch in Hollywood – ‘Herumgereicht wie ein Stück Fleisch‘“, FAZ (faz.net), 22. April 2014
  28. Der Fluch des Holocaust-Vergleichs 6. August 2008
  29. Zit. in Johannes Rogalla von Bieberstein: „Jüdischer Bolschewismus“ – Mythos und Realität. Graz 2010, S. 144 f.
  30. Evan Spiegel
  31. Bereits 1967 spie sie: „Die weiße Rasse ist der Krebs der menschlichen Geschichte.“ (Zeitschrift The Partison Review), zitiert in Kevin MacDonald: Anti-White Hatred Is Mainstream in the Media and the Schools, 30. April 2012
  32. Urteil gegen Soros bestätigt, Manager-Magazin, 6. Oktober 2011
  33. George Soros verurteilt, Manager-Magazin, 14. Juni 2006
  34. Urteil gegen Soros bestätigt, Manager-Magazin, 6. Oktober 2011
  35. Forbes-Profil George Soros
  36. Sogenannte Filmförderung: Anlass der Subvention war der Umstand, dass Spielberg einen neuen Film in der Region Berlin drehen wollte. Quelle: Pressemitteilung auf der Seite "Förderung" der öffentlichen Filmförderung "Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH" (medienboard.de), 29. September 2014
  37. „Und welche Rolle spielt der mysteriöse Diamantenhändler Beny Steinmetz?“, Bild (bild.de), 23. November 2013
  38. Édouard Stern – Prozeß in Genf – Der Financier und die Domina, 20min.ch, 8. Juni 2009
  39. Netzgemeinde trauert um Aaron Swartz T-Online News vom 14. Januar 2013
  40. Internet-Pionier Aaron Swartz begeht Selbstmord Focus online, 14. Januar 2013
  41. Arbeiter Illustrierte Zeitung, 1928, Nr. 37, S. 10
  42. Felicitas von Lovenberg: Wird der Tod eines Tages abgeschafft, Frau Berkéwicz? FAZ, 18. April 2008, Interview
  43. Text der Petition schalom5767
  44. Israel-Kritiker Rolf ­Verleger abberufen Bericht junge welt vom 19. Juni 2009
  45. Der Mittelpunkt: George Weidenfeld ist ein Virtuose der Unterhaltung, geschickter Diplomat, Schöngeist und begnadeter Verleger. Heute wird der Lord 85 Jahre alt, welt.de, 13. September 2004
  46. BILD, 7. Juni 2011: Beim Sex-Gezwitscher erwischt - US-Abgeordneter: „Bist du gut mit dem Mund?“ Anthony Weiner gesteht nach einer Woche voller Lügen
  47. Deutschlandradio Kultur, 24. August 2010: US-Komponist Weiss gestorben
  48. Deutschlandradio Kultur, 25. August 2010: US-Komponist George David Weiss gestorben
  49. [Forbes-Profil Wiktor Wekselberg
  50. http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Schweizer-Juden-wollen-kein-Burkaverbot-20345233
  51. Expel Non-Jews: Israeli Chief Rabbi, The New Observer, 28. März 2016
  52. The Jewish Chronicle: Middle East peace talks in a London kitchen Bericht vom 18. August 2011
  53. Forbes-Profil Mark Zuckerberg